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Sexspiele für mehr Spaß im Bett

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Sexspiele für Fortgeschrittene

Sexspiele wie Fesseln, Kitzeln oder Rollenspiele vertreiben die Langeweile aus den Laken. Wir verraten aufreizend verruchte Sexspiele, von denen Sie bisher nur zu träumen wagten. Herzklopfen und Höhepunkte garantiert!

Blümchensex ist schön. Mit dem Liebsten im Bett kuscheln, sich streicheln und Koseworte ins Ohr flüstern. Ja doch, das hat schon was. Aber mal ehrlich: Haben Sie nicht manchmal auch Lust auf eine richtig wilde Nummer und heiße Sexspiele?

Ein Sex-Erlebnis der Superlative, bei dem es ordentlich zur Sache geht, hemmungslos und unkorrekt. Keine routinierte Bettgeschichte, sondern pure Ekstase: sich dem Partner mit Haut und Haar ausliefern, die Grenzen zum „Unanständigen“ überschreiten, Tabus brechen und Dinge tun, über die man normalerweise nicht spricht.

Sexspiele für prickelnde Momente

Deutschlands führender SM-Experte Arne Hoffmann und die australische Sexualtherapeutin Dr. Gabrielle Morrissey wissen, wie sich Lust ins Unermessliche steigern lässt. In SHAPE verraten sie ihre besten und prickelndsten Sex-Tipps – Probieren auf eigene Gefahr!

Machtspiele als Nervenkitzel

Bei SM-Sex denken die meisten von uns an Leder, Peitschen, schwarz gekleidete Menschen, die sich am Hundehalsband durch die Gegend zerren und in dunklen Kellern Dinge treiben, die wir uns nicht mal vorstellen möchten.

Aber auch für „Normalos“ liefern die sexuellen Spielarten des Sadomasochismus ein paar anregende Kicks, die das eigene Liebesleben ungemein bereichern können. „Ich werde oft gefragt, was daran reizvoll ist, wenn sich ein Partner unterwirft, während der andere den Ton angibt“, meint SM-Experte Arne Hoffmann und Autor des Buches „Sex für Fortgeschrittene“.

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„Sex für Fortgeschrittene: Faszinierende neue Tipps zur Steigerung der Lust“ von Arne Hoffmann (Knaur Verlag, um 9 Euro)

„Nun, für den passiven Part – auch ‚Bottom‘ genannt – bedeutet es die absolute Hingabe. Er gibt die Kontrolle auf, lässt sich fallen und zeigt seinem Partner ein unendliches Vertrauen. Eine größere Form von Intimität gibt es nicht, ebenso ist es für den Dominanten – ‚Top‘ genannt – ein aufregendes Gefühl, dass der andere sich ihm voll und ganz ausliefert.“

Und noch etwas spricht dafür, im Bett mal neue Wege zu beschreiten: „Solche Spiele rufen einen ungeheuren Nervenkitzel hervor und erzeugen Spannung“, weiß Arne Hoffmann. „Wir brechen ein Tabu, tun etwas ‚Verbotenes‘ – diese Aufregung überträgt sich dann auch auf die Sexualität.“

Von zart bis hart

„Es gibt einen klaren Unterschied zwischen erotischem und abartigem Sex“

Viele Paare, die Spaß an leichten SM-Praktiken wie zum Beispiel Fesselspielen haben, sind dabei nicht selten so genannte „Switcher“, das heißt, mal ist der eine, dann der andere der Boss. „Das Gefühl, dominiert oder diszipliniert zu werden, ist ungeheuer erregend“, meint auch Dr. Gabrielle Morrissey, Sexualtherapeutin und Autorin des Buchs „Von hart bis zart. Sextipps für Erwachsene“.

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„Von zart bis hart: Sextipps für Erwachsene“ von Gabrielle Morrissey (Heyne Verlag, um 10 Euro)

Der Grund: „Es geht mit der Illusion völliger Machtlosigkeit einher, doch nicht mit dem tatsächlichen Verlust von Kontrolle. Dabei einigen sich der unterwürfige und der dominante Partner vorher über die Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, und über Codewörter, die das Spiel sofort zum Einhalt bringen, sollte es einem von beiden zu weit gehen.“

So ein Safeword, zum Beispiel „Time-out“, ist ungemein wichtig und sollte unmissverständlich sein, denn Sie sollen ja nur den Prickel gespielter Gefahr erleben – und nicht wirklich zu Schaden kommen. Für alle, die sich jetzt fragen, ob es nicht „abartig“ oder „pervers“ ist, mit solchen Praktiken zu experimentieren, hat Dr. Morrissey eine simple Antwort: „Es gibt einen klaren Unterschied zwischen erotischem und abartigem Sex. Bei erotischem Sex benutzen Sie eine Feder, bei abartigem Sex das ganze Huhn.“

Also, bereit für neues Terrain in Sachen Lust & Liebe? Hier kommen die sinnlichsten Anregungen …

Wahrheit oder Pflicht

In Kindertagen war es eines unserer Lieblingsspiele: Im Kreis sitzen, Flaschen drehen, Fragen stellen, etwas Bestimmtes tun müssen. Aber auch für Erwachsene kann so ein „Verhör“ enorm prickelnd sein: „Der Partner muss alle Fragen über seine erotischen Fantasien oder seine sexuelle Vergangenheit beantworten“, erklärt Arne Hoffmann die Regeln. Dabei sollten Sie sich unbedingt abwechseln, denn es fällt leichter, wenn jeder von beiden mal dran ist.

Wer mag, kann den anderen auch in die „Pflicht“ nehmen, indem er zum Beispiel befiehlt, von ihm oral zum Höhepunkt gebracht zu werden. Während dieser erotischen „Spielstunde“ können Sie Ihren Liebsten auch ans Bett fesseln, für jede wahre Antwort lockern oder lösen Sie einen Knoten. Oder Sie binden ihn immer mehr fest (an mehreren Stellen, nicht insgesamt fester!), wenn er etwas nicht sagen bzw. tun will. 

Voll auf der Rolle

Kostümierungen und Rollenspiele werden unter SM-Fans häufig praktiziert. Arne Hoffmann gibt ein Beispiel: „Sie kostümiert sich wie eine Prostituierte und genießt einen Drink am Tresen einer Bar. Er kommt dazu, spricht sie an, als kenne er sie nicht. Es kommt zu einem kurzen Wortwechsel, der damit endet, dass er ihr einen Geldschein rüberschiebt und sie mitnimmt – in sein Auto oder seine Wohnung. Um dort mit ihr zu machen, was er will …“

Weitere beliebte Szenarien sind: Boss und Sekretärin, Lehrer und Schüler, Rockstar und Groupie, Krankenschwester und Patient, Polizist und Verdächtiger. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf! Und schämen Sie sich nicht – es weiß ja keiner außer Ihnen …

Heiß und kalt

Wenn wir erregt sind, nehmen wir äußere Einflüsse viel intensiver wahr. Legen Sie deshalb Ihrem Partner sanfte Fesseln an und kitzeln Sie seine Sinne bis ins Unermessliche:

„Wechseln Sie ab zwischen Hitze- und Kältereizen“, so Arne Hoffmann, „zum Beispiel zwischen Tropfen von Kerzenwachs und Eiswürfeln. Beginnen Sie dabei mit weniger empfindlichen Stellen wie den Schulterblättern und der Brustmuskulatur und verwenden Sie statt Bienenwachs, der sehr heiß werden kann, immer Kerzen aus Paraffin oder Stearin. Je weiter weg Sie die Kerze vom Körper Ihres Partners halten, desto niedriger ist die Temperatur.“

Starten Sie mit einem sehr großen Abstand von mindestens einem Meter, Sie wollen Ihren Liebsten ja nicht wirklich verletzen!

Verschärfte Behandlung

Noch ein bisschen gemeiner – aber auch spannender – wird dieses Spiel, wenn Sie Ihrem Partner die Augen mit einem Tuch verbinden und er nicht weiß, was als Nächstes passiert.

„Augenbinden können zum erotischen Kitzel beitragen, indem sie den Betreffenden hilflos, ausgeliefert und verletzlich machen oder ihn in eine Fantasiewelt abtauchen lassen“, so der SM-Experte. Dabei können Sie auch seine Heiß-und-Kalt-Empfindungen durcheinanderbringen.

„Etwa, indem man ihm ankündigt, man würde jetzt heißes Kerzenwachs auf seine Haut tropfen lassen, während man in Wahrheit eiskaltes Wasser verwendet.“ Auch Gabrielle Morrissey hat ein Faible für diese Spielart: „Abwechselnd heiße und kalte Momente steigern die Empfindlichkeit, bedingt durch das Ausdehnen und Zusammenziehen der Blutgefäße. Also machen Sie Ihren Partner mit Kerzenwachs und Küssen heiß – und dann quälen Sie ihn lustvoll mit Eis.“

Zurück zur Natur

„Entführen Sie Ihren Partner an einen Platz, wo man theoretisch von Dritten beobachtet werden kann, obwohl das Risiko extrem gering ist, zum Beispiel an eine Stelle mitten im Wald“, lautet ein weiterer Tipp aus Arne Hoffmanns Repertoire.

„Befehlen Sie ihm dort, sich zu entkleiden und sich selbst zu berühren, während Sie ihn dabei beobachten.“ Selbstverständlich können Sie beim Liebesspiel auch mitmachen, der Kitzel bei diesem so genannten „Al Fresco“-Sex (= unter freiem Himmel) besteht nicht nur in der Gefahr, erwischt zu werden, sondern auch in dem ungewohnten Umgebungswechsel.

Stets zu Diensten

„Genießen Sie einen Abend, an dem Sie sich nur von Ihrem Partner verwöhnen lassen“, regt Arne Hoffmann an. „Er hat Ihnen zum Beispiel ein heißes Bad einzulassen, Ihnen dazu Sekt und ein paar Früchte zu kredenzen, Sie einzuseifen, zu waschen und abzutrocknen und anschließend Ihre Fußnägel zu lackieren. Mit jedem Moment des Zögerns oder mangelnder Unterwürfigkeit hat er sich eine spielerische Bestrafung verdient.“

Das kann alles Mögliche sein: von einer Woche Sex-Abstinenz bis hin zum Putzdienst in der Wohnung oder einem Essen im Fünf-Sterne-Restaurant, das selbstverständlich er bezahlt.

Wetten, dass …?

Auch ein Spiel, das Ihnen gefallen könnte: „Schließen Sie mit Ihrem Liebsten hin und wieder eine Wette mit erotischem Einsatz ab“, schlägt der SM-Experte vor. „Wer verliert, muss zum Beispiel den restlichen Tag nackt verbringen oder seinem Partner ein Wochenende lang alle Wünsche erfüllen.“

Sie haben doch bestimmt ein paar erotische Vorstellungen und Fantasien, die Sie gern mal in die Tat umsetzen würden. Oder?

Brennendes Verlangen

Eine wunderbar erotische Idee für uns Frauen hat Gabrielle Morrissey: „Um das Vorspiel zu verlängern, zünden Sie eine kleine Kerze auf dem Nachttisch an.“

So lange die Kerze brennt, muss Ihr Partner Sie verwöhnen, ohne dass er in Sie eindringen darf. Erst wenn das Licht erloschen ist, darf er sich auf Sie stürzen. Und seien Sie sicher: Auch Sie selbst werden sich wünschen, dass das verdammte Ding endlich runterbrennt!

Kille-Kille

Kitzeln zählt zu einer der beliebtesten SM-Sex-Praktiken, denn Stellen, an denen wir besonders empfindlich sind, gehören in der Regel auch zu den erogenen Zonen unseres Körpers.

„Fesseln Sie Ihren Partner mit weichen Tüchern ans Bett“, so Arne Hoffmann, „und kitzeln Sie ihn so lange durch, bis er um Gnade fleht.“ Dabei gilt, wie auch bei allen anderen „Spielen“: Gehen Sie nicht gleich in die Vollen, sondern loten Sie zuerst einmal vorsichtig aus, an welcher Stelle Ihr Liebster wie reagiert.

Hilfsmittel wie Federn, Tücher, Pinsel, Blütenknospen und Perlenketten sind selbstverständlich erlaubt. Dabei hören Sie aber bitte sofort mit dem Kitzeln auf, sobald der andere Ihr ausgemachtes Safeword ruft!

Sei mein Sklave!

Für Fortgeschrittene: Ihr Partner muss sich nackt in seine Wohnung setzen und die Tür nach draußen offen lassen.

Arne Hoffmann: „Sagen Sie ihm, dass er der Sex-Sklave seines nächsten Besuchers sein wird und all seinen Befehlen gehorchen soll. Wenn Sie den Raum betreten, verstellen Sie Ihre Stimme und sprechen auf eine andere Art als gewohnt, um so seine Fantasie in Fahrt zu bringen, von einem Fremden herumkommandiert zu werden.“

Am besten klappt das mit einer Augenbinde, denn so kann er Sie nicht sehen und sich noch mehr in seine Vorstellung fallen lassen.

Auf Abruf

Vereinbaren Sie mit Ihrem Partner eine Zeitspanne (beispielsweise eine Woche), in der er Ihnen jederzeit sexuell zur Verfügung steht, egal was er gerade tut und ob er selbst erregt ist oder nicht.

„In dieser Zeitspanne hat er sich jederzeit für Ihre erotischen Zugriffe bereitzuhalten, was Sie nach Lust und Laune ausnutzen“, erklärt Arne Hoffmann. Auch hierbei gilt: Wenn einer von beiden nicht mehr will, wird das Experiment abgebrochen.

Wann du kommst, bestimme ich

„In der Erwartung liegt die größte Lust, behauptet der Volksmund. Deshalb ist die ,Orgasmus-Kontrolle‘ eine gängige Methode, um die Lust auf beiden Seiten zu steigern“, erklärt Arne Hoffmann.

Die Regeln sind einfach: Einer der beiden Partner bestimmt, wann der andere kommen darf. „Fesseln Sie Ihren Liebsten und bringen Sie ihn mit geschickten Fingern an den Rand des Höhepunkts, ohne diesen tatsächlich zuzulassen.

Wenn er fast, aber nur fast, auf dem Gipfel der Erregung ist, können Sie ihn entweder völlig ignorieren, zum Beispiel in die Küche gehen, um ein Glas Wasser zu trinken, oder aber ihn geschickt weiterverwöhnen, immer wieder hochpushen und fallen lassen, sodass er es einfach nicht über die Klippe schafft. Erst wenn er sichtlich am Ende ist, erlauben Sie ihm, zu kommen.“

Süßer Schmerz

Wie bei Experimenten mit heiß und kalt gibt es noch mehr Möglichkeiten, das Empfinden des anderen durch lustvollen Schmerz zu kitzeln. Dafür brauchen Sie keine Daumenschrauben oder Nippelklemmen, Sie können es auch einfach mal mit simplen Wäscheklammern versuchen.

„Probieren Sie solche Experimente sicherheitshalber zuerst an sich selbst aus, um zu sehen, wie schmerzhaft es ist“, meint SM-Experte Hoffmann. „Manche Klammern tun überhaupt nicht weh, andere sehr. Stellen Sie sich darauf ein, dass das Setzen der Klammern manchmal weniger peinigend ist als das Entfernen, weil dann wieder Blut in die ,abgeklemmte‘ Region strömt.“

Klingt Ihnen zu verrucht oder kommt Ihnen irgendwie albern vor? Nun ja, es sind nur Anregungen – und erlaubt ist, was (beiden) gefällt!

Nimm mich, hier und jetzt!

Laut Dr. Morrissey gehört die Vergewaltigung zu den favorisierten Sex-Fantasien von Frauen. „Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Frauen dann wirklich mit Gewalt zum Geschlechtsverkehr gezwungen werden wollen.“ Zwischen dem, was wir uns vorstellen, und dem, was wir wirklich wollen, besteht mitunter ein ziemlich großer Unterschied. Aber warum träumen dann trotzdem so viele davon, warum ist die erotische Unterhaltungsliteratur voll mit Beschreibungen solcher Situationen?

„Bei diesen Fantasien geht es mehr darum, ungezügelte Leidenschaft und Lust zu spüren, sich dominiert zu fühlen, der Kontrolle beraubt zu werden“, erklärt Morrissey das Phänomen. Ihr Tipp: Verabreden Sie mit Ihrem Liebsten ein heißes Spiel – Sie kommen nach Hause (oder in seine Wohnung), er lauert Ihnen auf und fällt überraschend über Sie her.

Genießen Sie das Gefühl der Ohnmacht, Ihrem Partner ausgeliefert und für das, was passiert, nicht verantwortlich zu sein. Und denken Sie immer daran: Sobald Sie ihm signalisieren, dass Sie nicht mehr wollen, ist das Spiel vorbei.

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