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So finden wir „Shades of Grey“

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Sado-Maso-Buch „Shades of Grey“

Der Sado-Maso-Bestseller „Shades of Grey“ von E.L. James ist jetzt endlich auch auf Deutsch erhältlich – zumindest der erste Teil der Trilogie. Wir haben den Erotikroman schon gelesen und verraten, wie er uns gefallen hat.

So einen Rummel gab es zuletzt um die „Twilight“-Serie. Doch nein, in „Shades of Grey. Geheimes Verlangen“ von E.L. James geht es garantiert nicht um zarten Blümchensex unter Vampiren, sondern um aufregende Sado-Maso-Praktiken. Das kann doch nur ein Mann geschrieben haben, denken Sie jetzt bestimmt. Aber weit gefehlt: Die Story um die 21-jährige Literaturstudentin Ana Steele, die dem attraktiven Millionär Christian Grey verfällt, hat sich eine zweifache Mutter von Teenagern ausgedacht.

Davon handelt „Shades of Grey“: Sie (Ana Steele) ist jung, sexuell absolut unerfahren und hält sich für wenig attraktiv. Er (Christian Grey) ist unverschämt reich, attraktiv, doch aufgrund einer schweren Kindheit psychisch gestört. Als sich die beiden bei einem Interview für Anas Uni-Zeitung kennenlernen, fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen und kommt nicht mehr von ihm los. Auch nicht, als er sie in seinen „Playroom“ mitnimmt und sie in verruchte Sado-Maso-Praktiken einführt. Und die werden im Buch bis ins kleinste Detail beschrieben – sicherlich mit ein Grund, warum es in den USA zum Bestseller wurde.

„Shades of Grey“ ist sexy geschrieben

So finden wir „Shades of Grey“: Zugegeben, wir gingen nicht mit zu hohen Erwartungen an diesen Erotikroman heran – und gerade deshalb hat er uns auch nicht enttäuscht. Er ist die optimale Strandlektüre für den Sommer, denn das Buch liest sich schnell und flüssig und ist wirklich unterhaltsam und sexy geschrieben. Klar, Ana und Christian haben auf jeder dritten Seite Sex und der zur Verfügung stehende Wortschatz ist dann auch irgendwann aufgebraucht. Aber mal ehrlich, wir erwarten bei einem erotischen Roman auch keine hochliterarischen Ergüsse.

Etwas gestört haben uns allerdings die Cinderella-Story (alles wird gut), die etwas unbeholfene Schreibe (vielleicht liegt’s an der Übersetzung?) und die klischeehaften Figuren. E.L. James wird nicht müde zu betonen, wie unglaublich attraktiv und reich Christian Grey ist. Ana Steele ist nicht nur absolut unerfahren, was Sex betrifft, nein, sie ist natürlich auch noch Jungfrau – also das fanden wir dann doch des Guten zuviel! Und die Frau, die jedes Mal einen Orgasmus hat – und das bereits nach zwei Minuten – muss wohl erst noch erfunden werden. Aber gut, es ist ja ein erotisches Märchen.

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