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Vorsicht, Frauenversteher!

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Kolumne: Pssst ...

Sie sind einfühlsam, sensibel und lesen uns jeden Wunsch von den Augen ab – doch bei einer Trennung schlagen sie die tiefsten Wunden. Deshalb rät JOY-Autorin Christina Wüseke: Hüten Sie sich vor Frauenverstehern!

Die perfekte Beziehung

Gespräche bis fünf Uhr morgens, stundenlange Shoppingtouren und dazu noch Gänsehautsex – die Beziehung mit Max war einfach perfekt, ganz im Gegensatz zur Trennung nach drei Jahren! Seine schöngefärbten Rückzugsversuche: Er sehe mich eher als guten Kumpel, er könne mir nicht gerecht werden und als Krönung: Ich hätte etwas Besseres verdient.

Max ist ein Mann der einfühlsamen Worte, kurzum ein Frauenversteher, und genau das macht ihn so bedrohlich. Die Trennung plätscherte langsam vor sich hin, der endgültige Cut blieb aus. Wir gingen wie vorher zusammen ins Kino, er brachte mein Auto durch den TÜV, und als er mir beim Umzug in eine kleinere Wohnung half, landeten wir im Bett.

Regelmäßig nette E-Mails und SMS

Dass er kurz vorher meine Bekannte Tina geschwängert hatte und schon so gut wie bei ihr eingezogen war, wusste ich zu dem Zeitpunkt natürlich nicht. Innerlich feierte ich bereits unsere Versöhnung. Doch anstatt eines Liebescomebacks war es für ihn nur eine Abschiedsnummer! Danach schrieb er regelmäßig nette E-Mails und SMS. Ganz der pflichtbewusste Frauenversteher eben.

Aber Achtung, dieser Typ Mann ist brandgefährlich! Warum? Weil er uns immer wieder dann das Herz bricht, wenn es gerade heilen will.

Mistkerle sind berechenbar

Dagegen sind Männer, die sich vor, während und nach der Beziehung wie ein Mistkerl verhalten, total berechenbar. Als ich meine zweite große Liebe, einen Vollblutmacho, in flagranti mit einer kurvigen Blondine erwischte, fühlte ich nur Wut. Auch weil von ihm der dümmste Satz kam, den ein Kerl nur sagen kann: „Schatz, es ist nicht das, wonach es aussieht.“ Die Trennung tat zwar weh, war damit aber endgültig.

So einem Idioten wollte ich nicht hinterherheulen! Natürlich liegt mir nichts ferner, als eine Lanze für das Modell „Mistkerle“ zu brechen, aber manchmal erleichtern sie unser Leben.

Sandra Bullock und Jesse James

Sicher hat auch Jesse James mit seinem rüden Verhalten Sandra Bullock letztlich einen Gefallen getan: Erst betrog er sie, dann verlobte er sich mit Kat von D. und schwärmte im TV, 2010 wäre das „schönste Jahr“ seines Lebens gewesen, weil er da seine „Traumfrau“ getroffen hätte. Spätestens danach verschwendete Sandra wohl keinen Gedanken mehr an ihn.

Die Frage, ob uns der Sensible oder der Herzlose besser über eine Trennung hinweghilft, dürfte damit beantwortet sein. Es ist ja tatsächlich so: Je ungehobelter sich der Mann beim Schlussmachen verhält, desto leichter können wir ihn aus unserem Leben verbannen. Übrigens: Aus Max und Tina ist nichts geworden – er hat sie verlassen. Natürlich ist sie noch nicht über ihn hinweg und durch das Kind wird sie auch für immer mit ihm verbunden bleiben. Gut, dass der Kerl mir nur einen Hund geschenkt hat!

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