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Wie fühlt sich Sex an ...

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Aufregende Sex-Erlebnisse

... mit vier Frauen, einer männlichen Jungfrau oder einem Fremden? Acht JOY-Leserinnen erzählen von ihren ganz speziellen Erlebnissen im Bett – berauschend, abenteuerlich oder einfach nur ernüchternd.

Sex mit vier Frauen

Jasmin, 26, Frankfurt

Was Sex angeht, bin ich ein Spätzünder. Meine Eltern haben mich sehr streng erzogen und ich durfte nie bei meinem Freund übernachten. Mit 18 schlief ich das erste Mal mit einem Mann und verspürte danach den Drang, alles nachholen zu müssen: Eine Beziehung interessierte mich nicht – ich wollte nur möglichst viel und außergewöhnlichen Sex.

Ich merkte schnell, dass ich Menschen, die genauso tickten wie ich, automatisch anzog. Man strahlt einfach mehr Reife, Neugierde und damit auch eine gewisse Selbstsicherheit aus. Und man kommt in Gesprächen wie selbstverständlich immer wieder auf das Thema Sex. So auch mit den beiden Frauen aus meinem Show-Tanz-Training.

„Auf einem großem Bett waren wir alle ineinander verschmolzen“

Wir verabredeten uns bei einer der beiden in der Wohnung, zwei andere Frauen, die ich nicht kannte, kamen auch noch dazu. Es ging nicht ausdrücklich um Sex, aber alle wussten, worauf es hinauslaufen sollte. Und da waren wir nun, fünf Frauen in einem großen Bett.

Man näherte sich, streichelte sich gegenseitig, beschnupperte sich. Zwei züngelten gleich los, aber das war mir zu plump. Ich küsste einer den Hals, während die andere mich hinten liebkoste. Als sie merkte, dass ich das mochte, küsste sie meinen Intimbereich und fing kurz darauf an, mich zu fingern. Es gefiel mir und ich wollte meinen Genuss weitergeben. Ich begann, die, die ich streichelte, zu lecken. Eine der zwei Zünglerinnen legte sich zu ihr. Die andere setzte sich auf den Knien über ihren Kopf, um auch geleckt zu werden, und drückte gleichzeitig dem Mädchen, das ich leckte, die Brüste.

Ich erinnere mich genau an diese Position, denn wir waren alle ineinander verschmolzen. Im weiteren Verlauf berührten, küssten und befriedigten wir uns. Stundenlang. Es war leidenschaftlich, aufregend und doch natürlich. Dabei waren mir diese Menschen im Großen und Ganzen völlig fremd!

Frauen schaffen ein Vertrauensverhältnis beim Sex

Inzwischen habe ich seit fünf Jahren einen Freund, aber diese Nacht mit den vier anderen empfinde ich rückblickend intimer und emotionaler als so manche mit meinem Partner. Frauen begegnen sich auf einer anderen Ebene. Anstatt dass es darum geht, sich verletzlich zu machen, um einer anderen Person die aktive Rolle zu übergeben, schafft man instinktiv ein Vertrauensverhältnis.

Wenn man nicht auf die Geschlechtsorgane fixiert ist, wird man außerdem kreativer. Der Fünfer blieb einmalig, aber wer weiß, vielleicht lassen sich mein Freund und ich ja mal mit ein paar anderen Frauen ein, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

... mit einem Star?

Elke, 29, Berlin

Er ist Sänger einer deutschen Punkrockband, kennengelernt haben wir uns auf einem Konzert in Nürnberg. Ich stand ganz vorne und er lächelte mich an – bis mein Kreislauf schlappmachte. Ich wurde von der Security herausgezogen und ins Erste-Hilfe-Zelt gebracht. Später kam einer seiner Bodyguards und meinte: Der Sänger würde dich gerne nach dem Konzert auf einen Drink einladen, wenn du es schon so umwerfend fandest.

Erst dachte ich, der sieht in mir nur ein Groupie für schnellen Sex, aber er war wahnsinnig nett, wir redeten über Kunst, amüsierten uns richtig gut. Am Ende lud er mich zum Konzert am nächsten Tag ein. Der dritte Abend endete mit einem Kuss – und nach dem Ende der Tour flogen wir in den Urlaub nach Brasilien. Dort hatten wir zum ersten Mal Sex: Ich war sehr nervös, auch weil ich wusste, dass er viel erfahrener war als ich.

„Er wollte nach jedem Konzert einen Blowjob“

Er ging ohne Vorspiel direkt zur Sache und ist nach drei Minuten gekommen. Es war ernüchternd! Plötzlich lag neben mir nicht mehr der Star, sondern einfach nur ein schlechter Liebhaber. Mit ihm darüber reden konnte ich nicht, weil ihm ja alle Frauen immer das Gefühl gaben, dass sie es toll finden, was er macht. Wenn ich meine Unzufriedenheit ansprach, sagte er nur: Zieh doch mal ein Krankenschwesterkostüm an oder besorg' Handschellen! So nach dem Motto: Lass uns meine Fantasien ausbauen, nicht deine!

Stars sind es nicht gewohnt, sich im Bett anstrengen zu müssen. Blowjobs waren ihm ohnehin das Allerliebste – insbesondere nach seinen Konzerten. Und wenn ich nicht da war, hat er sich Groupies hinter die Bühne geholt. Eineinhalb Jahre tolerierte ich seine Eskapaden, aber als er mir klarmachte, dass er sich niemals ändern würde, trennten wir uns.

... mit einem Mann, der noch Jungfrau ist?

Simone, 20, Köln

Wir waren beide 18 und kannten uns erst wenige Tage, als mich Torsten zu sich nach Hause einlud. Mit einem Trinkspiel, bei dem der Verlierer nach jeder Runde einen Schnaps trinken und ein Kleidungsstück ausziehen musste, bekämpften wir unsere Nervosität. Als ich nur noch in Unterwäsche dasaß und er komplett nackt war, wechselten wir ins Bett.

Wir küssten uns und ich spürte bei ihm nicht den Hauch von Unsicherheit – im Gegenteil: Er küsste einfach fantastisch! Als wir dann begannen, uns zu berühren, wurden seine Bewegungen immer zittriger und unbeholfener. Ich versuchte, ihm zu helfen, indem ich mich anders platzierte oder ihn zärtlich darauf hinwies, dass er langsamer machen sollte.

„Ich genoß es, die Zügel in die Hand zu nehmen!“

Schließlich legte er sich auf mich, drang in mich ein und ich dachte nur: hoppla! Zuerst fühlte ich mich überrumpelt, den Abend hatte ich so nicht geplant, andererseits imponierte mir sein Mut. Alle paar Minuten änderte er seinen Rhythmus, was mich irritierte. Er versuchte es im Missionar, dann sollte es im Reiter weitergehen – aber so richtig zum Höhepunkt kamen wir bei dem Geturne nicht.

Ihm stand der Schweiß auf der Stirn und ich wollte ohne große Worte abbrechen, indem ich mein Becken nach unten hin wegdrückte. Ich versuchte, ihm in die Augen zu sehen, um zu checken, was Sache ist – doch er schaute konzentriert und völlig versunken an mir vorbei.

„Ich bestärkte ihn und stöhnte erregt in sein Ohr“

Plötzlich kam mir der Gedanke: Vielleicht ist er ja noch sehr unerfahren und braucht ein bisschen Hilfe. Also ließ ich ihn gewähren und bestärkte ihn, indem ich erregt in sein Ohr stöhnte. Nach anderthalb Stunden hatte er immer noch keinen Orgasmus, wirkte aber erschöpft und gleichzeitig zufrieden und gab mich frei. Wir lagen eine Weile einfach nur da, bis wir einschliefen. Eine Woche später gestand er mir, dass er noch Jungfrau war.

Heute bin ich stolz, die erste Frau meines Freundes gewesen zu sein. Und obwohl wir damals noch keine Liebe empfunden haben, war ich glücklich, die Zügel in die Hand genommen und ihm ein unvergessliches Erlebnis geschenkt zu haben. Seitdem hat er natürlich einiges dazugelernt und sich mehr als genug revanchiert: Heute gibt im Bett meistens er den Takt vor.

... mit 25 Kilo weniger?

Jenia, 22, Siegen

Fast 50 Kilo hatte ich nach der Schwangerschaft zugenommen. Heute fühlt sich die Erinnerung an, als hätte ich diese Zeit über geschlafen und einfach nicht gemerkt, wie ich immer breiter wurde. Erst als mein Freund und ich 2010 beschlossen zu heiraten, hat es bei mir Klick gemacht: So dick wollte ich diesen Tag nicht erleben.

Ich fing an, Sport zu treiben, verbot mir Süßigkeiten und aß ab 18 Uhr – wenn überhaupt – nur Gemüse. So verlor ich in gut einem Jahr 25 Kilo. Mein neues Selbstbewusstsein macht sich auch im Bett bemerkbar. Obwohl mir mein Mann nie das Gefühl gab, ich sei zu dick, fühlte ich mich früher unwohl.

Statt mich gehen zu lassen, nahm ich nur meine Fettröllchen wahr, die einfach im Weg waren, oder legte verkrampft seine Hand weg, sobald er meinen Bauch streicheln wollte. Mein Oberteil behielt ich immer an und machte oft das Licht aus.

„Alle zwei Tage Sex war vorher undenkbar“

Seit meiner Diät ergreife ich gerne die Initiative, habe mehr Lust und verführe ihn auch mal in schönen Dessous. Während wir früher einmal in der Woche Standardsex in der Missionarsstellung hatten, schlafen wir heute jeden zweiten Tag miteinander. Neu für mich entdeckt habe ich die Reiterstellung, weil ich keine Bedenken mehr habe, dass ich zu schwer für meinen Mann bin.

Generell empfinde ich den Sex viel inniger und zärtlicher, weil ich seine Berührungen wieder genießen kann. Ich liebe mein neues Körpergefühl und will weitermachen – immerhin habe ich noch 25 Kilo vor mir!

... zu Dritt?

Félixe, 27, München

Mit einer Freundin und meinem WG-Mitbewohner kam ich nachts von einer Party zurück. Wir fielen zu dritt auf ein Bett und ich döste schnell ein. Irgendwann wurde ich von einem schmatzenden Geräusch neben mir wach und sah, dass die beiden wild knutschten.

Dann küsste mich auch schon mein Mitbewohner, während mich meine Freundin streichelte. Ich war völlig überrumpelt und zögerte, aber dann siegte meine Neugier. Keiner wollte dem anderen gefallen, niemand stellte Fragen – und schnell hörten auch die Fragen in meinem Kopf auf: „Mache ich alles richtig? Vernachlässige ich niemanden?“ Das alles war egal.

„Keine Fragen, keine Ansprüche, null Erwartungen“

Erst schlief er mit meiner Freundin, während ich ihre Brüste streichelte. Dann nahm er mich von hinten und meine Freundin liebkoste meinen Körper. Jeder tat das, was er wollte, und es fühlte sich richtig an. Ich fand es spannend zu beobachten, wie beide auf meine Berührungen reagierten. Am Morgen habe ich für uns Frühstück gemacht, wir fingen alle an zu lachen und beschlossen, nie wieder darüber zu sprechen. Insofern: Es war einmalig – und blieb es!

... nach einer Schwangerschaft?

Nicolle, 29, München

Vor drei Monaten habe ich Zwillinge zur Welt gebracht. Während der Schwangerschaft hatte ich mit meinem Verlobten bis zum Schluss Sex und durch die hormonelle Veränderung verspürte ich plötzlich eine Lust, die ich so von mir nicht gekannt habe. Vielleicht lag es auch daran, dass Sex nicht mehr bloß Mittel zum Zweck für uns war – wir haben sehr lange probiert, schwanger zu werden –, sondern ich endlich meine eigenen Bedürfnisse ausleben konnte.

Sehr angenehm empfand ich dabei die Löffelchenstellung, da der riesige Bauch so nicht im Weg stand. Allerdings war ich für Berührungen nicht sehr empfänglich. Männer finden die riesigen Milchbrüste ja unheimlich erotisch, aber leider spürt die Frau gerade an dieser Stelle gar nichts mehr, denn die Brustwarzen werden stumpf – ein natürlicher Schutzmechanismus, damit man später beim Stillen nicht so viele Schmerzen hat.

„Nach der Geburt spürte ich das erste Mal den G-Punkt“

Nach der Geburt verzichteten wir zwei Wochen auf Sex, weil ich einen Dammriss hatte und die Wunde heilen musste. Aber das Warten hat sich gelohnt! Zum ersten Mal spürte ich den G-Punkt und kam in den Genuss eines vaginalen Orgasmus. Anscheinend sind nach einer Geburt die entscheidenden Teile viel besser durchblutet!

Ich muss gestehen, dass ich keine Rückbildungsgymnastik gemacht habe. Trotzdem hatten ich und mein Partner nie das Gefühl, dass meine Vagina weiter war als vorher. Ich kann nur jeder Frau raten, mehrmals am Tag den Beckenboden zu trainieren, also kurz anspannen und loslassen, auch während des Sex. Das Muttersein hat mein Liebesleben auch sonst intensiviert: Weil ich tagsüber meine Bedürfnisse für die Kinder hintenanstelle, fällt es mir leichter, beim Sex auch mal abzuschalten und zu entspannen.

... mit einem viel älteren Mann?

Vanessa, 23, Hamburg

Mein Freund ist 17 Jahre älter als ich und Sex mit ihm eine ganz neue Erfahrung. Während jüngere Männer im Bett gerne die Ego-Nummer abziehen, sprach mich mein Schatz recht schnell darauf an, warum ich nie einen Orgasmus habe.

„Gefällt dir der Sex mit mir nicht?“ Seine Direktheit hat mich erst beschämt, aber dann war ich auch erleichtert, weil endlich jemand auf mich einging. Durch ihn habe ich gelernt, Zweifel wie „Machst du alles richtig? Bewegst du dich gut“ abzuschütteln und mich nur auf mein Empfinden zu konzentrieren. Seitdem erlebe ich auch beim Sex einen Höhepunkt.

„Er fragte mich ganz offen, warum ich nicht gekommen bin“

Außerdem fühlt sich ein gestandener Mann mit 40 nicht gleich in seiner Eitelkeit gekränkt, wenn ich den Akt mal nicht so toll fand. Im Gegenteil – er weiß meine Anregungen zu schätzen. Und was die Ausdauer betrifft: Reifere Männer haben ein viel besseres Körpergefühl und können ihre Erregung länger kontrollieren.

... mit einem One-Night-Stand?

Patricia, 25, München

Endlich Urlaub! Mit meiner besten Freundin flog ich vor ein paar Jahren auf die Malediven. Kaum hatten wir unsere Plätze im Flieger eingenommen, da sah ich ihn in seiner Steward-Uniform mit Dreitagebart und raspelkurzen Haaren, die seine strahlenden Augen zum Vorschein brachten. Im Hotel angekommen traute ich meinen Augen nicht: Die ganze Crew lag bei uns am Pool.

Abends an der Bar stand er plötzlich neben mir. Wir unterhielten uns, wechselten auf den Steg und schauten die Sterne an. Am zweiten Abend zog er mich aus und wir badeten im Meer. Er kniete sich ins Wasser und nahm mich auf seinen Schoß. Wir küssten und streichelten uns. Es war traumhaft, aber an Sex dachte ich nicht. Ziemlich naiv – aber ich war damals noch ziemlich unerfahren.

„Mit einem Fremden hatte ich den besten Sex meines Lebens!“

Nach einer gemeinsamen Dusche in seinem Zimmer legte er sich zu mir und flüsterte in mein Ohr: „Ich möchte mit dir schlafen.“ Ich erstarrte – wollte ich das wirklich? In diesem Moment drang er schon in mich ein. Für eine Sekunde war ich überrascht, dann irgendwie auch erleichtert, weil er mir die Entscheidung abgenommen hatte. Sonst hätte ich womöglich einen Rückzieher gemacht.

Doch jetzt ließ ich mich treiben, krallte meine Fingernägel in seinen Rücken, was ihn noch wilder machte. Mein Puls raste und auch seinen Herzschlag spürte ich extrem. Wie er mich dabei ansah und mir durchs Haar strich – das war das Schönste. In diesem Augenblick spürte ich, dass ich ihm vertrauen und mich fallen lassen konnte.

Ich hatte in dieser Nacht keinen Fehler gemacht. So begehrenswert habe ich mich seitdem nie wieder gefühlt – deshalb war mein erster One-Night-Stand zugleich der beste Sex, den ich je hatte.

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