"Lieber laufen als hungern!"

lieber laufen als hungern

Talk: Eva Longoria

"Desperate Housewife" Eva Longoria (33) über Gewichtsprobleme, klassischen Tanz als Workout - und ihr Lieblingsessen.

Eva, haben Sie Ihr geliebtes Yoga-Training jetzt gegen das Tanzen eingetauscht?(lacht) Nein, ich bin noch immer recht Yogahörig , aber das Tanzen hat mich erfasst, seit ich bei "Dancing with the Stars" mitgemacht habe.

Hat Sie Ihr Bekannter Mario Lopez zum Tanzen überredet, der bei der TV-Show ja ebenfalls dabei war?Nein, ich habe mich immer schon für klassisches Tanzen interessiert. Aber mir war niemals klar, wie sehr einen das auch körperlich anstrengen kann.

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Es ist also für Sie eine Art Workout?Aber ja! Wenn Sie einen Rumba aufs Parkett legen, muss die Haltung stimmen, der Rhythmus - aber man darf Ihnen die Mühe nicht ansehen. Dabei ist das echt harte Arbeit .

Wie wichtig ist der Sport für Sie?Ich glaube, dass Training, sei es beim Yoga, Basketball oder Tanzen, den Geist ebenso schult wie den Körper. Wer nur herumsitzt, schüttet keine Endorphine aus. Und ohne diese Wohlfühlstoffe kommt auch mein Hirn nicht in Gang.

Und ganz nebenbei erhält man einen Körper wie den Ihren ...Danke für die Blumen, aber ich habe trotzdem meine Problemzonen, wie den Po oder die Oberschenkel . Um die in Form zu halten, führe ich fast täglich jeweils 25 Kniebeugen und 25 Ausfallschritte, aus - tolle Übungen ! Ich sehe Sport nämlich als Möglichkeit, einer Diät aus dem Weg zu gehen. Wenn ich die Wahl habe, einen Tag nichts zu essen oder sieben Kilometer zu laufen , würde ich immer den Lauf nehmen, um abends ein Dinner mit meinem Mann zu genießen. Ich koche und esse gern . Genuss steht für mich an erster Stelle. Darum eröffnete ich auch ein eigenes Restaurant in Hollywood - ein mexikanisches Lokal namens "Beso" (span. für "Kuss", Anm. der Red.). Dort koche ich auch gern selbst mit, am liebsten Tortilla-Suppe .

Mexikanisches Essen ist aber ziemlich deftig, das kann man nicht nur mit Laufen ausgleichen, oder?Na ja, erstens verzichte ich natürlich auf die ganz fettigen Sachen wie frittierten Reis und Sauerrahm. Zweitens gehe ich nicht nur laufen, sondern trainiere zusätzlich viermal die Woche mit kleinen Hanteln, einem Medizinball oder einfach nur gegen das eigene Körpergewicht.

Wow, woher nehmen Sie denn die Motivation?Ehrlich gesagt bin ich im tiefsten Inneren ein Fitnessmuffel. Aber genau deswegen habe ich einen Personal Trainer engagiert. Mit einem männlichen Motivator macht Sport sofort viel mehr Spaß (lächelt verschmitzt).

Mit wem trainieren Sie denn? Etwa mit Ihrem Mann?Aber nein, ich hatte schon vor einigen Jahren bei Patrick Murphy angefragt, einem Profi aus meinem Freundeskreis. Der stand prompt am nächsten Tag vor meiner Haustür - von da an gab es kein Zurück.

Und das Workout läuft dann zuhause ab?Teils, teils. Ich habe einen Fitnessraum im Keller, dort sind meistens die Kraftübungen dran. Der Seitstep mit Medizinball, eine Erweiterung des Ausfallschritts, ist übrigens meine Lieblingsübung. Meistens geht es dann aber noch ins Freie für den von mir weniger geliebten Kardio-Teil: Treppenlaufen, Seilspringen, Hocksprünge beim Laufen - manchmal sind wir auch am Strand. Im Sand sind die ganzen Moves dann doppelt so hart.

Bei dem Programm mag man den derzeit kursierenden Gerüchten, Sie hätten zugenommen, kaum glauben.Gut, Patrick war einige Zeit im Urlaub - aber ab und zu mal drei, vier Kilo mehrzu wiegen finde ich völlig o. k.! Hinzu kam, dass ich beim Dreh der fünften Staffel von "Desperate Housewives" einen Anzug tragen musste, der mich dicker wirken ließ. Meine echte Figur sah man also nicht. Lesen Sie mehr: Tennis-As Venus Williams über ihren inneren Schweinehund! Lesen Sie mehr: Strip dich fit mit Sheila Kelley! Lesen Sie auf CELEBRITY Online. Eva Longoria im Star-Porträt