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Ultimative Insider-Tipps der Redaktion


Reisebericht Costa Rica: Pura Vida!


VON CINDY TÖRBER
Abenteuer-Urlauber, Naturfans und Sonnenanbeter aufgepasst: Costa Rica ist der Geheimtipp unter den Fernreisen! Bisher kaum von Touristen entdeckt, bietet das Land, das in etwa so groß wie Niedersachsen ist, dichten Regenwald, unendliche viele verschiedene Tiere und Pflanzen, einsame Strände und die entspanntesten Surfer unter der karibischen Sonne.
Der wunderschöne Sandstrand von Manuel Antonio
Foto: privat
Der wunderschöne Sandstrand von Manuel Antonio
Nervenkitzel: Costa Rica ist einer der Rafting Hot-Spots der Welt
Foto: privat
Nervenkitzel: Costa Rica ist einer der Rafting Hot-Spots der Welt
Typisch für Costa Rica: Überall sieht man Regenbögen
Foto: privat
Typisch für Costa Rica: Überall sieht man Regenbögen

Wer sich von der Schönheit des Landes und dem typischen Lebensstil der „Ticos“ mitreißen lassen will, der sollte sich mindestens drei Wochen Zeit für eine Rundreise nehmen.

Reisezeit:

Sofern Atlantik- und Karibikküste bereist werden sollen, gibt es eigentlich keinen perfekten Reisezeitraum – an einer der beiden Küsten ist immer gerade Regenzeit. Von Dezember bis Februar hingegen halten sich die Niederschläge an beiden Küsten in Grenzen und die Temperaturen laden zu Regenwald-Wanderungen oder Badeurlaub ein.

Vor der Reise:

Wer eine Rundreise plant, lässt sich am besten von einer entsprechenden Reiseagentur beraten. Da viele Straßen nicht befestigt sind oder sich durch's Gebirge schlängeln, können nur wenige Kilometer viele Stunden in Anspruch nehmen. Mit einer Beratung durch Ortskundige kann man daher auf keinen Fall etwas falsch machen. Wer es ganz bequem mag, der bucht auch direkt alle Unterkünfte über eine spezialisierte Agentur. Insbesondere die vielen privaten Lodges oder Hotels mit eigenen Naturreservaten liegen meist außerhalb der bekannten Orte und sind daher nur schwer zu finden.

Anreise:

Von Deutschland über Frankfurt direkt oder über New York nach San José. Je nach Strecke beträgt die Flugzeit ca. 13 Stunden.

To Do's:

Absolutes MUSS in Costa Rica: Eine Regenwaldwanderung! In Costa Rica leben 75 % aller Vogel- und Pflanzenarten weltweit und die kann man am besten bei einer Wanderung durch die tropischen Wälder bestaunen. Im Nationalpark und an den Stränden von Manuel Antonio trifft man mit Sicherheit auf die kleinen Kapuzineräffchen – die insbesondere nach essbarem Diebesgut Ausschau halten.

Wer auf Nervenkitzel steht, der sollte auf jeden Fall eine Canopy-Tour machen. An Drahtseilen, die an meterhohen Bäumen oder Abhängen befestigt sind, schwingt man sich von Plattform zu Plattform. Eine atemberaubende Form den Regenwald von oben zu erkunden! Die beste Canopy-Tour mit einer der längsten Ziplines gibt es im Selvatura Park in Monteverde.

Wassersportler sollten sich an den Rio Pacuare begeben – einer der Wildwasser-Rafting HotSpots weltweit. Egal ob Anfänger oder Profi, bei den Stromschnellen des Pacuare kommt garantiert jeden auf seine Kosten. Die besten Touren gibt es bei Aventuras Naturales.

Highlights kritisch betrachtet:

Jeder Reiseführer empfiehlt einen Trip zu einem der Vulkane, allen voran zum „Arenal“. Das dieser in der Regel durch den dichten Nebel überhaupt nicht zu sehen ist, wird allerdings kaum erwähnt.

Am Ende einer Rundreise ist ein Badeurlaub ein toller Abschluss. Ob man jedoch den in der Regel langen Weg über Límon nach Cahuita oder Puerto Viejo auf sich nehmen muss, ist fraglich. Außer der Tatsache in der Karibik gewesen zu sein, bieten beide Orte für einen Badeurlaub nichts, was es nicht beispielsweise auch an den Stränden von Manuel Antonio gibt.

Reise-Führer-Tipp: "Costa Rica: Das komplette Handbuch für individuelles Reisen und Entdecken im Naturparadies Mittelamerikas" vom Rump Verlag!

FOTOGALERIE

Die schönsten Bilder aus Costa Rica

Costa Rica ist der Geheimtipp unter den Fernreisen!

Das wohl idyllischste Hotel in der Gegend des Rio Pacuare: Das Casa Turire.

Die Sonnenuntergänge in den Bergen, mit Blick bis zum Meer sind einfach traumhaft.

Eine Regenwald-Wanderung ist ein MUSS für jeden Costa-Rica Touristen. Kaum irgendwo sonst kann man die Natur noch so unberührt sehen.

Vorsicht bei abendlichen Spaziergängen: Caymane oder andere wilde Tiere trifft man gerne auch unverhofft auf öffentlichen Wegen.

In den Ananas-Plantagen bei Pital werden die Ananas für den Export nach Europa angebaut. Naschen vor Ort ist natürlich auch erlaubt!

Faulenzen erwünscht: Costa Rica hat unzählige einsame Strände, an denen man die Seele baumeln lassen kann.

Typisch Costa Rica: Regenbögen sind durch das feuchte Klima regelmäßig zu sehen.

Der Tucan ist typisch für Costa Rica und lässt sich am besten beim „Vogelfrühstück“ in der Laguna del Lagarto Lodge beobachten.

Wer den besonderen Nervenkitzel sucht, der sollte unbedingt eine Rafting-Tour auf dem Rio Pacuare machen. Die tollsten Touren und die besten Guides gibt es bei Aventuras Naturales.

Vorsicht: Wer am Strand Kekse oder andere Leckereien unbeaufsichtigt liegen lässt, muss mit kleinen Dieben rechnen.

Im Manuel Antonio Nationalpark kann man den kleinen Äffchen ganz besonders nahe kommen.

Die Strände an der Atlantikküste sind besonders toll und stehen den Karibik-Stränden in nichts nach.


Veröffentlicht in WUNDERWEIB

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