Foto: Österreich Werbung/Wiesenhofer
So viel zu sehen und so wenig Zeit! Dieses Motto gilt für jeden, der sich so wie wir an einem verlängerten Wochenende Österreichs wunderschöne Hauptstadt anschauen will. Die Stadt mit ihren prunkvollen Schlössern, Ehrfurcht gebietenden Kirchen und reich geschmückten Barock- und Rokoko-Fassaden schafft es nämlich, ihre Besucher völlig zu verzaubern!
Foto: SKB/Lois Lammerhuber
Als Sisi-Fan will ich am ersten Tag unbedingt ins Sisi-Museum in der Hofburg (Eintritt ab 9,90 Euro). Neuerdings wird dort sogar Unterwäsche ausgestellt, die die Kaiserin getragen hat. Mich faszinieren jedoch ihr riesiges, luxuriöses Schlafgemach und ihr spartanisches Turnzimmer viel mehr. Um möglichst bequem möglichst viel von Wien zu sehen, steigen wir an der Staatsoper in die Straßenbahnlinie 2 ein. Die fährt nämlich einmal um den ganzen Innenstadtring herum, sodass wir an Sehenswürdigkeiten wie Börse, Rathaus, Burgtheater, Parlament und vielem mehr vorbeikommen. Schon am Flughafen haben wir uns übrigens die Wien-Karte (18,50 Euro) geholt, mit der wir 72 Stunden lang sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können und außerdem in vielen Museen Ermäßigungen bekommen. Sie und die Tram 58 bringen uns dann auch schnell und günstig zum Schloss Schönbrunn, das etwas außerhalb, in Hietzing, liegt. Fast wie ein kleines Versailles sieht der gelbe Palast aus, den Kaiserin Maria Theresia von 1743 bis 1749 zur Sommerresidenz umbauen ließ. Heute hat Schönbrunn 1441 Zimmer verschiedener Größe, von denen ein Teil jedoch in Form von 190 Gemeindewohnungen an Privatpersonen vermietet ist. Bei der großen Tour (12,90 Euro) werden wir fast eine Stunde lang durch 40 Räume geführt – ein interessanter Spaziergang durch Prunk und Pracht längst vergangener Zeiten.
Foto: Österreich Werbung/Diejun
Wesentlich bodenständiger geht es im Prater zu. Schließlich ist dieser in zwischen 110 Jahre alte Vergnügungspark heute ein ganz normaler Rummel mit Karussells und Schießbuden. Allerdings ist der Ausblick vom Riesenrad, einem Wahrzeichen Wiens, einfach atemberaubend! Herrlich finden wir es auch im plüschigen "Café Central" im "Palais Ferstel", das schon 1860 eröffnet wurde. Bei einer Melange und einem Topfenstrudel lassen wir den Tag langsam ausklingen.
So schön wie heute müsste es immer sein!
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