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Japan entdecken: Von Wasabi-KitKat und Eier-Automaten

Japan-Knigge:

• Nicht laut werden, keine direkte Kritik äußern, nie „Nein“ sagen.

• Schuhe müssen in Schreinen, Tempeln, Wohnungen oder traditionellen Unterkünften („Ryokan“ oder „Minshuku“ genannt) gegen Indoor-Schlappen getauscht werden. Ein mit Reisstroh-Matten ausgelegtes Zimmer betritt man barfuß oder mit Socken. Für Toiletten gibt es spezielle Latschen.

• Traditionell wird zur Begrüßung nicht die Hand gereicht. Man legt die Hände auf die Oberschenkel und verbeugt sich mit geradem Rücken. Je größer die Höflichkeit, desto tiefer die Verbeugung.

• Nie in der Öffentlichkeit die Nase putzen! In Japan kommt Hochziehen tatsächlich besser an.

• Wenn man jemanden direkt anspricht, hängt man an seinen Namen ein höfliches „-san“.

• Viele Visitenkarten („Meishi“) dabeihaben. Sie dienen der hierarchischen Einordnung, werden großzügig verteilt. Mit beiden Händen überreichen und annehmen – und interessiert angucken.

• Am besten, man entschuldigt sich für alles, mit „Sumimasen“. Auch gut: häufiges Bedanken („Arigato“).

Was man bei einer Japan-Testwoche auf keinen Fall verpassen sollte:

Maid Cafés Speziell, aber spannend: Hier verwöhnen Mädchen im Serviererinnen-Kostüm ihre Gäste – pardon, „Meister“ – nach allen Regeln der Kunst . Als Abschiedsgeschenk bekommt man ein Polaroid mit der Lieblingsbedienung, z. B. im „Maidolce“ im Technikviertel Nipponbashi in Osaka: www.maidolce.com

Pilgerweg Kumano Kodo Der über 1000 Jahre alte Pilgerpfad führt an Teeplantagen und Orangenbäumen entlang, durch Bambuswälder, zu antiken Shinto-Schreinen und buddhistischen Tempeln – und sogar an einem verwaisten Hula-Dance-Center vorbei. Routenvorschläge für kurze oder mehrtägige Touren gibt’s hier: www.tb-kumano.jp

100 Yen Shops Wer wünscht sich nicht einen herzförmigen Putzschwamm mit Glitzersteinen oder Regenschirme mit Rüschen? In „100 Yen Shops“ gibt’s all das für umgerechnet je etwa 80 Cent . Ein besonders schönes Trash-Paradies über fünf Etagen findet man in Osaka: www.daiso-sangyo.co.jp

Schlummern Ein heißer Tipp für Japan-Reisende mit schmalem Budget ist das über 100 Jahre alte „Machiya Guesthouse Naramachi“ in Nara. Übernachtung ab 20 Euro: http://nara-naramachi.com. Wer mehr ausgeben kann , sollte sich im Swissôtel „Nankai Osaka“ einmieten – möglichst ganz weit oben: www.swissotel.com

Ein Paradies für Skifahrer: Der Wintersportort Beitostølen im Winter.


Veröffentlicht in Maxi

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