#likeagirl: Warum Rennen wie ein Mädchen ab jetzt cool ist

likeagirl always kampagne

Foto: Always

Diese Kampagne soll Mädchen selbstbewusster machen

Wer in den Augen anderer etwas wie ein Mädchen tut, wird weniger für seine grazile Körperhaltung gelobt, sondern eher für seine schwächliche Leistung belächelt. Das soll sich jetzt ändern!

Hierfür hat Damenhygiene-Hersteller Always die Kampagne #likeagirl ins Leben gerufen. Beim Filmdreh zeigte ein interessantes Experiment, warum das Projekt so wichtig ist.

"Zeig mir, wie ein Mädchen kämpft!" weist Regisseurin Lauren Greenfield einen Mann an. Er beginnt auf der Stelle zu tippeln und hilflos mit den Armen umher zu wedeln. Wer jetzt denkt, dass er bestimmt nur ein Macho ist, hat sich geirrt: Die Darstellung einer Frau fällt genauso aus.

Auch beim Werfen und Rennen wie Mädchen verhalten sich die sechs Kandidatinnen und Kandidaten ähnlich. Sie stellen sich unbeholfen an, lassen den imaginären Ball vor ihre Füße fallen und kümmern sich beim Sprinten lieber um ihre Haare.

Denn genau so stellen wir es uns vor, etwas wie ein Mädchen zu tun. Aber was passiert, wenn die Regisseurin des Always-Films echte Mädchen bittet, dieselben Sachen zu tun? Die Überraschung: Sie rennen so schnell sie können, werfen mit ordentlich Schwung und kämpfen, als ginge es um ihr Leben.

#likeagirl soll deutlich machen, wie sehr junge Mädchen durch so abwertend gemeinte Bemerkungen geprägt werden und dazu beitragen, ihr Selbstvertrauen zu stärken . "Warum sollte 'Rennen wie ein Mädchen' heißen, dass man am Ende nicht gewinnt?" fragt eine Teilnehmerin am Ende des Videos. Ja, warum eigentlich?

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