Low-Fat: Diese 7 fettarmen Lebensmittel machen dick

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Low-Fat-Diät

Light-Produkte sind beliebt. Ob Käse, Wurst oder Chips - immer mehr Menschen greifen zu der fettreduzierten Variante. Was die wenigsten wissen, die fettarmen Lebensmittel sind in den seltensten Fällen besser als ihr fettreiches Pendant. Im Gegenteil: Zehn Prozent der Light- Produkte haben genauso viele oder mehr Kalorien als die Vollfettvariante. Das Erschreckende: Low-Fat-Produkte haben zwar weniger Fett, dafür aber umso mehr Zucker - in der Regel 40 Prozent. Warum ist das so?

Fett ist Geschmacksträger. Wird dieser reduziert, muss er durch Zucker und Salz ausgeglichen werden. Ein weiteres Problem: Low-Fat-Produkte verführen dazu, mehr zu essen, als eigentlich nötig. Wir haben für Sie eine Liste mit den neun größten Low-Fat-Sünden zusammengestellt.

Putenspeck

Speck ist ungesund - egal, von welchem Tier er kommt. Putenspeck hat zwar weniger Kalorien als das Vollfettprodukt. Dieser Unterschied ist allerdings so gering, dass es keinen Unterschied macht, ob wir das Light- oder das Original-Produkt essen.

Low-Fat-Backwaren

Muffins sind ein Genuss. Und Kuchen auch. Aber Vorsicht! Low-Fat-Backwaren haben zwar weniger Kalorien, dafür aber umso mehr Zucker. Und das in großen Mengen. Einzige Möglichkeit: Selber backen. Ersetzen Sie je nach Geschmack Butter, Öl und Margarine durch leichtere Zutaten. Und vor allem: Reduzieren Sie den Zucker. Die meisten Kuchen schmecken auch mit der Hälfte wunderbar süß.

Fettarme Salatdressings

Fettarme Salatdressings sind reich an Geschmacksverstärkern, Zusatzstoffen und Zucker. Das große Problem: Zucker lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen und spielt dem Gehirn eine Heißhungerattacke vor. Außerdem hilft das Fett dem Körper dabei, die gesunden Antioxidantien in Tomaten, roter Paprika und Karotten besser aufzunehmen. Auch lecker: fettreiche Toppings wie Nüsse oder Avocados.

Fettarme Kartoffelchips

Weniger Fett, mehr Salz - fettarme Kartoffelchips sind alles andere als gesund. Mehr noch: In der Regel hat die Low-Fat-Variante fast genauso viele Kalorien wie das Original. Eine amerikanische Studie beweist: Wer zu fettarmen Chips greift, knuspert in der Regel 25 Prozent mehr.

Fettarmes Eis und Frozen Yogurt

Frozen Yogurt ist gesund. Der kühle Snack ist reich an wertvollem Protein und wichtigen Vitaminen. Oder etwa nicht? Nein! Frozen Yogurt hat kaum etwas mit seinem gesunden Pendant, dem Vollfett-Joghurt, gemeinsam. Das Erschreckende: Frozen Yogurt enthält genauso viel Zucker wie eine Kugel Eis.

Low-Fat-Müsli

Zucker, Honig, Sirup - eine Portion Low-Fat-Müsli schlägt mit ca. 15 g Zucker ordentlich zu Buche. Das macht nicht nur dick, sondern fördert auch den Heißhunger. Lieber griechischen Joghurt mit Haferflocken, Nüssen und Samen verrühren. Das ist nicht nur gesünder, sondern schmeckt mindestens genauso gut.

Fettarmer Joghurt

Die Zutatenliste eines fettarmen Joghurts ist lang: Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Stabilisatoren, Zucker, ... . Greifen Sie lieber zur Vollfettvariante. Der Körper braucht das Fett, um wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalzium, Kupfer und Zink aufnehmen zu können.

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