Lush Prize 2014: Zwei Deutsche Finalisten gewinnen den Titel

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Anne Krug gewann den Lush Prize 2014 in der Kategorie 'Beste/r Nachwuchsforscher/in'.
Foto: PR

Anne Krug wird beste Nachwuchsforscherin

Bei der Verleihung des Lush Prize 2014 am 14. November in London konnten sich direkt zwei deutsche Finalisten über eine Auszeichnung freuen. Auch darunter: die Münchener Wissenschaftlerin Anne Krug.

Mit einem Preisgeld von insgesamt fast 300.000 Euro gilt der Lush Prize als der weltweit höchstdotierte Preis gegen Tierversuche. Am vergangenen Freitag wurde die Auszeichnung jetzt schon zum dritten Mal in fünf verschiedenen Kategorien vergeben. Mit jedem Preis ist ein Fördergeld verbunden.

Unter den Gewinnern waren in diesem Jahr auch zwei deutsche Finalisten. In der Kategorie 'Beste/r Nachwuchsforscher/in' gewann die Münchnerin Anne Krug den Lush Prize 2014 . Stellvertretend für das 'Center for Alternatives to Animal Testing' (CAAT) nahmen der deutsche Dr. Thomas Hartung und Dr. Francois Busquet ebenfalls eine Auszeichnung im Bereich 'Lobbyarbeit' entgegen.

Während sich die Wissenschaftlerin Anne Krug direkt mit der Forschung nach alternativen Testmethoden zu Tierversuchen beschäftigt, setzt sich das CAAT dafür ein, dass Behörden, Industrievertreter und Wissenschaftler an einem Tisch zusammenkommen und miteinander in den Dialog treten. Mit ihrem Preisgeld von 18.000 möchte das CAAT den Kampf gegen Tierversuche erfolgreich vorantreiben.

Die 30-jährige Nachwuchsforscherin aus München wird das mit dem Lush Prize 2014 verbundene Fördergeld von 12.500 Euro in die Entwicklung einer Technik investieren, die sowohl die Erforschung wie auch die Dokumentation von Testergebnissen in Zukunft erleichtern soll.

Für alle, die gerne Ähnliches wie Anne Krug erreichen wollen würden, hat die junge Wissenschaftlerin noch einen Tipp: "Man muss nicht unbedingt promovieren, um in diesem Bereich etwas bewirken zu können. Man kann auch außerhalb des Labors sehr viel erreichen. Es hilft, in sich hineinzuhorchen und herauszufinden, was man wirklich gut kann. Die Vorstellung, dass man sofort supererfolgreich sein muss, bringt einen nicht weiter."

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