Luxuriöses Rauchen bei den Stars

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Foto: GettyImages

Stars gehen in Rauch auf

Wer eine Zigarre sieht, der denkt zuallererst an eines: Luxus pur. Man sieht verrauchte Zimmer vor sich, die mit hochwertigen, aber altmodisch anwirkenden Möbeln ausgestattet sind und vermutet zwischen all den Zigarrenrauchern anspruchsvolle Gespräche über Kunst, Politik oder klassische Musik und Literatur.

Dieses Vorurteil der alten, überdurchschnittlich gebildeten Männer, die in ihrem luxuriösen Kaminzimmer sitzen und eifrig debattieren, hängt vor allem mit dem Charakter der Zigarre zusammen. Diese ist kaum mit einer Zigarette vergleichbar. Vielmehr bedarf sie Zeit und Ruhe, um ihren vollen Geschmack und ihre Intensität ausleben zu können. Durch dieses ruhige, bedächtige Rauchen verbreitete sich das Vorurteil, dass Zigarre rauchen nur etwas für ältere Personen ist, die dazu teuren Whiskey trinken.

Stars und Sternchen aus Hollywood beweisen allerdings das Gegenteil. Auch hier sieht man zwar recht häufig die gediegeneren Herrschaften an einer Zigarre ziehen, doch auch das jüngere Publikum erfreut sich am Geschmack der einzigartig bearbeiteten Glimmstängel.

Die ältere Generation der Zigarrenraucher

Schon Alfred Hitchcock wusste, wie beruhigend der Genuss einer Zigarre sein kann. Der Regisseur, der besonders durch eine einzigartige Kameratechnik bei seinen Filmen bekannt wurde, zeigte sich in der Öffentlichkeit recht häufig mit einem Glimmstängel. Aber nicht nur besondere Charaktere wie Hitchcock genossen ab und an eine gute Zigarre. Auch Politiker wie Winston Churchill oder der Komponist Georges Bizet wussten um die Wirkung. Letzterer war so fasziniert von der Herstellung, dass er den Anfang seiner berühmten Oper „Carmen" in einer Zigarrenfabrik spielen ließ.

Wie andere Stars zeigen, steht das Rauchen einer Zigarre aber nicht nur für Ruhe und Ausgeglichenheit, sondern vor allem auch für ein starkes maskulines Verhalten. Actionstars wie Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone oder Ralf Möller bevorzugen Zigarren vor allem wegen ihres starken und intensiven Geschmacks. In dem mitreißenden Film „Independence Day" rauchen die beiden Weltretter am Ende ebenfalls die „Fat Lady", eine Zigarre, die sich die beiden männlichen Helden bei der Rettung der ganzen Menschheit schwer verdient haben.

Jung und hip mit Zigarre

Aber auch die jüngere Generation der Stars kommt immer mehr auf den Geschmack der Zigarre. Schon Ernesto Che Guevara war ein begeisterter Paffer und dass dieser für viele Jugendliche eine ganz besondere Stellung einnimmt, ist den meisten bewusst. Wahre junge Aficionados finden sich vor allem auch, wer hätte das gedacht, unter Fußballspielern. Diese sind sich sicher, dass ihre sportliche Leidenschaft und das Zigarre rauchen einander nicht im Weg stehen.

Und angeblich trauen sich auch immer mehr Frauen an diese männliche Domäne heran. Historiker wollen zwar bewiesen haben, dass sogar Katharina die Große Zigarrenraucherin war, sie blieb aber lange Zeit Teil einer äußerst kleinen Gruppe. Dass gerade Frauen der Einstieg relativ schwer fällt, liegt vor allem daran, dass das Rauchen von Anfang an „eine Sache für die Männer" war. Die dicken, robust wirkenden Zigarren passten angeblich nicht zu den femininen Händen einer Frau und schon gar nicht zu einer Lady. Diese Zeiten sind vorbei und darum traut sich das weibliche Geschlecht immer öfter an den Glimmstängel heran, probiert sich an Zigarillos, lernt Unterschiede zwischen kubanischen und puertoricanischen Tabaken kennen und weiß eine gute Zigarre zu genießen. Mit den Top-Modellen aus der ganzen Welt wird der Genuss einer Zigarre zum Höhepunkt des Tages – egal ob für alte Hasen im Showbusiness oder Neueinsteiger.

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