ÜbergewichtMacht Hausstaub dick?

Hausstaub Übergewicht
Der Figur zuliebe: immer schön sauber machen!
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Inhalt
  1. Hausstaub: Woher kommen die Dickmacher?
  2. Hausstaub: gefährlich für Kinder
  3. Umstritten: hormonell wirksame Chemikalien

Die Menschen im Westen werden immer dicker. Vielleicht begründet das aber nicht nur die Ernährung. Eine neue Studie zeigt: Es könnte am Hausstaub liegen. 

Müssen wir mehr putzen, um abzunehmen? Klingt total verrückt, es könnte aber was dran sein. Denn eine neue Studie legt dieses nahe. Demnach könnten nicht unzählige Kalorien und Bewegungsmangel die Ursache für das Übergewicht sein, sondern der Hausstaub. Forscher glauben, dass Chemikalien im Staub die Fetteinlagerung anregen.

 

Hausstaub: Woher kommen die Dickmacher?

Forscher der Duke University in North Carolina fanden im normalen Hausstaub Schadstoffe, die unseren Stoffwechsel durcheinanderbringen können. Für ihre Untersuchungen nahmen sie unterschiedliche Proben.

Dort entdeckten sie Stoffe, die Fettzellen fördern. Diese Substanzen werden auch als Umwelthormone bezeichnet. Die Partikel stammen zum Beispiel von Mobiltelefonen, Pizzaboxen, Verpackungsmaterialien oder wasserabweisenden Produkten. Auch Reinigungsmittel enthalten diese gefährlichen Stoffe. Das alles kann sich im Hausstaub ablagern.

 

Hausstaub: gefährlich für Kinder

Für Kinder könnte dieser Hausstaub besonders dramatisch werden. Die Forscher glauben: Je mehr Kinder diesem Hausstaub ausgesetzt werden, desto dicker werden sie später als Erwachsene.

Bislang zeigen zum Glück nur Tierstudien, dass ein solcher Effekt möglich wäre. Allerdings konnten die Forscher bereits eine Wirkung ab einer sehr geringen Menge feststellen. Drei Mikrogramm reichten bereits aus.

Kinder nehmen allerdings bis zu 50 mg Hausstaub täglich in sich auf. Das geschieht zum Beispiel über die Atmung. Die Forscher sind sich deshalb einig, dass die Wirkung der Umwelthormone dringend intensiver untersucht werden muss.

 

Umstritten: hormonell wirksame Chemikalien

Unter Experten ist der Einsatz von hormonell wirksamen Chemikalien schon lange umstritten. Endokrinologische Fachgesellschaften setzen sich schon seit Jahren für einen bewussteren Umgang mit diesen Substanzen ein.

Wenn es nach ihnen geht müssen dringend neue Richtlinien zum Beispiel für Spielsachen Kosmetika und Lebensmittelverpackungen durchgesetzt werden. Denn auch diese enthalten diese potenziellen Dickmacher. 

 

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