Mädchen stirbt nachdem Ärzte sie abwiesen

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Der Tod des fröhlichen Mädchens hätte vielleicht verhindert werden können.
Foto: Facebook / Lynette Polmear Stribley

Ärzte schickten das verstorbene Mädchen weg.

Sie ist gerade einmal sieben Jahre alt, als sie stirbt. Hätten die Ärzte das Mädchen ernst genommen, wäre sie heute vielleicht noch am Leben.

Als das Telefon klingelt, ahnt Lynette Polmear nichts Böses. Doch als sich das Schulsekretariat meldet, horcht die Mutter auf: Ihre Tochter Esmee ist zusammen gebrochen. Sofort machen sich die Eltern auf dem Weg zu ihr. Als sie im Klassenraum ankommen, können sie nur noch hilflos den Sanitätern zuschauen, wie sie verzweifelt versuchen das kleine Mädchen wiederzubeleben.

Esmee ist an diesem Tag gerade einmal sieben Jahre alt. Sie stirbt an einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand, die Sanitäter können nichts mehr für sie tun- doch die Ärzte hätten es. Zuvor war das Mädchen bereits bei mehreren Ärzten in Behandlung. Sie wurde stets nachhause geschickt, ihre Beschwerden als psychisch abgetan.

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Posted by Lynette Polmear Stribley on Samstag, 2. August 2014

Heute ist Esmee tot. Ihre Eltern können ihre Trauer nicht in Worte fassen. Bereits Anfang der Woche sollte die Siebenjährige ins Krankenhaus eingeliefert werden. Doch die Ärzte wiesen sie als Zeitverschwendung ab.

Das Mädchen hatte innerhalb kürzester Zeit an Gewicht verloren, das Atmen fiel ihr schwer. Immer wieder bringen ihre Eltern sie zum Arzt. Doch dieser spielt die Beschwerden herunter. Er beruhigt das Mädchen und schickt es nachhause.

Esmees Eltern waren die Hände gebunden. Obwohl sie wussten, dass etwas nicht in Ordnung war, konnten sie ihrer Tochter nicht helfen Sie können den Tod ihres kleinen Mädchens nicht fassen. Hätten die Ärzte sie nicht abgewiesen, wäre Esmee heute vielleicht noch am Leben.

Die Beerdigung muss noch warten, die genaue Todesursache wird in den nächsten Wochen untersucht. Freunde der Familie haben eine Crowdfunding-Seite erstellt, um Geld für die Trauerfeier zu sammeln. Innerhalb kürzester Zeit wurde bereits das Siebenfache des erzielten Betrags gespendet. Dass das kleine Mädchen sterben musste, weil Ärzte sie abwiesen, ist ein Schicksal, das auch fremde Menschen bewegt.

Auf einem Spendenfest werden bunte Ballons in Gedenken an Esmee in den Himmel geschickt. Es sollte eine fröhliche Feier für ein fröhliches kleines Mädchen sein, das viel zu früh gestorben ist.

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