Maite Kelly "Ich lebte wie in einem Gefängnis"

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Ich lebte wie in einem Gefängnis

Von Kindesbeinen an stand Maite Kelly mit ihren Geschwistern als Mitglied der Kelly Family im Rampenlicht. Schon damals stach die kleine Blonde hervor – durch ihr Übergewicht.

„Ich bin in einer Künstlerfamilie groß geworden, in der es keine regelmäßigen Mahlzeiten gab“, versucht die „Let’s Dance“-Gewinnerin im Interview mit „Bild am Sonntag“ ihre Gewichtsprobleme zu erklären. „Es war keine Mama da, die sich um solche Dinge kümmert. Vielleicht habe ich mir eine Ersatzbefriedigung durchs Essen geholt.“ Jahrelang litt Maite Kelly unter einer Ess-Störung. Um das fehlende Gemeinschaftsgefühl, die ständig wechselnden Wohnorte und den frühen Tod ihrer geliebten Mutter zu verarbeiten, aß die Sängerin zu viel – oder hungerte.„So eine Ess-Störung ist ein Gefängnis“, sagt Maite Kelly. Ein Gefängnis, aus dem sie allein nicht herauskam. Sie suchte sich Hilfe bei einem Therapeuten, ging zu einem Diätberater. Heute lebt sie nach einem Ernährungsprogramm, lässt sich alle sechs Monate vom Arzt durchchecken. „Ich bin topfit“, sagt Maite Kelly. Und sie hofft, dass es auch so bleibt.

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