Mandy Capristo: Ich habe keine One-Night-Stands

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CELEBRITY hat Mandy Capristo zum Interview getroffen

CELEBRITY-Mitarbeiterin Moni hat Mandy Capristo getroffen

Ein kurzes ausgestelltes Kleid, endlos lange Beine und perfekt gestylt – so hat CELEBRITY am Freitagmorgen in München getroffen. Sie strahlt, ist freundlich, bedankt sich beim Hotelpersonal höflich für ihren Saft und bietet sogar ihr Frühstück Vollkornbrot mit Frischkäse und Paprika an. Dafür, dass es ihre erste eigene Single „The Way I Like It“ schon bis auf Platz 3 der iTunes-Charts geschafft hat, ist Mandy sehr bodenständig geblieben. An diesen Erfolg will die 22-Jährige mit ihrem Solo-Album „Grace“, das am 27.4.2012 erscheint, natürlich anknüpfen.CELEBRITY: Hast du mit dem Rausschmiss bei „Let’s Dance“ gerechnet? Mandy Capristo: Ich habe es irgendwie an dem Tag geahnt. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass ich erleichtert bin. In den letzten Wochen habe ich versucht, alles unter einen Hut zu kriegen. Die Choreographie musste ich in nur zwei Tagen lernen, während die anderen dafür vier Tage Zeit hatten. Und momentan ist es einfach nicht möglich, weil wir seit Wochen meinen Album-Release planen und das für mich das Projekt meines Lebens ist. Ich versuche immer bei allem 100 Prozent zu geben, doch wenn man dann so eine niedrige Punktzahl bekommt, ist das sehr demotivierend.Wem gönnst du den Sieg jetzt? Magdalena, weil ich mich mit ihr am besten verstehe. Von Anfang an habe ich mir gewünscht, dass Magdalena gewinnt und ich wusste auch, dass sie nach ihrem Rauswurf zurückkommt.Bleibst du mit deinem Tanzpartner Stefano Terrazzino trotzdem im Kontakt? Ja, mit Sicherheit! Wir haben gestern erst telefoniert. Er ist natürlich auch geknickt, weil er noch so viel vorhatte. wohnt ja in Polen und wir haben schon ausgemacht, dass wir zusammen mit allen Freunden dort Urlaub machen werden.Ähnelt Stefano deinem Traummann? Bei mir gibt es keinen Traumtyp. Ich sehe jemanden und dann macht es „Klick“. Aber Stefano ist natürlich ein attraktiver Mann. Ich lege aber Wert darauf, dass mein Traummann witzig und bodenständig ist und weiß, was er möchte. Ich mag es überhaupt nicht, wenn jemand unsicher ist, weil das auch mich sehr verunsichert. Ich möchte jemanden an meiner Seite haben, der ganz genau weiß, was er im Leben möchte.Mit deiner ersten Solo-Single „The Way I Like It“ läuft es dafür umso besser. Hättest du diesen schnellen Erfolg erwartet? Ich bin sehr bescheiden. Meine Mama hat mir immer gesagt: „Setze deine Erwartungen nicht zu hoch, dann kannst du nie enttäuscht werden“. Ich arbeite hart und will den Spaß trotz des ganzen Stresses nicht verlieren. Wenn ich dann auch noch mit Platz 3 in den iTunes-Charts belohnt werde, ist es das schönste, das einem Künstler passieren kann. Ich bin aber auch mit den Top 20 zufrieden und einfach froh, dass ich endlich den Weg gehen kann – „The Way I Like It“ eben – so, wie ich es mag.In dem Video zu deiner Single ist ein Penis-Graffiti an der Wand zu sehen. Wann habt ihr das bemerkt? Das ist eigentlich eine Rakete (lacht). Nein, der hat sich eingeschlichen! Ich habe nachts irgendwann eine Mail von einer Freundin bekommen und habe gelesen, dass meine Fans entsetzt sind. Ich dachte, das wäre ein schlechter Scherz und mit Photoshop bearbeitet. Dann habe ich mir das Video genau angeschaut und an meine Plattenfirma geschrieben: „Gar nicht cool“! Am nächsten Morgen hat mich mein Management angerufen und wir haben erst einmal darüber gelacht. Wir haben es einfach mit Humor genommen. Da waren so viele Graffitis an der Wand, deswegen können wir echt dankbar sein, dass nur der eine Penis im Video zu sehen war (lacht).Wie viel Mitspracherecht hattest du bei deinem Video? Wir machen das alles gemeinsam. Natürlich gingen die Meinungen manchmal auseinander, aber am Ende des Tages sind wir immer auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Bei Frauensachen – wie zum Beispiel dem Styling– vertrauen sie dann mir. Mir war der Bruch sehr wichtig: dieses Haute-Couture-Kleid in der abgeratzen Ruine!Wie viel „Mandy“ steckt in deinen Songs? Ich habe einen Song selbst geschrieben (Anm. d. Red.: „Grace“). Mir war es bei meiner Produktion wichtig, dass ich es mache, wie ich es möchte. Wir haben uns sehr viel Zeit für die Songs und Texte genommen. Ich habe die Texte zwar nicht selbst geschrieben, aber mich dafür mit Songwritern aus der ganzen Welt per Skype verbunden und ihnen von meinem Leben erzählt. Wir hatten auch ganz tolle Songs auf dem Tisch liegen, die ich aber nicht machen konnte, weil das nicht ich war. Ich habe eben keine One-Night-Stands und bin nicht der Typ, der mal schnell irgendeinen Text einsingt!Du hast den Song „Grace“ auf deinem gleichnamigen Album auf Englisch, den Teil für deinen Vater auf Italienisch gesungen. Wie war das für dich? Ich spreche ja kein Italienisch, ich verstehe es aber ein bisschen. Ich habe versucht, mithilfe von Sprachprogrammen ein bisschen etwas zu lernen. Es ist einfach extrem schwierig. Für mich war immer klar, das es diesen Song für meine Familie auf meinem ersten Album geben wird. Mein Vater spricht kein Englisch, trotzdem wollte ich, dass er diesen Song versteht. Vor zwei Wochen habe ich den Song meiner Familie zum ersten Mal vorgespielt – sie wussten eineinhalb Jahre lang nichts davon. Das war sehr emotional!Du singst, tanzt, synchronisierst, modelst – was ist die größte Herausforderung für dich? Ich durfte vor ein paar Wochen zum ersten Mal moderieren. Das hat wirklich Spaß gemacht, weil ich das noch nie in der Art alleine machen konnte. Ich habe allerdings gemerkt, dass es zwar Spaß macht, es aber nicht meine Leben sein könnte. Man muss dafür sehr spontan sein und immer einen Spruch auf Lager haben.Was steht noch auf deiner To-Do-Liste? (Kommt ins Schwärmen) Ich habe so viele Dinge, die ich noch gerne machen würde. Eine Sache, die ich aber immer schon machen wollte, ist ein eigenes Parfum herauszubringen. Ich weiß auch schon, wie das Parfum aussieht – ich weiß schon alles.Verrätst du mir, wie es aussehen wird? Nein, nein! (lacht) Aber vielleicht wird es irgendwann noch wahr, dann sprechen wir noch einmal. Doch das wichtigste ist, Menschen mit meiner Musik glücklich zu machen.Bei welcher Castingshow – als Solokünstler oder Band – würdest du 2012 mitmachen, wenn du noch einmal die Chance dazu hättest? Ich glaube, für mich war es der richtige Weg in einer Band anzufangen. Ich bin zwar auch mit 16 Jahren zu Monrose gekommen, doch ich habe über DSDS gelesen, dass die Kids immer jünger werden. Wenn du bei so einer Show mitmachst, bekommst du erst einmal alles, was für ein Künstlerleben nicht normal ist. Im wahren Leben arbeitet man die ganze Zeit, in der Sendung steht aber der Glamour im Vordergrund. In den Bandkollegen findet man in dieser Zeit Halt. Ich glaube, dass es besser ist seine ersten Schritte in einer Band zu machen.Kannst du dir vorstellen, noch einmal mit und Bahar zusammenzuarbeiten? Ich habe gelernt, niemals nie zu sagen. Vielleicht wird irgendwann der Moment kommen, an dem wir ein Konzert zusammen geben wollen. Aber ich glaube, jetzt nicht!Mit welchem Star würdest du gerne kooperieren? James Morrison. Es gibt wenige Künstler, die ich mir jeden Tag 24 Stunden lang anhören könnte und die mir so unter die Haut gehen – und vor allem wenige Männer. Aber James Morrison hat eine unfassbar tolle Stimme. Ich habe mich wirklich in seine Stimme verliebt.Im Video hört ihr die Akustik-Version zu Mandy Capristos Song „The Way I Like It“:

MF

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