Pfandflaschen-BetrugMann sammelt fast 45.000 Euro mithilfe einer einzigen Pfandflasche

Mann ergaunert 45.000 Euro mithilfe einer einzigen Pfandflasche
Der Mann scannte eine Pfandflasche immer und immer wieder, und kam damit auf eine Summe von fast 45.000 Euro.
Foto: picture alliance/ dpa

Mithilfe einer einzigen Pfandflasche verdiente sich ein Getränkehändler aus Köln knapp 45.000 Euro illegal dazu. Dafür scannte er die Flasche 177.451 Mal.

Darauf muss man erst einmal kommen: Ein 37 Jahre alter Getränkehändler aus Köln manipulierte den Pfandautomaten in seinem Keller, um die Deutsche Pfandgesellschaft um satte 44.363,75 Euro zu erleichtern. 5.000 Euro investierte der Mann, um den Automaten mithilfe eines Sensors und einer Art Tunnel aus Holz so zu präparieren, dass die Pfandflasche am Ende des Vorgangs nicht von der Maschine zerschreddert wird.

So konnte der Mann ein- und dieselbe Pfandflasche ingesamt 177.451 Mal in den Pfandautomaten stecken.

Von der Deutschen Pfandgesellschaft, die die Automaten ausliefert und auch für die Auszahlung des Pfandgeldes zuständig ist, wurde zunächst nichts bemerkt. Letztendlich flog der 37-Jährige durch einen anonymen Hinweis auf, der bei der Polizei einging.

Aufgrund des Pfandgeldbetruges im großen Stil wurde der Getränkehändler jetzt vom Kölner Amtsgericht wegen gewerbsmäßigen Betruges zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten auf Bewährung verurteilt.

 

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