Mann tötet seine Frau, einen Kollegen und sich selbst nach einem Spinnenbiss

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Foto: Gautier Police Department

Amoklauf in Cleveland

Es klingt nach einem schlechten Horrorfilm: Shannon Lamb bringt zuerst seine Frau, dann einen Kollegen und anschließend sich selbst um. Und das alles, nachdem er von einer Spinne gebissen worden ist.

Shannon Lamb, Geographie Professor, wird von einer Spinne gebissen. Sein Gesicht schwillt an, seine Blutwerte verschlechtern sich. Und auch seine gute Laune nimmt zunehmend ab. Der 45-Jährige hat immer mehr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, zieht sich immer mehr zurück. "Er wurde von einer Spinne gebissen, seine Wange schwoll immer mehr an. Lamb hatte mit einer zunehmenden Angststörung und Desillusion zu kämpfen", erklärt der Polizeichef. "Er arbeitete nur noch 6 Stunden pro Semester - online." Eine Depression als Tatmotiv?

Er habe seine Frau nicht umbringen wollen, heißt es. Er habe sich selbst umbringen wollen, seine Frau sei dazwischen gekommen, dann sei ein Schuss gefallen. Shannon Lamb ruft nach dieser ersten Tat seine Mutter an, erzählt ihr davon. Von seiner zweiten Tat - keine Rede. Er würde jetzt in einen Wald fahren und sich selbst umbringen, er wolle nicht ins Gefängnis - so seine letzten Worte. Und er soll sich bei seiner Mutter entschuldigt haben. Für seine schreckliche Tat und alles, was noch folgen würde.

Wenige Stunden später schießt Lamb auf Ethan Schmidt, einen Kollegen und dreifacher Vater. "Wir wissen nicht, warum Lamb Schmidt umgebracht hat. Wir können kein Motiv finden", so der Polizeichef. Wir sind noch ganz am Anfang unserer Untersuchungen." "Lamb war ganz offensichtlich von Ängsten geplagt und hatte kaum soziale Kontakte. (...) Aber es ist zu früh, um ein handfestes Urteil zu fällen. Es ist auch möglich, dass Lamb und seine Frau einen gemeinschaftlichen Selbstmord planten. Weitere Untersuchungen werden es zeigen."

Bevor Lamb seinen Kollegen umgebracht hat, hat er die Polzei alarmiert. Er habe seine Frau ermordet, heißt es. Als die Polzei wenige Minuten später eintrifft, finden sie nicht nur die tote Frau sondern auch einen Abschiedsbrief: "Es tut mir leid. Ich wünschte, ich könnte das Geschehene rückgängig machen. Ich habe Amy sehr geliebt und sie ist die einzige Person, die auch mich geleibt hat."

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