Margot Hellwig: Tränen der Rührung, als sie den Koffer voller Erinnerungen fand

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Maria Hellwig und ihre Tochter Margot Helliwg traten bis zuletzt gemeinsam auf.
Foto: SWF

Sechs Wochen nach dem Tod ihrer geliebten Mami

Der Tod von Maria Hellwig († 90) hat im Leben ihrer Tochter Margot Hellwig eine große Lücke hinterlassen. Schließlich waren die beiden nicht nur ein Gesangsduo, sondern auch wahre Freundinnen.

„Ich vermisse Mami sehr“, sagt Margot Hellwig im Gespräch. Schweren Herzens räumte die Sängerin jetzt die Wohnung ihrer Mutter aus. Ein guter Freund, Thomas Berger (50), übernimmt das Gästehaus der Familie komplett. „Beim Ausmisten habe ich einen alten Koffer gefunden“, erzählt uns Margot Hellwig. Eine Schatzkiste voller Erinnerungen, die sie zu Tränen rührten. Margot Hellwig „Es ist nicht einfach für mich, in so vielen Erinnerungsstücken zu stöbern. Ich weiß aber auch, dass es sein muss. Das wird mir noch bewusster, wenn ich jetzt all die Dinge durchsehe, die sich in einem über 90 Jahre langen Leben angesammelt haben.“Mit dabei sind auch viele bewegende Briefe. In einem schrieb Maria Hellwig an ihren Ehemann Josef, der damals im Krieg war: „Ich bin heute schon so glücklich, wenn ich an unsere Zukunft denke. Ich weiß, dass auf Regen Sonnenschein folgt und dass Freud und Leid so nahe beieinander liegen. Ich warte jetzt auf dich und den Sonnenschein. Ich möchte dir noch so vieles sagen. Vor allem, dass ich dich so gern habe!“Zeilen, die jedem zeigen, wie groß die Liebe des Paares war. Josef fiel im Krieg – ehe er seine Tochter Margot Helliwig zum ersten Mal im Arm halten durfte. „Mami konnte ihm nur mitteilen, dass ich gesund zur Welt kam“, so Margot traurig. „Ich war immer ihr Ein und Alles.“ Jetzt bleiben dem Star nur die Erinnerungen. „Auch wenn Wehmut mitschwingt, freue ich mich, dass ich all die Dinge habe, die in diesem Koffer schlummerten“, sagt die Sängerin.

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