Markus Lanz: "Mit meinem Sohn hole ich alles nach, was ich mit meinem Papa nicht erleben konnte …"

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Der TV-Liebling Markus Lanz
Foto: GettyImages

TV-Star Markus Lanz

Sein Herz schlägt für Grönland: unberührte Landschaft, Stille, schneidende Kälte, Eisbären, tückische Gletscherspalten ... Seit zehn Jahren besucht Markus Lanz (41) das Land des ewigen Eises, das ihn so fasziniert – hat über diese Reisen sogar einen Bildband herausgebracht. Doch was für manche befremdlich ist: Fast immer war sein Sohn Laurin (10) mit in Grönland dabei – auf der ersten gemeinsamen Reise war der Kleine gerade mal vier Jahre alt! NEUE POST wollte es genauer wissen und fragte Markus Lanz bei einem exklusiven Gespräch: Sind solche Reisen für den Jungen nicht zu gefährlich?

„Birgit weiß, dass ich Laurin nie in Gefahr bringe“„Nein“, wehrt der Moderator ab. „Ich habe alle wirklichen Gefahrenmomente ausgeschlossen.“ Und er verrät, warum er Laurin gern bei sich hat, wenn er Abenteuer erlebt: „Ich wollte immer, dass mein Vater so was mit mir macht. Ich wollte an die spannenden Plätze. Dorthin, wo man wilde Tiere trifft, im Zelt schläft. Doch mein Vater war dafür nicht zu haben.“ Tragisch: Sein Vater starb, als Markus Lanz erst 14 Jahre alt war. Für ihn sind die Reisen deshalb auch eine Herzensangelegenheit: „Ich hole das jetzt alles nach: mit meinem Sohn.“Und der hat sich anstecken lassen von der Leidenschaft: „Jetzt ist er es, der Protest einlegt, wenn es mal ein Jahr nicht nach Grönland geht“, sagt Markus Lanz lachend, der bei den Reisen immer drei Micky-Maus-Taschenbücher und eine Schaufe als Spielzeug für Laurin dabeihat.Die Mama des Kleinen, Birgit Schrowange (52), unterstützt die Vater-Sohn-Abenteuer: „Sie weiß, dass ich Laurin nie in Gefahr bringe.“ Wobei Gefahr in Grönland hinter fast jedem Eisberg lauert. Markus Lanz weiß das, und deshalb sagt er: „Wenn es wirklich gefährlich wird, lasse ich das. Ich bin ein ängstlicher Mensch!“ Doch nicht immer konnte er sich schützen, erlitt Erfrierungen an den Fingern und verletzte sich am Fuß, als er gegen einen Eisbrocken lief. „Eigene Blödheit wird ja immer bestraft“, lacht er.

Einmal kam es aber sogar zu einer lebensgefährlichen Begegnung mit einem Eisbären: „Der richtete sich vor uns auf!“, erinnert sich Markus Lanz entsetzt. „Das war ein wahnsinniger Moment!“ Mit Paddeln und Lärm wurde das Raubtier vertrieben – und er war froh, dass Laurin auf dieser Reise nicht dabei war…Auch seine Freundin Angela (28) wird ihn nicht oft begleiten. „Sie war einmal mit dabei“, verrät der TV-Mann. „Aber wenn man ein gewisses Grundbedürfnis an Hygiene hat, ist das nicht der perfekte Platz.“ Kein fließend Wasser, keine Duschen, kein Bett – das macht ihm übrigens auch manchmal zu schaffen. „Anfangs ist das immer fürchterlich, und ich gehe die ersten Tage die Wände hoch – der ungewohnten Stille wegen.“Trotzdem ist jeder Tag im Eis etwas Besonderes für ihn. Vor allem, wenn sein Sohn dabei ist. An diese Abenteuer wird sich Laurin sicher ewig erinnern…

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