Marseille

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Foto: Gastbloggerin Kristina

Bloggerin Kristina mit einem Reisebericht

Durch meine Arbeit als Flight Attendant, aber auch im Privatleben von unstillbarer Entdeckungslust getrieben, habe ich doch schon einige Städte besuchen und entdecken dürfen. Heute will ich euch eine inspirierende Stadt zeigen, die sich oft hinter ihrer bekannten grossen Schwester verstecken muss, dieser aber kaum nachsteht. Wer die Wahl hat zwischen einer Reise nach Paris oder Marseille, entscheidet sich wohl meistens für Paris. Natürlich: dort steht der Eiffelturm, der Louvre (welcher vor allem in der Nacht verzaubert) und für uns Frauen ganz wichtig: die Champs Elysée.Aber mal ehrlich, sind diese Orte nicht etwas ausgelutscht? Kennt man sie nicht schon so gut, dass, wenn man dorthin geht, kaum mehr Neues entdeckt? Jedes Kind weiss, wie der Eiffelturm aussieht, vom Marché du Soleil im Herzen Marseilles hat aber kaum noch jemand gehört. Ein Vergleich der beiden Städte hinkt – Paris ist gepflegt, mondän. Marseille ist anrüchig, rau. Aber dies macht den Reiz aus. In Marseille entdeckt man schöne Orte am Zerfallen, Menschen die ihren Alltag auf der Straße verbringen. Die Leute sind fauler als anderswo, träger. Doch wer am Morgen über den Fischmarkt im alten Hafen schlendert, entdeckt etwas, was man in Paris öfters vermisst: Authentizität.Und doch versucht sich auch Marseille herauszuputzen: Im Jahre 2013 wird es die Kulturhauptstadt Europas. Ob die Schnell-Renovierung gelingt? Wohl eher nicht. Doch es gibt Orte wie das wunderbare Museum in der Charité, in Mitten des Paniers, welcher Schauplatz zahlreicher Krimis ist, die zeigen, dass es auch in Marseille Orte voller Kultur gibt. Das Museum schafft es immer wieder, Werke berühmter Künstler in interessanten Ausstellungen zu zeigen.Für uns Frauen besonders wichtig ist bekanntlich das Shoppen. Marseille bietet an der Rue Paradis alle erdenklichen Designer- und Markenläden, an der Rue de la République und an der Rue Saint-Férreol Shops der Ketten H&M, Zara, NafNaf, Mango, 123 etc. Wer aber richtige Schnäppchen machen will, kauft an der Rue de Rom Schuhe in Shops, die von Arabern geführt werden. Man findet Sandalen für 10 Euro, Pumps für 18 Euro etc. Die Qualität und Designs sind unterschiedlich gut. Ich habe aber dort schon einige Schuhe gefunden, die sich sehr lange gehalten haben und für welche ich zurück in der Schweiz auch viele Komplimente erhalten habe.Wer einen Tag voller Aufregung und Entdeckung, Kulturschocks (ja, die gibt es teilweise) und ausgiebigem Shopping genossen hat, der setzt sich am späteren Nachmittag in ein zentrales Café, geniesst einen Pastis und schaut gebannt dem Schauspiel der Menschen auf den Strassen zu. La vie est belle.Kristina von a-cocktail-a-day.com||facebook.com/swiss.style

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