Master Cleanse: Auf diese Diät schwört Heidi Klum

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Heidi Klums Body-Geheimnis: die "Master Cleanse"-Fastenkur. Doch Experten warnen vor der strengen Radikaldiät.
Foto: Getty Images

Radikaldiät mit vielen Risiken

Heidi Klum schwört auf "Master Cleanse", ein aus Wasser, Cayennepfeffer, Zitronensaft und Ahornsirup bestehender Drink. Während der Fastenkur verzichtet die GNTM-Moderatorin auf feste Nahrung. Zum Beweis postet die Model-Mama regelmäßig Fotos von ihren Diätdrinks auf Instagram (s. unten). Mediziner warnen vor dieser Diät: Man bekommt zu wenig Nährstoffe.

Erfunden wurde die Diät bereits 1940 von dem US-Amerikaner Stanley Burroughs. Sein Ziel war es damals aber nicht, dass Menschen mit ihr abnehmen. Burroughs wollte damit den Körper entgiften und Magengeschwüre lindern. Das auch Kilos durch "Master Cleanse" purzeln, ist nur ein netter Nebeneffekt.

Das Prinzip von "Master Cleanse": Zehn Tage lang wird ausschließlich ein Gebräu aus Zitronensaft, Ahornsirup, Cayennepfeffer und Wasser getrunken. Eine echte Radikalkur!

Aber vorsicht, die "Master Cleanse"-Kur hat es in sich: Das Fasten stellt eine starke Belastung für den Körper dar und kann sogar Depressionen auslösen. Es kann zu Herz-Kreislauf-Versagen und einer Unterversorgung mit Nährstoffen kommen. Und nicht nur das, Hungerkuren wie die "Master Cleanse" bergen noch weitere Risiken. Besonders bei Frauen wie Heidi Klum, die so ein Programm gar nicht nötig haben. Bei Normalgewichtigen besteht schnell die Gefahr, dass sie ins Untergewicht abrutschen.

Außerdem verliert der Körper durch zu langes Fasten wichtige Vitamine und Nährstoffe , was wiederum zu Mangelerscheinungen führen kann. Fehlt zum Beispiel Kalzium, kann es im Extremfall zum Abbau der Knochendichte kommen. Sorgen macht sich Heidi deshalb offenbar nicht. Denn neben ihrer Detox-Diät hält das Topmodel sich auch noch mit schweißtreibenden Workout-Sessions fit. Bewegung ist generell zu empfehlen, damit die Muskeln nicht abbauen. Allerdings sollte man das nicht übertreiben, erst recht nicht, wenn parallel dazu gefastet wird. Denn wer Extremsport macht, braucht Kalorien in Form von Kohlenhydraten. Sonst kommt es zu einer Übersäuerung der Muskulatur. Und das kann zu schmerzhaften Muskelkrämpfen und Kreislaufproblemen führen.

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