Mein erstes Mal: Epilieren für Angsthasen

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Epilieren für Anfänger: Das muss nicht immer weh tun
Foto: Istock

Autsch! Mein erster Gedanke, wenn ich das Wort Epilieren höre. Das und wahrscheinlich auch die Horrorgeschichten über dauerhaft vernarbte Beine von Freundinnen haben mich bisher davon abgehalten, es selbst zu probieren. Doch dann der Anruf mit der entscheidenden Frage: "Willst du unseren Epilierer ausprobieren?" Jetzt oder nie, hab ich gedacht und vielleicht etwas überstürzt Ja gesagt.

Was genau ist Epilieren eigentlich?

"Die Haare werden wie bei einer Pinzette ausgerissen": Als ich das lese, schlottern mir schon die Knie. Als ich drüber nachdenke, wie doll schon ein einziges Haar wehtun kann, wenn es sich nicht ausreißen lassen will, wird mir ein wenig flau. Aber das ändert nun nichts mehr. Ich habe den Epilierer und werde ihn auch nutzen, denke ich mir.

Zunächst lasse ich meine Haare an den Beinen ein wenig in Ruhe. Denn je länger das Haar ist, desto besser kann der Epilierer sie rausreißen.

Entschieden habe ich mich für den Silk-èpil Wet & Dry von Braun (rund 100 Euro). Der Epilierer soll besonders sanft sein und damit bestens für Anfängerinnen geeignet. Ein Glück!

Packt man das Gerät das erste Mal aus, kommen einem direkt vier zusätzliche Aufsätze entgegen. Ein Trimmer, ein Rasierer, ein Massageaufsatz - der die Schmerzen lindern soll - und ein Hautkontaktaufsatz. Ich entscheide mich für die harte Tour und lege den Massageaufsatz zur Seite. Stattdessen stecke ich den Hautkontaktaufsatz auf. Circa eine Stunde muss das Gerät laden. Danach kommt es aber ohne Kabel aus. Super praktisch und handlich.

Das beste am Silk-épil Wet & Dry: Ich kann ihn unter der Dusche benutzen. Und da hab ich mir auch direkt einen kleinen Trick überlegt, um mich zu überlisten. Eigentlich sagt man ja, dass warmes Wasser das Schmerzempfinden verringert. Bei mir ist das aber eher nicht der Fall. Deshalb habe ich ziemlich lange kaltes Wasser über meine Waden laufen lassen.

Mit halb tauben Beinen ging's dann los. Und siehe da, das erste Mal Ansetzen und Loslegen hat zwar Überwindung gekostet, aber dann ging es eigentlich. Natürlich gibt es schönere Dinge als das Epilieren der eigenen Beine, aber es war auszuhalten. Und das Ergebnis war super. Nach ein paar Durchgängen waren die Haare weg und die Beine glatt.

Fazit: Epilieren ist nicht so schlimm, wie gedacht. Der Silk-èpil Wet & Dry von Braun macht einen guten Job. Der große Pluspunkt. Er hat kein Kabel und man kann ihn unter Dusche nutzen.

Mit rund 100 Euro ist er als Einsteigermodell für mich etwas teuer. Falls man tatsächlich das erste Mal epiliert, sollte man vielleicht vorher einmal bei einer guten Freundin oder der Mutter testen, die ebenfalls ein ähnliches Gerät besitzt.

Welche METHODE für dich die richtige ist, erfährst du hier.

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