„Mein Sohn ist mein ganzes Glück!“

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Seit 5 Jahren Single: Patrick Lindner (48)
Foto: GettyImages

Das ehrliche INTERVIEW mit Patrick Lindner

Seit 20 Jahren ist Patrick Lindner (48) aus der Showbranche nicht mehr wegzudenken, sang sich vor allem mit volkstümlichen Liedern (wie „Jedes Herz braucht eine Heimat“) in die Herzen der Menschen. Und so vielseitig wie nie präsentiert er sich jetzt auf seinem neuen Album „Fang dir die Sonne“. In NEUE POST zeigt sich Patrick Lindner nun von seiner ganz privaten Seite, spricht über die Liebe und seinen Sohn Daniel (11).

Herr Lindner, Sie sind seit fünf Jahren Single. Gibt es denn keine neue Liebe in Ihrem Leben?

Patrick Lindner: Nein. Ich kann natürlich nicht sagen, dass ich gern allein bin. Aber in meiner Situation ist es nicht so einfach, den richtigen Partner zu finden. Ich bin in einem Alter, da läuft das Leben in bestimmten Bahnen. Mein Beruf ist mir wichtig, und mein Sohn ist mir sehr wichtig. Dafür trage ich Verantwortung und stelle meine Belange ein wenig zurück, denn Daniel ist mein ganzes Glück.

Und wer kümmert sich um Daniel, wenn sie beruflich unterwegs sind?

Patrick Lindner: Wenn es sich einrichten lässt, begleitet Daniel mich. Er mag das und kennt schon viele Leute aus der Branche. Geht das nicht, kommt meine Mutter zu uns. Und ich finde es sehr schön, dass ich mich auf sie verlassen kann.

Sind Sie eher streng oder nachgiebig als Vater?

Patrick Lindner: Also, eine gewisse Strenge ist schon nicht schlecht. Kinder brauchen Grenzen, müssen merken: So, jetzt ist Schluss! Mir war es aber auch immer wichtig, dass Daniel alles kennenlernt, dass er alles, was möglich ist, ausprobiert. Bei uns werden Kinder auch immer mit ins Gespräch einbezogen. Das gibt ihnen Selbstsicherheit und stärkt ihr Selbstwertgefühl. Und das brauchen sie, um ihre eigene Persönlichkeit entwickeln zu können. Aber das Allerwichtigste für ein Kind ist zu erfahren, dass es geliebt wird. Ich sage meinem Sohn jeden Tag, wie sehr ich ihn liebe.

Ist es auch wichtig für Sie, Daniel bestimmte Werte zu vermitteln?

Patrick Lindner: Natürlich bemühe ich mich, Daniel zu vermitteln, dass er höflich sein soll, dass er Respekt vor anderen Menschen haben muss oder am Tisch das Besteck richtig hält. Dabei kommt meinem Sohn sicher zugute, dass er, bedingt durch meinen Beruf, sehr weltoffen aufwächst. Und wenn andere von ihm schwärmen, bin ich schon ein wenig stolz. Ja, und ich muss ehrlich sagen: Meinen Sohn zu erleben, wie er sich entwickelt, das ist für mich die wichtigste und schönste Aufgabe, die ich habe.

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