Menopause - Wenn die Periode ausbleibt

menopause h
Die Menopause beschreibt das Ende der Monatsblutung.
Foto: istock

Wechseljahre

Hat man sie nicht, will man sie. Hat man sie dann endlich, möchte man sie plötzlich nicht mehr, seine Periode, seine Regel, seine Tage. Es ist ein natürliches Phänomen, das allen Frauen gleich ist. Keine Frau kann davor flüchten, keine Frau kann sich dem entziehen – nicht vor der ersten Blutung und erst recht nicht vor der letzten.

Zuerst bleibt die Regelblutung immer öfter aus, bis sie letztendlich überhaupt nicht mehr eintritt. Die Menopause ist erreicht. Es ist der Zeitpunkt, an dem die Monatsblutung das letzte Mal kommt. Eine temporäre Eingrenzung, dem ein komplizierter Prozess vorausgeht.

Ein Zustand zwischen Jung und Alt

Die Eierstöcke produzieren immer weniger weibliche Fortpflanzungshormone, der Eisprung tritt immer seltener ein. Es ist der Übergang der fruchtbaren zur unfruchtbaren Lebensphase. Bei den einen tritt diese bereits mit dem 45. Lebensjahr auf, bei den anderen erst mit dem 55. Lebensjahr. Alles was sich rund um den 50. Geburtstags abspielt, wird als normal empfunden. Wer bereits eine Eierstock- oder Gebärmutterentfernung hinter sich hat, den erwischt es früher. Auch wer in der Vergangenheit viel geraucht hat, kann mit einem vorzeitigen Eintritt der Menopause rechnen.

Viele Jahre der Übergangszeit

Die Menopause kommt nicht einfach von heute auf morgen. Ihr geht ein erster Abschnitt, welcher sich über mehrere Jahre hinweg zieht, voraus. Mit Beginn der Prämenopause verändert sich das hormonelle Gleichgewicht zum ersten Mal. Die Periode wird unregelmäßiger , der Eisprung kommt seltener. Die Perimenopause folgt der Prämenopause und beschreibt die letzten beiden Jahre vor der Menopause. Diese hält so lange an, bis die Monatsblutung vollständig aussetzt.

Klimakterische Symptome

Die Menopause ist keine Krankheit. Es ist eine normale körperliche Entwicklung, die aufgrund der Hormonumstellung, physiologische Wechseljahresbeschwerden mit sich bringt. Die meisten Frauen haben während der Menopause mit folgenden Leiden zu kämpfen: Hitzewallungen, Schlafstörungen , Gewichtszunahme, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisschwäche, Stimmungsschwankungen, Depression, Haarausfall, Scheidentrockenheit und weniger Lust auf Sex.

Das Leben genießen

Jede zweite Frau leidet unter den „Nebenwirkungen“ der Menopause. Mit einem gesunden Lebensstil, der richtigen Ernährung und ausreichend Sport lassen sich die Beschwerden lindern. Wer dennoch unter starken Beschwerden leidet, sollte sich hinsichtlich einer Hormonersatztherapie beraten lassen.

Ein bis zwei Jahre nach der letzten Periode beginnt die Postmenopause. Es ist die letzte Phase der Wechseljahre und hält bis zum 65. Lebensjahr an.

Kategorien: