Mette-Marit: Zerstört Eifersucht ihre Freundschaft zu Victoria?

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Victoria und Mette-Marit waren so gute Freundinnen.
Foto: Getty Images

Der überraschende Bruch zwischen den beiden Prinzessinnen

Ganz Skandinavien wundert sich, warum bei ihnen Funkstille herrscht.

Sie standen sich doch einmal so nah. Unter Europas Prinzessinnen ist keine Freundschaft so eng gewesen wie die von Victoria (35) und Mette-Marit (39). Bei jedem Treffen steckten die beiden die Köpfe zusammen, lachten, tuschelten, waren stets innig vertraut.

Doch mittlerweile scheint Funkstille zu herrschen. Und in ganz Skandinavien wird gerätselt, wie es zu dem überraschenden Bruch zwischen den Prinzessinnen kommen konnte. Ist es etwa Mette-Marits Eifersucht – die Eifersucht auf ein Leben, das einfach nicht zu ihr zu passen scheint?

Schon bei der Taufe der kleinen Estelle (1) im vergangenen Mai wunderten sich alle, warum ausgerechnet Mette-Marit nicht erschien, obwohl Ehemann Haakon (39) ja Pate von Victorias Töchterchen ist.

Jetzt lud Willem-Alexander (45) kurz vor seiner Krönung Europas junge Thronfolger zu ihrem traditionellen Treffen ein. Alle kamen, bis auf Prinz Frederik, der – gewissermaßen entschuldigt – am Wasa-Lauf teilnahm. Doch auch Mette-Marit ließ sich nicht blicken. Weil sie Victoria aus dem Weg gehen wollte? „Die Prinzessin hatte ein privates Programm“, so lautete die dürftige Erklärung des Hofes. Tatsächlich wurde sie beim Einkaufsbummel in New York gesichtet.

In Norwegen macht sich Befremden breit, dass sich Mette-Marit immer öfter Auszeiten vom royalen Leben nimmt. Bergwandern im Himalaja, ein Indien-Trip mit einer „spirituellen Beraterin“, ein Klinikaufenthalt in Österreich. Skandinavische Zeitungen vermuteten bereits Ende 2011, dass die Prinzessin in einer ernsten Krise steckt. Aber warum?

Viele denken da an Mette-Marits Vergangenheit. Als junge Frau feierte sie in Oslo wilde Partys, genoss ihre Freiheit in vollen Zügen. Dann das Leben am Königshof, mit strengem Hofprotokoll und der ständigen öffentlichen Aufmerksamkeit – die Umstellung konnte kaum krasser sein.

Doch im Gegensatz zu anderen Prinzessinnen mit bürgerlicher Herkunft, hat sich Mette-Marit offenbar an ihre neue Rolle nie richtig gewöhnt. Im Gegenteil: Sie scheint sich immer unwohler zu fühlen in dieser Welt am Hof – einer Welt, in der Victoria seit ihrer Geburt zu Hause ist.

Gewiss beneidet Mette ihre Freundin um die Sympathien, um die Begeisterung, die ihr entgegenschlägt. Das gilt natürlich ebenso für ihren Haakon, der mit Victoria ja seit Kindestagen eng befreundet ist, zusammen mit ihr erst 2009 in die Arktis reiste.

Kein Wunder, wenn sich Mette-Marit ein ums andere Mal ausgegrenzt fühlt und da auch eine Portion Eifersucht im Spiel wäre. Dabei wäre gerade Victoria vielleicht die Einzige, die ihr jetzt helfen könnte. Die ihr mit ihrer zutraulichen und herzenswarmen Art zur Seite stehen, die sie wieder versöhnen könnte mit dieser royalen Welt, die Mette-Marit noch immer fremd ist…

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