Michael Wendler: Bitterer Familien-Krieg!

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Michael Wendler uns eine Frau Claudia. Der selbsternannte „König des Pop-Schlagers“ findet sich super. Er ist ein Freund großer Sprüche und Gesten.
Foto: Getty Images / WireImage

Sein Vater fleht: „Bitte lass mich meine Enkeltochter sehen!“

Es ist ein Drama, wenn Großeltern ihre Enkel nicht in die Arme schließen dürfen. Denn dann leiden vor allem die unschuldigen Kinder.

Gemeinsame Unternehmungen mit der Enkeltochter, liebevolle Umarmungen, ein Küsschen für Opa , ein Kinderlächeln, welches das Herz erwärmt – all das ist für Manfred Weßels (65) nichts weiter als ein schöner Traum. Ein Traum, der unerreichbar ist.

Denn der Vater von Schlager-Star Michael Wendler (40) hat seine Enkeltochter Adeline (9) schon ewig nicht mehr gesehen. Der Grund: der bittere Familien-Krieg im Hause Wendler…

Herne im Ruhrgebiet. Hier lebt Manfred Weßels mit seiner zweiten Ehefrau ganz bescheiden und gutbürgerlich. Prunk und Protz wie bei seinem Sohn, der in einer Millionen-Villa mit Pferde-Gestüt wohnt, gibt es hier nicht. Vater und Sohn leben in unterschiedlichen Welten, haben sich nichts mehr zu sagen. Die Leidtragende: Michael Wendlers Tochter Adeline, die süße Enkelin von Manfred Weßels.

Uns verrät der Rentner jetzt erstmals, wie sehr er darunter leidet: „Es ist furchtbar. Wir haben keinen Kontakt mehr, ich darf Adeline nicht besuchen. Ich habe bei meinem Sohn Hausverbot!“

Michael Wendler will mit seinem Vater nichts mehr zu tun haben, sagte schon vor langer Zeit: „Er ist für mich gestorben!“ Deshalb endeten Manfred Weßels Versuche, Adeline zu besuchen, stets vor verschlossener Tür. Ein Schock für einen liebevollen Großvater.

Doch woher kam dieser Hass? Wie so oft ging es um Geld und gekränkte Eitelkeiten. Michael Wendler behauptete, dass ihn die marode Firma seines Vaters in die Schulden getrieben hatte. Manfred Weßels dagegen sagt: „Ich habe immer alles für meinen Sohn getan!“

Mit Michaels Erfolg kamen die Millionen, Vater und Sohn sprechen seitdem nur noch über Anwälte miteinander. Wer Schuld am Streit ist, wissen die beiden wohl nicht einmal mehr selbst.

Was Manfred Weßels aber weiß: Er will das Kriegsbeil begraben. Für seine Enkeltochter. „Es ist doch schade“, sagt er bewegt und blättert im Foto-Album. „Michael war so ein feiner Junge – und ich bin immerhin sein Vater. Ich wäre bereit zur Aussöhnung.“

Vor allem, weil Manfred Weßels weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt: „Ich werde älter und will meine Enkeltochter aufwachsen sehen. Ich weiß ja nicht einmal mehr, wie sie aussieht…“

Es liegt nun an Michael Wendler, die Hand zu nehmen, die ihm sein Vater reicht. Und wenn er es auch nicht für sich tut, so sollte er es für seine Tochter tun. Denn ein Kind braucht auch einen Opa.

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