Michele Ferrero: Kinder-Schokolade-Erfinder ist tot

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Ein Konzern trauert: Michele Ferrero ist gestorben
Foto: Getty Images

Er war der reichste Mann Italiens und wir sind ihm sehr dankbar

Er war der Erfinder von vielen unserer Lieblings-Sünden: Michele Ferrero ist gestorben. Ein Nachruf auf den Mann, der uns Nutella, Ü-Ei, Kinder-Schokolade und Co. brachte.

Ihm haben wir einige Kilos an unseren Hüften zu verdanken - und dennoch sind wir ihm dankbar. Michele Ferrero, der Erfinder der Kinder-Schokolade, ist gestorben.

Nutella, das Überraschungs-Ei, Kinder-Riegel, Rocher, Küsschen, Mon Chéri... Ein paar unserer liebsten Sünden sind sein Verdienst: Michele Ferrero.

Aber sind wir ihm deshalb böse? Oh nein! Dankbar sind wir ihm! Seine Produkte haben uns so manchen grauen Morgen versüßt, wenn wir genussvoll unser Brot Zentimeter-dick mit Nutella bestrichen. Seine Kinder-Schokolade hat uns bei Liebeskummer die Tränen getrocknet. Auch ein paar schöne Küsse hat er uns beschert: nicht nur, weil er die Ferrero Küsschen erfand, sondern auch die Minz-Bonbons Tic Tac! Auch als Erwachsene wecken seine Überraschungs-Eier noch unsere Neugierde - bekomme ich ein witziges Happy Hippo, oder nur ein doofes Auto...?

89 Jahre alt ist er geworden. Und hat in seinem Leben viel erreicht: Sein Vater Pietro Ferrero gründete das nach seiner Familie benannte Unternehmen. Nachdem Michele 1957 das Familienunternehmen übernahm, baute er es zu einem internationalen Erfolg aus: So kam Nutella auch nach Deutschland. Michele Ferrero erfand die Marke Kinder mit dem extrem leckeren hohen Milchanteil, auch 1974 das Überraschungs-Ei. Rocher, Küsschen, Mon Chéri und vieles mehr folgte.

Heute sind Ferrero-Produkte aus kaum einem Haushalt wegzudenken. In 70 % der deutschen Haushalte kommt die süße Nuss-Nougat-Creme am Morgen auf den Tisch. Alle 2,5 Sekunden wird weltweit ein Glas Nutella geöffnet!

Michele Ferrero galt zum Zeitpunkt seines Todes am 14. Februar 2015 als reichster Mann Italiens: Mit einem geschätzten Vermögen von 20 Milliarden Euro laut dem US-Magazin "Forbes".

Doch am Unternehmen aktiv beteiligt war er schon seit einigen Jahren nicht mehr: Nach dem Tod seines älteren Sohnes Pietro, gab er 2011 die Unternehmensleitung an seinen jüngeren Sohn Giovanni ab.

Wir danken Michele Ferrero und eines ist sicher: Wir (und unsere Hüften) werden ihn nicht so schnell vergessen! Danke!

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  Fotos: Screenshot ferrero.com

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