Milbenallergie: So vertreiben Sie Milben aus dem Bett

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Der Wirkstoff Mahalin aus dem Öl des indischen Niembaums soll gegen Milben helfen.
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Unangenehme Untermieter

Milben sind überall: im Bett, Teppich und Sofa. Die Spinnentiere lösen unangenehme Allergien aus. Die Lösung: Mahalin. Der Wirkstoff hungert Milben aus.

Auch wenn uns der Gedanke nicht behagt: Wir teilen unser Bett mit Millionen winzig kleiner Spinnentiere. Diese Hausstaub-Milben ernähren sich von den Hautschüppchen, die wir nachts verlieren, im Sommer sind sie besonders munter.

Leider sondern die Milben auch Kot ab - und lösen damit bei vielen Menschen allergische Reaktionen aus. Sie wachen morgens mit geschwollenen Augen auf und werden im Schlafzimmer immer wieder von Niesanfällen gequält. Solche Beschwerden sollte man unbedingt ernst nehmen: Hält die Milbenallergie dauerhaft an, kann sie sich auch auf andere Allergene wie Pollen oder Tierhaare ausweiten, auf die man dann mit Beschwerden reagiert. Auch Asthma ist möglich.

Wichtige Maßnahme: Matratzen und Bettzeug gründlich mit einer Mahalin-Lösung einsprühen. Diese Substanz wird aus dem Öl des indischen Niembaums gewonnen - in Asien werden seine Blätter, Zweige, Rinde, Früchte und Blüten seit Urzeiten in der Medizin und der Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Heute ist es möglich, aus dem Niembaumöl die Substanz Mahalin zu isolieren. Der Extrakt (z. B. in "Milbopax", rezeptfrei, Apotheke) ist frei von unerwünschten Inhaltsstoffen. Mahalin macht die Nahrung der Milben, also die Hautschuppen, ungenießbar. Sie verhungern und sterben ab. Mit ihrem Verschwinden wird die allergene Belastung spürbar verringert.

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