„Mit 47 muss man was tun!“

mit muss man was tun
Star-Interview mit Sandra Bullock
Foto: Getty Images

Star-Talk: Sandra Bullock

Sandra Bullock läuft drei Mal pro Woche und liebt das neue Plyometric-Training. Im Interview verrat die Schauspielerin, wie sie sich jung hält.

SHAPE: Frau Bullock, wie schaffen Sie es, mit 47 Jahren noch so fit und durchtrainiert auszusehen?

Sandra Bullock: Früher habe ich jeden Tag Sport gemacht. Als Mutter fällt mir das schwerer, ich bin froh, wenn ich dreimal pro Woche zum Laufen komme. Fit zu sein ist immer noch ein wichtiger Baustein in meinem Leben.

Die Galerie zeigt die sportliche Schauspielerin im Bilderporträt (21 Bilder).

Okay, aber so schöne Beine bekommt man nicht über Nacht. Verraten Sie uns Ihr Geheimnis?

Laufen, laufen laufen! Es gibt kein besseres Workout für straffe Beine ! Außerdem kann ich dabei den Kopf komplett freikriegen. Ich lebe dann nur im Moment, ohne an Probleme oder meinen Terminkalender zu denken.

Neben Ihren schlanken Beinen beneidet Sie ganz Hollywood auch um Ihre definierten Arme.

Die habe ich, seit ich Louis (ihr Sohn, 2, Anmerkung der Redaktion) durch die Gegend trage (lacht). Das ist so anstrengend, da brauche ich kein extra Arm-Workout!

Ab 19. Januar 2012 sehen wir Sie an der Seite von Tom Hanks in Ihrem neuen Film „Extrem laut und unglaublich nah“. Sie spielen darin eine Mutter …

Ja, endlich mal eine Rolle, die perfekt passt, oder? Es war für mich eine wunderbare Erfahrung, endlich einmal einen Film mit Tom Hanks zu drehen. Ich habe sehr viel von ihm gelernt.

Was hat Sie an dem Skript so gereizt?

Die feinen zwischenmenschlichen Nuancen, die dieser Film aufzeigt – in einer Zeit, als die Welt völlig Kopf stand (der Film handelt von den Anschlägen am 11. September 2001, Anmerkung der Redaktion). Es geht um den Verlust eines Familienmitglieds, um Stärke und Verständnis – also um Themen, die uns alle ansprechen.

Der Film spielt in New York. Eine Stadt, die man Ihrer Meinung nach besser zu Fuß oder im Taxi erforschen kann?

Zu Fuß! Ich erobere mir jede neue Stadt im Laufschritt. Während der Dreharbeiten bin ich morgens so oft es ging rund um den Central Park gejoggt. Manchmal laufe ich einfach drauf los und entdecke ganz neue Ecken dieser fantastischen Stadt. Nach meiner täglichen Joggingrunde bin ich dann immer voller Energie für die Dreharbeiten, egal, wie lange die gehen.

Stimmt es, dass Sie ein großer Plyometrics-Fan sind?

Das ist richtig, meine Personal Trainerin Eden Paul hat mich dafür begeistert. Es ist ein neues, sehr intensives Schnellkraft-Workout mit vielen Sprüngen und Squats – danach brennen meine Beine immer wie Feuer!

Achten Sie auch auf eine gesunde Ernährung?

Na ja, ich versuche es. Aber ehrlich gesagt bin ich ein Genussmensch und will mir nicht so viel verbieten. An meinen „gesunden Tagen“ esse ich gedünstetes Gemüse und braunen Reis oder Hühnchen mit Spinat.

Und an Ihren Sündentagen?

Ich liebe Lebkuchen – die schmecken für mich nach Kindheit, denn ich habe in Nürnberg gelebt, bis ich zwölf Jahre alt war. Meine Mutter arbeitete dort am Staatstheater als Opernsängerin. Einem saftigen Stück Bienenstich kann ich auch nicht widerstehen – herrlich!

Sie landeten 1994 mit „Speed“ Ihren ersten Mega-Hit und feierten 16 Jahre später ein fulminantes Comeback, gekrönt von Ihrem ersten Oscar für die Rolle in „Blind Side – Die große Chance“. Hat Sie dieser erneute Erfolg eigentlich überrascht?

Ganz und gar nicht, das habe ich von langer Hand geplant (schmunzelt). Für „Selbst ist die Braut“, der kurz vor „Blind Side“ in den Kinos lief, habe ich mich einfach vor der Kamera ausgezogen – das funktioniert immer (lacht). Meine Filme machen seitdem wieder richtig Kasse. Hätte ich das früher gewusst, ich hätte mich schon in meinen 20ern splitternackt auf der Leinwand gezeigt! Outfits: Die Mode der Stars auf JOY Online >>

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