Mit Petting Neues für unser Sexleben entdecken

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Mit Petting wieder neues erleben.
Foto: JGI/Daniel Grill/Blend Images/Corbis

Vorher, nachher oder zwischendurch

Petting ist eine schöne Möglichkeit, seinem Partner nahe zu sein, ihn mit der Aufmerksamkeit zu liebkosen, mit der man es viel zu selten tut. Wer seinem Sexleben etwas Neues gönnen will, sollte sich hin und wieder die Zeit nehmen und seinen Partner beim Petting noch einmal richtig kennen lernen - vielleicht entdecken Sie ja Sachen, die Ihnen vorher gar nicht aufgefallen sind.

Welche Berührungen möglich sind

Beim Petting ist alles erlaubt, was beiden gefällt und nicht wehtut. Mann kann dabei vor allem durch Streicheln, Reiben, Küssen, Lecken oder leichtes Saugen des Penis und der Hoden erregt werden. Frau durch zärtliche, stimulierende Berührungen mit Fingern oder Mund an den Brüsten, Brustwarzen und der Vagina (Venushügel, Schamlippen, Kitzler, Scheideneingang).

Werden nur Penis und Scheide gestreichelt?

Es wäre schade, Petting allein auf das Berühren der Geschlechtsorgane zu beschränken. Schließlich ist der gesamte Körper für prickelnde Liebkosungen empfänglich: Nacken, Brust, Bauch, Po, Oberschenkel ... Und manche Stellen ganz besonders: die sogenannten erogenen Zonen! Die können allerdings sehr unterschiedlich sein. Doch beim gegenseitigen Streicheln lässt sich gut herausfinden, wo genau sie sich bei ihm oder ihr befinden.

Ist eine Schwangerschaft möglich?

Ja. Und zwar dann, wenn Samenflüssigkeit an oder in die Scheide gelangt und nicht hormonell (also zum Beispiel mit der Pille) verhütet wird. Das kann auch beim Petting passieren. Zum Beispiel wenn etwas vom Samenerguss an seine Finger gerät und er damit die Scheide berührt. Vorsicht auch vor dem sogenannten "Lusttropfen"! Dabei handelt es sich um eine kleine Menge Flüssigkeit, die bereits vor dem Erguss aus dem Penis fließt und Samenzellen enthält. Kleidung wie Jeans oder Unterwäsche kann zwar von der Samenflüssigkeit nass werden, aber den Spermien gelingt es nicht, die Stofffasern zu durchdringen.

Streicheln bis zum Orgasmus

Das schönste und stärkste aller Gefühle beim Sex ist auch beim Petting möglich. Für Frauen ist es oft sogar viel leichter, durch gefühlvolle Stimulationen ihres Kitzlers zum Höhepunkt zu kommen als durch die Bewegungen des Penis in der Scheide. Aus diesem Grund kann Petting auch ein schönes Vor- oder Nachspiel sein, falls Frau beim Miteinanderschlafen keinen Orgasmus hat.

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