Mit Schmutzwäsche geht das Sexleben flöten

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Wer wäscht was? Schmutzwäsche kann eine Beziehung nachhaltig belasten.
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Wenn Mann und Frau in eine Wohnung ziehen

Plötzlich hält er meine Slips in seinen Händen und grinst fröhlich. Oh! Mein! Gott! WARUM habe ich nicht daran gedacht, die Wäsche vor ihm aus der Maschine zu nehmen?

Gerade sind ich und mein Freund zusammengezogen. So weit, so romantisch.

Aber jetzt geht es um die Wäsche. Die schmutzige. Die Slips sind zwar immer noch die mit Spitze, aber wenn sie eine Wäsche brauchen, dann erledige ich das trotzdem am liebsten selbst. Meine Meinung: Mit der Schmutzwäsche geht das Sexleben flöten.

Ich werde nie diesen Moment vergessen, als Samantha in meiner Lieblings-Serie „Sex and the City“ die Boxershorts von ihrem neuen Freund in Händen hielt und darin deutliche Spuren entdeckte. Danach gab es für den armen Mann wochenlang keinen Sex mehr.

Gebrauchte Slips sind keine Blumenwiesen

Wir reden jetzt nicht von Bremsspuren, aber getragene Slips sind keine Blumenwiesen und für frisch verliebte Paare sind sie eher Gift.

Mein Freund sieht das nicht so. „Ist doch alles ganz entspannt, die sind doch sauber, wenn ich sie aus der Maschine nehme.“ Na gut, aber selbst dann geiert da immer noch der Gewöhnungseffekt. Wie soll er sich denn auf das aufregende Ausziehen freuen, wenn er meine Dessous schon in und auswendig kennt?

Mir ist auch klar, dass getrennte Wäschen kaum praktikabel sind, wenn man wirklich lange zusammen wohnt. Mehr Wäschen als nötig kosten Zeit und Geld und Nerven. Und wenn nur einer der Partner arbeitet, ist er natürlich dankbar, wenn der andere die Wäsche erledigt – inklusive der Unterwäsche.

Ich wasche lieber heimlich

Aber ehrlich: Ich glaube, so manche Beziehung würde länger halten, wenn wir nicht gegenseitig unsere Schmutzwäsche versorgen würden. Ich werde jedenfalls noch eine Weile versuchen, meine Unterwäsche heimlich zu waschen, wenn mein Freund gerade mal nicht im Haus ist.

Eine Freundin hat das übrigens ganz unheimlich geregelt: Sie wäscht ihre Wäsche, er wäscht seine Wäsche. Und die wohnen schon seit Jahren zusammen. Allerdings geht es dabei darum, dass er nicht die Haare von ihren Katzen auf seiner Wäsche haben will.

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