Mit Sicherheit zu Mr. Right

mit sicherheit zu mr right

Psychologie

1. Erkennen Sie Ihr Beuteschema

"Ich weiß schon, ich hab eine Schwäche für Blonde", sagen Sie? Das ist ganz gut, aber längst nicht die ganze Wahrheit. Tatsächlich besteht das Beuteschema aus vielen Faktoren, und die legen nicht nur Sie fest. Sehen Sie es sich näher an, nur so können Sie es korrigieren. Sie brauchen: einen Schreibblock, drei Buntstifte (rot, grün, blau) und etwas Zeit.

ÜBUNG Listen Sie alles auf, was Ihr perfekter Partner haben sollte, und zwar alles! Wenn Sie finden, er sollte Grübchen am Kinn haben, einen verbeulten Porsche und eine Leidenschaft fürs Müllruntertragen - nur zu! Wenn die Liste komplett ist, bewerten Sie jedes Kriterium von 1 (unwichtig) bis 10 (sehr wichtig). Markieren Sie jeden Punkt in einer der drei Farben. Dabei entspricht Rot dem traditionellen Männerbild (z. B. Beruf, hohes Einkommen, kann Dinge reparieren, macht was her). Es sind Eigenschaften, die in Ihren Augen zu einem Mann dazugehören, auch weil das Familie, Freunde, Kollegen so sehen. Mit Grün unterstreichen Sie Ihre "emanzipierten" Ansprüche (z. B. kompromissbereit, konfliktfähig, hilft im Haushalt). Und mit Blau markieren Sie individuelle Wünsche (z. B. reiselustig, modebewusst, dunkelhaarig). Achtung: Doppelte Farben sind erlaubt. Zählen Sie nun die Punktezahl der einzelnen Farben zusammen.

Die Auswertung finden Sie auf der nächsten Seite.

Auswertung

Mehr als ein Drittel Rot: Sie unterliegen zu vielen Fremdeinflüssen!Mehr als ein Drittel Grün: Sie verlangen viel - sind Sie umgekehrt auch bereit, dem Partner genauso zu helfen, z. B. finanziell?Mehr als ein Drittel Blau: Prüfen Sie, ob Sie nicht zu viel Rücksicht auf eigene Marotten fordern!Extrem wenig Blau: Sie suchen den modern-altmodischen Typ - klingt schwierig, nicht wahr?Extrem wenig Grün: Ähnlich knifflig - Sie suchen sozusagen einen echten Kerl, aber ganz, ganz sensibel.Extrem wenig Rot: Nicht schlecht - das kann gut gehen, wenn Sie nichts Unmögliches fordern.Keine Farbe überwiegt: Sie wollen es allen recht machen, und er soll es auch - das klappt bestimmt nicht.

Wenn Sie Ihre Wünsche sorgsam durchleuchtet haben, machen Sie einfach noch mal dasselbe mit den Objekten Ihrer Begierde. Erstellen Sie Liste Nr. 2, die Liste aller Männer, die Sie unbedingt haben wollten (und vielleicht auch wirklich geangelt haben). Schreiben Sie ruhig Ihren ersten Kinoschwarm mit dazu und den netten Jungen aus der zweiten Klasse. Notieren Sie nun die Eigenschaften, die Sie an ihnen anziehend fanden. Markieren Sie sie ebenso farbig wie in Liste Nr. 1. Und vergleichen Sie nun: Haben diese Männer/ Jungs etwas gemein? Haben sich ihre Eigenschaften im Lauf der Jahre geändert? Notieren Sie, was Ihnen auffällt, denn so machen Sie sich bewusst, auf welche Attribute Sie reagieren. Und holen Sie sich dabei Hilfe - am besten Ihre beste Freundin, denn deren etwas neutralerer Blick kann die Aufmerksamkeit auf weniger auffällige, aber genauso wichtige Muster lenken. Nach Bearbeitung Ihrer beiden Listen werden Sie in jedem Fall feststellen: Ihre Partnerwahl bestimmt nicht der Zufall, das Glück oder das Pech. Sie selbst sind verantwortlich, nach bestimmten Kriterien. Die sollen und können Sie nicht alle ändern - wer Vanilleeis am liebsten hat, wird nicht einfach auf Erdbeer umsteigen können. Aber Sie können es in der Waffel bestellen oder im Becher.

2. Was sie wirklich brauchen

"Was ich brauche? Den passenden Mann!" Stopp! Diese Illusion führt dazu, dass Sie Ihr Glück von ihm abhängig machen. Doch je mehr Sie Ihre Träume und Wünsche selbst verwirklichen, desto freier können Sie einen Mann finden, den Sie unbeschwert lieben können - und nicht einen Geburtshelfer für Ihr ungelebtes Leben. Dazu kann, wer nicht erkennt, was er selbst braucht, auch nicht den Richtigen wählen. Diese Wahrnehmung können Sie fördern.

ÜBUNG Legen Sie sich entspannt auf den Rücken. Schließen Sie die Augen, legen Sie die Hände auf den Bauch. Atmen Sie tief und ruhig. Wie geht es Ihnen? Was würde Ihnen genau jetzt gut tun? Was müssten Sie tun oder lassen, um es zu bekommen? Machen Sie diese Übung täglich für 5-10 Minuten. Stellen Sie sich dabei auch ausführlich vor, wie eine Beziehung an der Seite des Mannes wäre, auf den Sie gerade stehen oder den Sie sich erträumen. Was müsste er tun, was hätte er beim letzten Date tun müssen? Trainieren Sie Ihr Bauchgefühl, träumen Sie ruhig vor sich hin, aber verlieren Sie die wichtigste Regel nicht aus den Augen: Entscheidend ist, was Ihnen generell gut tut (welche Art Mann Ihnen gut tut, verrät Ihnen später Punkt 7).

3. Sitzen Sie zwischen Stühlen

Sie wissen jetzt, wonach Sie eigentlich suchen müssten. Manches davon ist so banal, dass man sich fragt, warum man es nicht schon längst tut. Der Grund sind Hindernisse, unbewusste oder übernommene Muster und Ängste. Diese aufzuspüren, ist etwas aufwändiger - aber spannend!

ÜBUNG Sie brauchen: Mindestens fünf Stühle, Platz im Zimmer, Papier, Filzstift, Klebeband und eine kleine symbolische Krone (einen Stirnreif o. ä.). Ihren Lieblingsstuhl stellen Sie mitten in den Raum, er steht für Ihr Ich. Dann überlegen Sie, welches die wichtigsten Wesenszüge sind, die Ihre Partnerwahl beeinflussen. Das sind sicher unterschiedlichste Gründe: weil er so charmant war, weil er so gut aussah, aber vielleicht auch ganz unromantische Gründe - weil alle es richtig fanden, weil Sie sich einfach mal wieder verlieben wollten, vielleicht sogar weil Sie von seinem Interesse so geehrt waren, dass Sie nicht "Nein" sagen wollten. Denken Sie an vergangene Situationen. Mussten Sie sich schon mal zwischen mehreren Männern entscheiden? Geben Sie diesen Gründen nun Namen, z. B. "Tolle Optik", "Vernunft", "Sinn fürs Praktische", "Bequemlichkeit". Aber bleiben Sie ehrlich: Benennen Sie die Gründe auch, wenn sie "Keine Lust, allein zu sein" lauten oder "Torschlusspanik".

Schreiben Sie diese Namen jeweils auf einen Zettel und kleben Sie ihn an einen weiteren Stuhl. Und auch wenn es jetzt seltsam klingt: Stellen Sie die Stühle einen nach dem anderen so zu Ihrem "Ich-Stuhl", wie Sie es empfinden: Weit weg, neben, vor oder hinter sich, zugewandt oder abgewandt. Lassen Sie sich Zeit, bis alles seinen richtigen Platz gefunden hat. Dann setzen Sie sich nacheinander auf diese Stühle. Dabei schlüpfen Sie ganz in den jeweiligen Wesens-zug und lassen Sie ihn laut und ohne Rücksicht sprechen. Die "Optik" würde zum Beispiel sagen: "Wenn ich essen gehe mit einem Mann, bei dem den anderen Mädels die Augen rauskullern - das ist einfach ein Hammergefühl!" Auf dem anderen Stuhl sagt die "Vernunft": "Ich will Sicherheit und Beständigkeit, nicht einen Partner, der mich ständig mit irgendeinem neuen Unsinn überfällt." Oder die "Torschlusspanik" sagt ganz offen: "Ich hab eine Scheißangst, dass ich in 20 Jahren immer noch allein bin." Machen Sie sich so bewusst, was Sie beeinflusst. Achten Sie darauf, wie Sie die Stühle gestellt haben: Steht die Vernunft weiter weg als die Optik? Sitzt Ihnen die Angst im Nacken, sodass Sie sie nicht sehen, aber immerzu hören können? Hat Ihr Freundeskreis den größten Stuhl bekommen? Erst ganz am Schluss setzen Sie sich auf den letzten Stuhl: Ihr "Ich" in der Mitte. Was sagt dieses "Ich" zu den verschiedenen Botschaften? Nimmt es sie an, lehnt es sie ab, entgegnet es ihnen etwas? Stellen Sie alles in Frage! Platzieren Sie dazu ruhig Ihre "Mitspieler" um. Sehen Sie Ängsten ins Gesicht, holen Sie Lüste an Ihre Seite - und räumen Sie kräftig auf!

4. Regieren Sie Ihr Land zu Ihrem Besten

Sie haben die bestimmenden Elemente Ihres Gefühlslebens ans Licht geholt und ihnen die Meinung gesagt, aber es geht noch besser. Sie können diese Elemente auch nutzen. Logisch: Wer bei der Partnersuche bremsen kann, der kann genausogut helfen.

ÜBUNG Behalten Sie die Anordnung aus Punkt 3 bei. Lassen Sie jetzt die einzelnen Wesenszüge um Ihr "Ich" herum konkrete Forderungen äußern. Setzen Sie sich auf den jeweiligen Stuhl und sprechen Sie diese Forderungen laut aus! Der "Gruppendruck" sagt etwa: "Die anderen haben längst einen Mann und sogar Kinder! Ich will das jetzt auch!" Oder die "Vernunft" meint: "Nimm doch mal einen soliden Mann!" Gibt es Leute, die diese Stimmen verstärken? Etwa die Mutter oder eine alte Freundin, die sich mit Ihren Partnern nicht anfreunden kann. Begeben Sie sich hinter den Stuhl, lassen Sie diese Person sprechen. Steigen Sie jedoch direkt danach auf den Ich-Stuhl, sagen Sie diesen Einmischern deutlich Ihre Meinung ("Hör auf, mich zu drängeln! Ich entscheide selbst!"), lassen Sie sie im Geiste ganz klein schrumpfen! Denn es ist Ihr Leben, und darin lenken Sie allein! Und deshalb setzen Sie jetzt die (symbolische) Krone auf.

Ab sofort sind Sie Königin Ihres Lebens. Und ab sofort kriegen alle anderen Stuhlinhaber einen neuen Job. Sie haben genug gebremst, jetzt sollen sie mit ihren speziellen Fähigkeiten helfen. Die Vernunft z. B. kann sich als "Ministerin für Sicherheit" nützlich machen, die Bequemlichkeit als "Ministerin zur Lebensvereinfachung". Sie können alles zum Ministerium ernennen - es muss nur einen positiven Dreh kriegen. Beeinflusst z. B. Eitelkeit Ihre Männerwahl, kann sie "Ministerin für Ästhetik und Außenwirkung" werden, und die Angst vorm Alleinsein wird zur "Ministerin für Geselligkeit". Platzieren Sie Ihre Ministerinnen so um, wie es ihren Stellungen zukommt, und geben Sie ihnen Anweisungen, was sie ab jetzt tun bzw. lassen sollen. Forderungen sind passé, Angebote okay, z. B. "Ich will dafür sorgen, dass du einen klaren Kopf behältst" oder "Ich will dafür sorgen, dass du auch ohne Abenteurer-Typ interessant lebst". Die Entscheidung, ob Sie diese Dienste annehmen, liegt bei Ihnen. Das braucht Mut und Entschlusskraft, macht aber zugleich unabhängig - ganz neben-bei auch in der Partnerwahl!

5. Werfen Sie Ihr Drehbuch weg

Nicht nur Ängste steuern unsere Partnersuche, auch starre Vorstellungen. "Viele Frauen", so weiß Stefan Woinoff, "haben ein fertiges Drehbuch im Kopf, wie die Partnerschaft ablaufen muss. Sie suchen nur noch die richtige Besetzung für die männliche Hauptrolle." Kommt Ihnen bekannt vor? Dann müssen Sie zu-geben: Bislang hat sich kein Haupt- darsteller gefunden! Kein Wunder: Kaum ein Mann will sich in einen vorgezeichneten Plan einfügen. In Hollywood werden solche Drehbücher einfach abgelehnt - in Ihrem Leben müssen Sie das selbst machen.

ÜBUNG Besorgen Sie sich ein schönes Büchlein mit weißen Seiten. Schreiben Sie Ihr bisheriges Drehbuch hinein: den romantischen Start, das glückliche erste Jahr, die Traumhochzeit, die wundervollen Kinder (eines wird Computermilliardär, das andere gewinnt den Friedensnobelpreis) - ganz wie Sie wollen. Schwelgen Sie hemmungslos, gern kitschig! Packen Sie das Buch ein, gehen Sie auf eine schöne Brücke und versenken Sie es im Fluss darunter. Ma-chen Sie den Weg frei für ein neues Drehbuch. Und seinen Co-Autor.

6. Angebote statt Gebote

Neben falschen Vorstellungen sind oft auch schlechte Erfahrungen schuld an einer unglücklichen Hand bei der Partnersuche. So neigen gerade Frauen, die schon lange suchen, dazu, ihre Ansprüche immer höher zu schrauben. "Doch die Rechnung, dass nur ein absoluter Hauptgewinn die vorangegangene Durststrecke rechtfertigt, geht selten auf", sagt Stefan Woinoff. Ebenso rät er davon ab, seinen Marktwert immer geringer einzuschätzen: "Am Ende begnügt man sich mit jemandem, der gar nicht zu einem passt, die Beziehung scheitert, das Spiel geht erneut los." Verstehen Sie das nicht falsch: Sie sollen auf Ihren Wünschen bestehen. Aber wenn Sie möchten, dass Brad Pitt zu Ihnen nach - sagen wir: Wanne-Eickel - kommt, sollten Sie auch Angelina Jolie heißen.

ÜBUNG Entwerfen Sie auf einem großen Blatt Ihre zehn wichtigsten Forderungen an Ihren Partner in Form von Geboten, z. B. "1. Du sollst großzügig sein", "2. Du sollst schlank sein" usw. Nun formulieren Sie diese Gebote auf einem zweiten Blatt zu Angeboten um, die Sie dem Partner machen können, z. B. "Ich will großzügig sein und mich über alles freuen, was du mir gibst", "Ich bin schlank und habe eine Superfigur". Sie sind zufällig nicht knackig-schlank? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie streichen den Punkt ganz oder Sie ändern Ihr eigenes Angebot, z. B. in "Meine Figur ist weiblich, aber nicht dick". Natürlich müssen Sie auch Ihre Forderung an ihn entsprechend anpassen - Sie können nur etwas erwarten, wenn Sie Gleichwertiges in die Waagschale werfen. Nach und nach zeigt sich, was Sie einem Partner bieten können. Es sind Ihre Stärken, Ihre besten Seiten, und Sie können einem Mann, der diese Seiten an Ihnen liebt, guten Gewissens versichern, dass er mit Ihnen glücklich wird. Umgekehrt gilt: "Sollte er das nicht zu schätzen wissen, können Sie ihn ziehen lassen", so Stefan Woinoff. Der Vorteil: "Geht er auf Ihre Angebote ein, können Sie auf Ihren Ansprüchen bestehen."

7. Ändern Sie Ihren Fokus

Geld und Karriere: Darauf achten tatsächlich extrem viele Frauen beim Mann - meist nicht mal bewusst, es steckt uns immer noch in den Genen (siehe Kasten S. 55). Aber da es immer mehr hoch qualifizierte, gut verdienende Frauen gibt, wird natürlich die Auswahl an darin überlegenen Männern immer kleiner. Zudem kommt ihnen das bevorzugte Beuteschema des attraktiven Karrieremanns nicht wirklich entgegen: anpassungsfähige Frauen mit Sexappeal. Auf die Frage, ob sie auch weniger erfolgreiche Partner gut finden könnten, hört Stefan Woinoff von starken Frauen oft: "Ich will doch keinen, der nicht mal sein eigenes Leben auf die Reihe bekommt." Stimmt schon, aber zwischen diesen Extremen ist viel Platz. Wenn Sie sich entscheiden, nur einen Punkt von Ihrer Wunschliste zu streichen, nämlich "gutes Einkommen", wird die Zahl potenzieller Partner schon deutlich größer. Und noch größer wird sie, wenn Sie "Status", "überlegen" oder andere rigorose Kriterien weglassen. Ein Mann sollte Ihnen ebenbürtig sein, aber das klappt auch, wenn er in irgendetwas wirklich gut ist, sich für Dinge begeistern kann oder Sie fasziniert, etwa durch seine Gelassenheit. Lassen Sie uns jetzt rausfinden, was für einen Mann Sie wirklich suchen.

ÜBUNG Denken Sie jetzt gezielt an all die Männer, die Sie sehr mögen, die aber nicht in Frage kommen (z. B. verwandt, gebunden, zu jung, zu alt etc.). Notieren Sie alles, was Sie an ihnen gut finden - auch Punkte, die erst einmal gar nicht so viel mit der klassischen Beziehung zu tun haben, wie "kreativ, neugierig, selbstironisch, hilfsbereit". Lassen Sie diese Liste einen Tag lang liegen und lesen Sie sie dann durch, als würde sie Ihre beste Freundin beschreiben. Was Sie jetzt in der Hand halten, ist ein echter Schatz: Es sind die Werte, die für Sie in der Liebe wirklich zählen und die Sie an einem Mann schätzen - wenn Sie ihn nicht mit Ihrem bisherigen Beuteschema-Blick betrachten!

8. Eine Chance für die Liebe

Nun fragen Sie vielleicht: Aber was ist mit der Optik, mit sexueller Anziehung? Bestimmt haben Sie schon erlebt, dass jemand, den Sie anfangs attraktiv fanden, zur hässlichen Kröte mutierte - weil er Sie schlecht behandelte. Umgekehrt funktioniert das auch! Ein Mann, der Ihnen zuerst kaum auffällt, kann durch seine Art an Attraktivität gewinnen. Auf einmal bemerken Sie seine schönen Augen, seine freches Lachen, seine Hände. Wenn Sie einen liebenswerten Mann treffen, versuchen Sie, ihn als Mensch kennen zu lernen, nicht als Träger der Eigenschaften, auf die Sie bisher zu sehr geachtet haben. Mit dem Sex ist es genauso: Oft entpuppt sich der sexy Latino-Typ als einfallsloser Rammler, der blasse Nette hingegen als einfühlsamer Liebhaber.

ÜBUNG Geben Sie jedem Kandidaten die Chance auf mehrere Dates. Überlegen Sie sich Fragen, die ihm Gelegenheit geben, etwas von sich zu zeigen (z. B. "Wofür begeisterst du dich?"). Und lassen Sie es zu, dass er Sie berührt oder sogar küsst. Denn auch ein verzauberter Frosch sieht zunächst aus wie ein Frosch - ob's ein Prinz ist, sehen Sie erst hinterher.

Experte

Dr. Stefan Woinoff, 49, ist Psychotherapeut mit dem Schwerpunkt Beziehungsproblematik.Weitere Tipps des Münchners finden Sie in "Überlisten Sie Ihr Beuteschema" (Mosaik bei Goldmann, 14,95 €)

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