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Michael Michalsky und die urbane Nomadin

Wunderweib,

Der Trend-Bericht zur StyleNite 2011

Von barfüssigen Amazonen, hektischen Metropolen und der Trendfarbe Rot

Von Links eine Portion Haarspray, vorbei huschen zwei Models und hindurch schleust sich ein Kamera-Team. Ja, es ist Fashion Week in Berlin und ja, wir sind Backstage bei Michael Michalsky in der Event-Location Tempodrom.

Später am Abend gibt es leuchtende Ingwer-Cocktails, einen Roten Teppich mit Frauke-Ludowig-würdigen Stargästen, das Konzert der 80s-Band Alphaville und Disney’s "Tron"-Kinopremiere in 3-D. Denn: Die Präsentation seiner nächsten Herbst-/Winterkollektion möchte Michael Michalsky mit durchdachtem Brimborium feiern. Das Motto der Nacht: „Urban Nomads“. Was das ist, wie alles zusammenhängt und was barfüssige Amazonen auf der Fifth Avenue zu suchen haben, erklärt uns hinter der Bühne das Beauty-Team der StyleNite.

„Die urbane Nomadin kämpft sich tagtäglich durch ruhelose Großstädte – durch lästige Staus ebenso, wie durch unzählige Boutiquen. Sie managt ihr Leben. Genau das ist der Frauentyp, um den sich heute Abend alles dreht“, sagt „Max Factor“-Make-Up-Artist Stephan Schmied. In ein Beauty-Konzept umgesetzt, bedeutet dies: Smokey Eyes aus kühlen Grundtönen und dunkel schimmernden Akzenten, stark glänzende Lippen in dunkeln Beerentönen und zartrosé-schillernde Wangen. Angelehnt an die Farben der Kollektion. Kurz: Ein futuristischer Look, der die Schnelligkeit, Technikaffinität, Flexibilität und Offenheit einer selbstbewussten Frauengeneration ausdrückt.

Während des Interviews herrscht Hektik wie zur Rush-Hour. Die Generalprobe ist gelaufen, jetzt müssen 40 Models geschminkt und gefönt werden, es riecht nach Nagellack und Styling-Produkten, am Nebentisch wird eine Strähne angeclipst, einem sehr schlanken Rücken daneben werden dunkle Schatten um die Augen gesetzt. „Das Stück Drama“, das laut Stephan Schmied bei keiner Michalsky-Schau fehlen darf. Drama? Oh ja! Das merkte man spätestens, sobald sich der Rücken mit beendetem Make-Up umdreht. Eveline Hall hat silberblondes Haar, auffallende Wangenknochen, die Figur einer Ballerina und wird in diesem Jahr 56 Jahre alt. Michael Michalsky setzt auf Ausdrucksstärke, nicht auf Durchschnittslook.

So wurden für seine dritte StyleNite im Rahmen der Berliner Modewoche ausschließlich Models der Berliner Agentur „Mega Models“ gebucht. Toni Garrn, die in dieser Saison sich nur auf dem Michalsky-Catwalk blicken ließ, oder die 50-jährige Pat Cleveland, die das Publikum später mit tänzelnden Modelschritten und malerischen Posen begeisterte.

Für so viel weibliche Anmut fehlte nun nur noch das passende Hairstyling, durchgeführt von den Wella Professionals, Trendcoaches für Michalsky. Das Team um Daniele Pulio (Art-Director von Toni & Guy Germany) oder Santino Primavera (Art-Director von Lippert’s Friseure München) entwarf einen Look, der streng nach hinten gestylt, fast wie aus einer anderen Zeit wirkte. Gekrönt mit einer Art Haarstachel, wurde der Frisur mit einem fast schon künstlich wirkenden Acrylglanz ein futuristisches Finish gegeben. Oder, wie Profi Daniele Pulio sagt: „Ausgehend von einem klassischen, sauber gearbeiteten Grund-Look, haben wir dem Haar dank der im oberen Bereich angesetzten Überlänge eine Alien-Richtung gegeben. Für uns wird der Trend „Urban Nomad“ durch eine Amazone verkörpert, die barfuss die Fifth Avenue hinunter läuft.“

Frisuren-Trend Acryl-Stachel? Fifth Avenue? Wollen wir auch! Und während wir uns bereits überlegen, ob wir den Look auch ohne künstliche Haarteile hinbekommen, beruhigen uns die Trendcoaches. „Heute gibt es nicht mehr nur einen Trend“, sagt Daniele Pulio, „Jede Frau möchte individuell sein – dafür steht 2011. Neben dem starken und selbstbewussten Hightech-Nomaden, sehen wir auch weiterhin weiche längere Haare, gesteckte Frisuren oder grafische und gewagte Schnitte. Sein Comeback feiert jedoch die Trendfarbe Rot. Wie unser Michalsky-Styling steht diese nämlich für Femininität, Extravaganz und Sinnlichkeit.“

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