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Wunderweib

"Wie trägt man den Leopardenmuster?"

Wunderweib,

Marlene probiert's an

Neuer Look – alte Frage. Steht mir das? Wie trag’ ich das? Autorin Marlene Sørensen wagt jeden Monat einen modischen Selbstversuch. Ihr aktueller Test-Fall: Leopardenmuster

Schließen Sie mal für einen Moment Ihre Augen, und stellen Sie sich eine Frau vor, die Leopardenmuster trägt. Was sehen Sie? Eine Millionärsgattin in Monaco? Eine Wasserstoffblondine mit dem Teint einer Ledertasche? Eine Fußballerfrau mit falschen Brüsten, die beim Anblick eines Stürmers unwillkürlich anfängt zu schnurren? Ich sah das alles. Und nichts davon war gut.

Nun heißt es, man müsse Leopardenmuster völlig neu betrachten. Die tief dekolletierten Satinnummern wandern in den Müll. Stattdessen gibt es den Print jetzt auf flatternden Seidenkleidern. Und auf Röhrenhosen. Auf T-Shirts, Taschen und Schuhen. In Farbkombinationen, die in der Natur so nicht vorkommen: Grün und Pink, Türkis und Gelb, Grau und Schwarz. Und es sieht unerklärlich gut aus. So, als hätte sich Victoria Beckham über Nacht in Kate Moss verwandelt. Im Laden wäre ich an einem Leomuster trotzdem vorbeigegangen. Zu viel. Zu auffällig. Steht mir deshalb sicher nicht. Warum sich also die Mühe machen? Dabei bin ich sogar neidisch auf Frauen, die in einem Geschäft einfach anprobieren, was sie interessant finden, statt nur das, was angeblich zu ihnen passt . Denn bei allem, was dann vielleicht nicht funktioniert, ist oft ein Teil dabei, das erstaunlich gut aussieht. Ich denke eher: wenn schon dieses Leopardenmuster, dann als Schal.

Wie man sieht, trage ich hier keinen Schal. Zum Glück. Denn so? Mit dem nur fast blickdichten Top? Dem taillierten Rock? Dem Rückenausschnitt? Nicht direkt wie eine Dschungelkatze, aber durchaus – scharf. Auf dem Weg zu einer Einweihungsparty am Abend (ich bestand darauf, dass wir laufen, mit dem Gang) guckte niemand länger als sonst. Nicht, dass ich darauf geachtet hätte. Ich war zu sehr damit beschäftigt, in jedem Schaufenster zu überprüfen, ob ich mich erkenne. Meine Freundin begrüßte mich: „Wie gut du aussiehst! Was hast du gemacht? Gesichtsbehandlung? Yoga? Nein! Es ist der Pony!“ Stimmt. Der ist seit dem Tag auch neu.

Styling-Tipps:

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