Model deckt eigenen Photoshop-Skandal auf

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Model deckt eigenen Photoshop-Skandal auf
Foto: @meagsk on Instgram

Photoshop: Model entrüstet über Nachbearbeitung

Dünn dank Photoshop: Meaghan Kausman kann auf diese Schlank-Kur getrost verzichten. Das Model zeigte sich entrüstet über den Photoshop-Eingriff eines Bademoden-Labels.

Dass in der Mode-Industrie gerne getrickst und Models auf Plakaten und in Magazinen dünner geschummelt werden, hat seinen Skandal-Charakter schon fast verloren. Doch: Dass wir die Photoshop-Schummelei gar nicht mehr schockierend finden, ist wohl der eigentliche Grund zur Beunruhigung. Frischen Wind in die Photoshop-Debatte bringt im August 2014 Model Meaghan Kausman.

Die Australierin ließ sich von Fotografin Pip Summerville unter Wasser fotografieren – in einem weißen Zweiteiler von Fella Swim. Wenige Tage später entdeckte das Model sein Bild auf dem Instagram-Account des Bademoden-Labels – allerdings extrem verändert. „Sie haben mich praktisch halbiert!“, sagt Meaghan im Interview mit der Today Show. „Ich war geschockt, dass sie die Notwendigkeit sahen, so etwas zu tun. Und dass sie mein und Pips kreatives Eigentum nehmen und verändern konnten zu etwas, das ihrer Vorstellung von Schönheit entspricht.“ Auf Instagram stellt Meaghan klar: „Ich habe Konfektionsgröße 38, nicht 34.“

Besonders absurd: Bei den Fotos handelt es sich nicht um eine offizielle Werbekampagne für Fella Swim. Das Label hatte Meaghan die Bekleidung lediglich für ihr privates Shooting zur Verfügung gestellt. Bestürzt über die Schummel-Fotos ist nicht nur Meaghan, sondern auch ihr Vater. Dr. Rick Kausman ist Arzt und spezialisiert darauf, Menschen mit Gewichtsproblemen zu helfen - auf gesunde und natürliche Weise. Rick Kausman verlangt: Magazine sollten ihren Lesern zumindest bewusst machen, dass die Fotos verändert wurden, etwa durch eine kleine Fußnote auf der entsprechenden Seite.

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Laut der Today Show meldete sich auch Fella Swim zu Wort und veröffentlichte ein (ernüchterndes) Statement: „Leider wurden, wie bei den meisten Magazinen […], Mädchen retouchiert, damit sie größer, dünner und anders aussehen, als sie in Wirklichkeit sind, und ja, alles, um ein Produkt zu verkaufen.“

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