Model protestiert gegen dünn retuschierte Photoshop-Figur

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Fella Swim Photoshop-Skandal
Foto: @meagsk on Instgram

Photoshop-Verschlankung: Model deckt auf

Konfektionsgröße 34 statt 40: So manche Frau würde sich über ein Foto freuen, das sie künstlich derart schlanker wirken lässt. Nicht so Plus-Size Model Meaghan Kausman aus Australien, die sich absolut nicht mit der Photoshop-Retusche ihrer kunstvollen Bikini-Aufnahmen abfinden wollte und mit der Mogelei an die Öffentlichkeit ging. Nun reagierte das Mode-Label auf die Anschuldigungen.

Update, 27. August 2014, 18.45 Uhr: Bademoden-Label veröffentlicht Entschuldigung

Das nennen wir eine positive Entwicklung: Bademoden-Label „Fella Swim“ war Anfang der Woche in Verruf geraten, als es ein Bikini-Foto von Model Meaghan Kausman drastisch dünner retuschiert veröffentlichte. Nachdem das Mädchen empört an die Öffentlichkeit ging, reagierte man nun bei der Marke und gab eine offizielle Entschuldigung ab:

„Meaghan ist wirklich unglaublich schön, und wir lieben das Original-Foto von @seagypsea_photography. Wir wollten keineswegs respektlos sein, indem wir das Bild photoshoppten und entschuldigen uns dafür, dass wir damit einige Leute beleidigt haben. Leider wurden die Mädchen, wie in den meisten Magazinen, Medien und Fotos, die man sieht, retuschiert , um, größer, dünner und anders auszusehen, als sie wirklich sind, und ja, allein deshalb, um ein Produkt zu präsentieren. Wir entschuldigen uns bei Meaghan. Du hast uns etwas klar gemacht, und wir werden das Foto entfernen. Hätten wir gewusst, dass es dich verärgert, hätten wir es nie veröffentlicht.“

Das Label hat damit nochmal die Kurve gekratzt! Zu dieser deutlichen und kleinlauten Reaktion mag allerdings beigetragen haben, das Meaghans Vater, Dr. Rick Kausman, der eine Vereinigung zur Hilfe bei Körperwahrnehmungs- und Essstörungen leitet, mit der Geschichte in der „Today Show“ auftrat.

Bademoden-Label klaute dem Model vier Konfektionsgrößen

In einem Bikini des australischen Bademoden-Label „Fella Swim“ wurde die blonde Beauty unter Wasser abgelichtet. Die Aufnahmen zeigen sie schwerelos und mit perfekter Figur – einer Größe 40 wohlgemerkt. Dann leistete sich die Marke jedoch etwas, was die Tochter eines bekannten Body-Image-Experten absolut nicht vertragen konnte.

Die Photoshop-Pannen der Stars zeigt die Galerie!

Beherzt veröffentlichte sie ein Bild vor und nach der Retusche ihrer Figur (@meagsk on Instgram) und macht den Photoshop-Skandal erbost publik , indem sie am 15. August 2014 dazu schrieb: „Kunst zu schaffen ist meine Leidenschaft. Schöne Fotos zu schießen und inspirierende Menschen zu treffen, das hat mir eine neue Aufgabe im Leben gegeben.

Jüngst hatte ich ein Fotoshooting in „Fella Swim“, zusammen mit der extrem leidenschaftlichen und talentierten Unterwasserfotografin Pip @seagypsy_photography. Ihre Aufnahmen sind magisch, sie stellen Frauen im Wasser dar und zelebrieren ihre Schönheit.

Heute morgen war ich furchtbar schockiert, als ich sah, dass „Fella Swim“ eine photogeshoppte Version von Pips Original-Bild auf Instagram gestellt hat. Sie haben meinen Körper drastisch verändert, meinen Bauch und meine Oberschenkel verdünnt , um mich in ein kulturelles Schönheitsideal zu pressen. Oben sieht man ihre Version, unten die echte. Ich trage eine Konfektionsgröße 40, keine 34. Das ist mein Körper.

Ich weigere mich tatenlos zuzusehen oder irgendeiner Person oder Marke zu erlauben den „dünner ist besser“-Glauben zu verbreiten. Alle Frauen sind schön, und wir kommen in verschiedenen Formen und Größen daher. Die Industrie ist verrückt!!! Es ist nicht okay den Körper einer Frau zu verändern, um sie dünner aussehen zu lassen. Niemals!“

Mutige Aktion und ein beeindruckender Protest, nach dem das Label ganz schön blamiert dasteht!

Erstaunliche Reaktion: Normale Frauen sehen ihre Photoshop-Verwandlung zum Model .

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