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Weiße Zähne - die beste Visitenkarte


Weiße Zähne bewirken mehr als ein strahlendes Lächeln, sie sind das entscheidende Kriterium für den ersten Eindruck.
Die beste Visitenkarte
Weiße Zähne - die beste Visitenkarte - julia-roberts-mund-3-q Foto: GettyImages

Wenn Julia Roberts uns im close-up von der Leinwand ihr bezauberndes Lächeln schenkt, vermitteln uns ihre strahlend weißen Zähne nicht nur Schönheit. Makellose, weiße Zähne verbinden wir automatisch mit Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude, aber auch mit Selbstbewusstsein und Jugend. Es ist die perfekte, natürliche Visitenkarte für einen dynamischen Menschen, gelb-bräunlich verfärbte Zähne trüben dagegen den ersten Eindruck – da kann das Lächeln noch so sympathisch sein.

Wer nicht nur beim Lachen schöne Zähne vorweisen kann, hat einen großen Vorteil im beruflichen und privaten Leben. Denn sie sind das entscheidende Kriterium für Attraktivität, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts EMNID im Auftrag von Colgate ermittelte. Dabei sollten die Befragten auch bewerten, wie wichtig ihnen eine makellose Haut, gepflegte Hände, eine schlanke Figur und volle Haare für den ersten Eindruck eines anderen Menschen sind. Mit 85 Prozent war sich die große Mehrheit der Befragten einig, dass gepflegte Zähne über die Attraktivität entscheiden. Gepflegte Hände sind mit 67 Prozent das zweitwichtigste Kriterium, gefolgt von einer makellosen Haut mit 42 Prozent. Weniger Bedeutung hatten Figur und Haare. Kein Wunder, dass nicht nur in Hollywood „Whitening“ zu einem großen Trend geworden ist. Schließlich zählt die Wirkung der eigenen Person nicht nur für Schauspielprofis.

Sicherlich kommt es auf die inneren Werte an. Aber ganz gleich, ob es um den kleinen Flirt oder das wichtige Vorstellungsgespräch geht: In der Regel weckt bereits ein kurzer Blick Sympathie – oder auch das Gegenteil. Ein Lächeln wie das von Julia Roberts hilft da schon enorm.

Veranlagung und Lebensstil: Strahlend weiß oder eher gelblich – wie Zähne zu ihrer Farbe kommen
Weiße Zähne - die beste Visitenkarte - Glas-Rotwein-h Foto: Food & Foto

Form und Oberflächenstrucktur von Zähnen lassen sich vom Zahnarzt durch einen Abdruck relativ leicht nachempfinden – die Zahnfarbe hat es aber in sich. Jeder Mensch verfügt über eine individuelle Färbung. Milchzähne sind in der Regel kreidig-weiß (daher der Name), bleibende Zähne sind eher elfenbeinfarben mit individuellen Tönungen. Dabei gilt: Je dünner der Zahnschmelz, umso gelblicher erscheinen die Zähne, weil das unter dem Zahnschmelz befindliche dunklere Zahnbein, das so genannte Dentin, hervorschimmert.

Die Zahnfarbe ist also genetisch bedingt: Während sich einige viele Jahre lang über das natürliche Weiß ihrer Zähne freuen können, hat der Zahnschmelz anderer schon von Kindesbeinen an eine eher gelbliche Farbe. Auch unter den Zähnen differiert die Farbe: Oben sind die Schneidezähne am hellsten, am dunkelsten der Eckzahn, im Unterkiefer sind die vorderen Zähne vergleichsweise hell und werden nach hinten kontinuierlich dunkler. In jedem Fall jedoch gibt es außer der genetischen Veranlagung diverse äußere Faktoren, die meist durch chemische Prozesse das farbliche Erscheinungsbild beeinflussen. So sind Tabak, Kaffee, Tee und Rotwein weißen Zähnen abträglich. Auch stark pigmentierte Lebensmittel wie Kirschen oder Blaubeeren gehen dem Weiß an den Kragen, genau wie Zahnsteinablagerungen, die aus mineralisierter Plaque (Zahnbelag) entstanden sind.

Darüber hinaus können Zahnverfärbungen auch innere Ursachen haben. So bewirkt zum Beispiel die Einnahme des Medikamentes Tetracyclin während der Zahnbildung bis zum Alter von 16 Jahren unter Umständen Verfärbungen. Im gleichen Entwicklungsstadium hat auch die Aufnahme von zu großen Mengen Fluorid Auswirkungen auf die Farbe. Deshalb sollten Kinder unter sechs Jahren eine spezielle Kinderzahnpasta mit reduziertem Fluoridgehalt benutzen. Auch die Verletzungen eines Zahns können Verfärbungen zur Folge haben. Das Absterben des Nervs färbt den Zahn braun oder grau. Gelbe oder gräuliche Verfärbungen der Zähne sind auch eine natürliche Folge des Alterns.

Sie wollen wissen, wie Sie der Natur auf die Sprünge helfen und für blendend weiße Zähne sorgen können? Hier sehen Sie die aktuellen Methoden in der Übersicht.

Was man sonst noch tun kann - Von Hausmittelchen und anderen Methoden

Natürlich gibt es noch jede Menge Hausmittel, die bereits tausendfach erprobt worden sind. Die Schauspielerin Catherine Zeta-Jones beispielsweise schwört auf das Erdbeer-Peeling. Einmal pro Woche ein Schälchen Erdbeeren pürieren und sich damit dann die Zähne putzen. Das Ergebnis, so versichert sie, sind strahlend weiße Zähne. Andere halten es dagegen mit der Backpulver-Wasser-Lösung: Reines Backpulver zügig mit ein wenig Wasser mischen, so dass eine pastenartige Masse entsteht. Paste mit den Fingern entlang dem Zahnfleischrand auftragen und anschließend die Zähne 3 Minuten lang putzen. Die Prozedur einmal wöchentlich auf diese Weise wiederholen.

Weiße Zähne - die beste Visitenkarte - Colgate_MaxFresh_Zahnbuerst-h Foto: Colgate

Die Backpulvermischung soll reinigen, polieren und deodorieren. Außerdem sollen die sauren Bakterienrückstände neutralisiert werden. Auch regelmäßige Spülungen mit Öl sollen helfen, genauso wie die Mischung von Backpulver und Salz… Zwar mag der Glaube an die Wirkung solcher Hausmittel "Berge versetzen", aber es ist Vorsicht geboten: Einige dieser Tipps haben sogar das Potenzial, die Zähne dauerhaft zu schädigen.

Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle: Zusätzlich zu der Tatsache, dass die richtige Ernährung die gesamte Gesundheit beeinflusst, ist sie für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch notwendig. Eine ausgewogene Ernährung versorgt Zahnfleisch und Zähne mit den Nährstoffen und Mineralien, die sie benötigen, um gesund zu bleiben und Infektionen wie zum Beispiel Zahnfleischerkrankungen abzuwehren. Zusätzlich unterstützen feste, faserhaltige Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse die Reinigung der Zähne. Weiche, klebrige Nahrungsmittel haften in den Vertiefungen und zwischen den Zähnen und führen zu mehr Plaquebildung.

Und was wirklich nützt: Putzen, putzen, putzen – mit Zahncreme, Zahnseide und Zahnbürste. Allerdings nicht zu fest: Experten empfehlen, nur mit leichtem Druck die Zähne zu reinigen. Wer dafür ein Gefühl entwickeln will, probt an der Küchenwaage: Eine Belastung zwischen 150 und 200 Gramm ist für den Druck auf die Zahnbürste genau richtig. Übrigens: Ein Kaugummi ist kein Ersatz für eine gründliche Reinigung. Allerdings regt eifriges Kauen die Speichelproduktion an. Nach einer Mahlzeit pendelt sich das Säuremilieu im Mund so schneller wieder auf dem optimalen Level ein, und Kariesbakterien haben weniger Chancen.

© Colgate


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