MSC Magnifica: Schiffshorn spielt "Seven Nation Army"

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Die MSC Magnifica sorgt für Überraschung
Foto: Screenshot

825. Hafengeburtstag

Ein Schiff fährt in den Hafen ein, die Hupe ertönt- Moment mal, die Melodie kennt man doch! Die MSC Magnifica bedachte den 825. Hamburger Hafengeburtstag dieses Jahr mit einem etwas anderen Geburtstagsständchen- und wird zum unerwarteten Highlight des diesjährigen Hafengeburtstages.

Das Fest begann am Freitag und begrüßte die Gäste mit typischem Hamburg-Wetter. Doch von Regen und Sturm ließen sich die Besucher nicht abschrecken. Nach einer Stärkung an einer von vielen Kostbuden wurde munter an einer der Bühnen getanzt. Die musikalische Auswahl war auch dieses Jahr wieder groß- auf 12 Bühnen war von Shanty-Chören über NDR-Shows bis zum englischen Newcomer Tom Odell für jeden Geschmack etwas dabei.

Also ein Hafengeburtstag wie jeder andere? Nein!

Dafür, dass das Hamburger Fest nicht so schnell in Vergessenheit gerät, sorgte eindeutig die MSC Magnifica. Deren Schiffshörner ließen nicht nur mit einem traditionellen „Happy Birthday“ die Elbphilharmonie erbeben. Das Kreuzfahrtschiff tutete plötzlich „Seven Nation Army“ von den White Stripes- eine Melodie, die bereits nach den ersten zwei Tönen erkannt und gefeiert wurde. Damit entstand der größte Hafenchor des Festes diesmal ganz spontan. Die einstimmenden Besucher schallten vom Fischmarkt in die Stadt hinein und ließen ganz Hamburg aufhorchen. Ein Schiffshorn spielt "Seven Nation Army" und bringt Hamburg in sämtliche internationale Medien!

Nachdem die MSC Magnifica im März 2010 ebenfalls im Hamburger Hafen von Sophia Lauren getauft wurde, gilt die Hansestadt als offizielle Heimat des Cruisers. Aus diesem Grund gab es von der Reederei auch gleich noch eine riesige Geburtstagstorte geschenkt- verteilt von Kiez-Legende Olivia Jones. Mit dem passenden Soundtrack war das Kreuzfahrtschiff sich somit seiner Aufmerksamkeit sicher.

Nach drei Tagen Feierei ging der 825. Hafengeburtstag mit rund 800.000 Besuchern und einem traditionell prachtvollen Feuerwerk zu Ende. Schlepperballet, Essensbuden und Schiffsparaden lockten dieses Jahr somit nur halb so viele Gäste an wie im Vorjahr.

Fazit: Weggebliebene haben nicht nur aufgrund des Seven Nation Army – Highlights etwas verpasst. Das Hafenfest bot auch dieses Jahr wieder Entertainment für jeden- nur das Wetter störte. Aber was wäre ein Hamburger Hafengeburtstag auch ohne Regen?

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