Musik heilt! Mit der Kraft der Töne gegen Schmerzen

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Musik fördert unsere Gesundheit.
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5 hilft

Wissenschaftler bestätigen - die Kraft der Musik steigert die Stimmung und kann sogar Schmerzen lindern.

1. Schmerzen klingen ab

Das Gehirn und unser ganzes Nervenkostüm sind sehr empfänglich für melodische Töne. Sie gehen sozusagen bis ins Mark - und bewirken etwas. So fanden US-Forscher jetzt heraus: Hören wir Musik, kann der Organismus Schmerzen besser verarbeiten. Vor allem ruhige Klassik erhöht die Ausschüttung von körpereigenen Hormonen, die schmerzlindernd wirken!

2. Stress lässt nach

Die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) steuert unsere Hormone, auch das Stresshormon Cortisol. Wenn wir nun bestimmte Musik hören, reagiert die Drüse darauf - sie senkt die Ausschüttung von Cortisol.

Effekt: Unser Stresslevel sinkt. Das funktioniert besonders gut bei ruhigen Instrumentalstücken, wie z. B. Klaviermusik von Richard Clayderman.

3. Die Stimmung steigt

Im Gehirn gibt es ein Gebiet, das sehr sensibel auf Klänge reagiert: das limbische System, das unsere Gefühle erzeugt. Beim Musikhören werden Glückshormone ausgeschüttet, auch das Motivationshormon Dopamin.

Voraussetzung: Es sind eher schnelle und betont fröhliche Stücke, zum Beispiel Schlager, Volksmusik und Disko.

4. Die Abwehr baut sich auf

Vor allem wenn man singt, passiert etwas Wunderbares: Der Körper bildet mehr Immunglobulin A. Das sind bestimmte Antikörper. Sie helfen, Krankheitserreger zu bekämpfen. Mit der Zeit wächst die Schlagkraft der Abwehr . Das stellte man bei Chorsängern fest. Den Effekt, wenn auch schwächer, erzielt man auch, wenn man regelmäßig Popmusik oder zum Beispiel schnelle Countrymusik hört.

5. Der Blutdruck sinkt

Ärzte einer Stuttgarter Klinik erlebten: Ruhige Klänge senken den Blutdruck der Studienteilnehmer um durchschnittlich 5 mmHg! Und laut einer Studie der Universität Belgrad reichen schon zwölf Minuten ruhige Musik am Tag, um den Blutdruck zu senken und den Puls zu normalisieren. Ideal sind langsame klassische Stücke.

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