Mythos Augencreme einklopfen: Was ist wirklich dran?

augencreme einklopfen
Augencreme einklopfen oder nicht: Was ist richtig?
Foto: Istock

Schon Mutti hat uns gesagt: Augencreme muss eingeklopft werden? Aber warum eigentlich und was ist dran an dem Mythos? Wir sind dem Klopf-Ritual auf den Grund gegangen und haben Experten nach ihrer Meinung gefragt.

Die Haut um die Augen ist extrem dünn und empfindlich und so sollte man sie auch behandeln. Durch Eincremen kann die Haut unnötig gedehnt werden, was zu Fältchen führen kann.

"Man unterstützt die Augenpartie daher am besten mit einer leichten Creme, die man idealerweise mit einem kühlenden Applikator aufträgt, bevor man sie dann sanft von innen nach außen einklopft. Dies fördert einerseits die Durchblutung und die Wirkstoffe dringen andererseits durch das Einklopfen besonders tief in die Haut ein", so Kathrin Mihalic, Geschäftsführerin von Tolure Cosmetics.

Außerdem hat das Einklopfen von Creme ums Auge noch andere Vorteile: Die Durchblutung wird gefördert und der Tränenabfluss wird angeregt. "Durch sanftes Einklopfen wird die Durchblutung angekurbelt, ohne dass dieser sensible Bereich des Gesichts beeinträchtigt wird. Zusätzlich wird der Lymphfluss angeregt und einem Anschwellen der Lider entgegengewirkt", erklärt Annette Gebhardt, Senior Product Manager der Kosmetikfirma Marbert.

So werden die Augen morgens fit: Leiden Sie an geschwollenen Augen am Morgen? Dann sollten Sie diese Schritte befolgen, um Ihren Augen ein Strahlen zu verleihen.

1. SCHRITT Kühlen ist das A und O: Besorgen Sie sich aus der Apotheke oder der Drogerie eine kühlende Augenmaske. Diese gehört als erstes am Morgen auf die Augen.

2. SCHRITT Lagern Sie Ihre Augencreme im Kühlschrank. Das gibt den Augen den ultimativen Frische-Kick.

3. SCHRITT Klopfen Sie die Augencreme ein. Ist die Partie unter den Augen wirklich stark geschwollen, können Sie auch sanft von innen nach außen über die Augenpartie streichen und so die Lymphflüssigkeit abtransportieren.

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