Nach dem Tod dieser schwangeren Frau machen die Ärzte eine unglaubliche Entdeckung

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Sandra Pedro war erst 37 Jahre als sie plötzlich verstarb. Doch nach ihrem Tod entdeckten die Ärzte ein Wunder.
Foto: YouTube/ Ana Cordova

Ein medizinisches Wunder

Alle Hoffnung scheint verloren, als die 37 Jahre alte Schwangere Sandra Pedro plötzlich stirbt. Doch dann entdecken ihre Ärzte das Unmögliche.

Sandra Pedro war erst in der 17. Schwangerschaftswoche als sie Ende Februar mit starken Kopfschmerzen ins Krankenhaus kam. Was man unter Umständen vielleicht noch für eine Migräneattacke hätte halten können, wurde schnell zu etwas weitaus Schlimmerem. Es dauerte nur wenige Stunden, bis Sandra aufgrund eines Schlaganfalls für hirntot erklärt wurde. Ein großer Schock.

Doch kurz darauf machten die Ärzte auf der Intensivstation eine Entdeckung, die einen Funken Hoffnung aufkeimen ließ. Denn das Unmögliche war geschehen: Sandras Ungeborenes hatte den Tod seiner Mutter überlebt. Diese kaum denkbare Entwicklung der Ereignisse veranlasste die Ärzte dazu, den Körper der verstorbenen Mutter noch länger am Leben zu halten - um ihrem Sohn die Möglichkeit zu geben, zu überleben.

Nach 107 Tagen in der Gebärmutter seiner verstorbenen Mutter kam der kleine Lourenco auf die Welt. 15 Wochen lang hielten die Ärzte seine Mutter mit allen möglichen Mitteln am Leben. Die Krankenschwestern und Krankenpfleger kümmerten sich derweil rührend um das ungeborene Kind. Sie spielten Musik für ihn, sangen ihm vor, streichelten den Bauch seiner Mutter, um ihn zu stimulieren. Ihre Belohnung war zu sehen, wie Lourenco langsam im Bauch seiner Mutter heranwuchs.

Am Tag seiner Geburt war nicht nur Sandras Familie, sondern auch das gesamte Team des Krankenhauses in Lissabon, Portugal zu Tränen gerührt. Leider war in diesem wunderschönen Moment jedoch auch klar, dass man nun endgültig Abschied von Sandra Pedro nehmen müsse. Die 37-Jährige wurde nur einen Tag nach der Geburt ihres Sohnes beerdigt.

Inzwischen muss Lourenco nicht mehr zusätzlich beatmet werden.

Schon vor ihrer Schwangerschaft mit Lourenco warnten ihre Ärzte Sandra vor den möglichen Komplikationen. Nach der Entfernung eines Nierentumors, mehreren Lungenentzündungen und aufgrund von chronischen Herzproblemen barg eine Schwangerschaft enorm hohe Risiken. Doch die 37-Jährige wollte unbedingt noch einmal Mutter werden.

Sandra hinterlässt nicht nur den kleinen Lourenco, sondern auch einen bereits 12 Jahre alten Sohn aus einer vorherigen Beziehung. Sie werden sich hoffentlich eines Tages mit Stolz an ihre Mutter erinnern.

(ww8)

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