Ein Vermächtnis gibt zu denkenNach dem Tod einer alten Frau findet man diesen bewegenden Brief

Nach dem Tod  einer alten Dame stoßen ihre Pfleger auf einen Brief, der alles, was sie über sie dachten, verändert.

Jeden Tag hatten sie mit ihr zu tun, fütterten sie, badeten sie unnd betrachteten sie doch nie richtig, als die Person, die sie war. Sie wurde wahrscheinlich mehr als eine grimmige Frau wahrgenommen, die auch aufgrund ihrer Demenz gar nicht mehr richtig bemerkt, was um sie herum passiert.

Doch vor ihrem Tod verfasst die alte Dame einen Brief. Dieser ist ein ganz besonderes Vermächtnis für die Menschen, die die letzten Tage ihres Lebens bei ihr waren.

Sie erzählt ihnen in ihrem Brief von einer Frau, die sie jeden Tag sahen, und doch haben sie sie nie richtig kennengelernt. Die Rede ist von ihr selbst.

Indem die alte Dame ihr Leben schildert, macht sie ihren Mitmenschen deutlich, dass sie nie wirklich wussten, mit wem sie es zu tun hatten. Niemand hätte hinter der grimmigen Fassade einer demenzkranken Frau das fröhliche zehn jahre alte Mädchen sehen können, das sie einmal war. Auch die glückliche 20-jährige Braut, die an ihrem Hochzeitstag über das ganze Gesicht strahlte, nahm niemand mehr wahr. Die Geburt ihrer Kinder, die ihrer Enkelkinder, der Tod ihres Mannes - sie schildert alles ihren Pflegern.

All diese Ereignisse, an die sie sich erinnert, die Person, die sie wirklich war, kann man nicht mit einem Blick erkennen. Darum enthält dieser Brief eine ganz wichtige Botschaft: Immer ganz genau hinsehen! Wir wissen nie, was sich hinter der Fassade verbirgt.

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