Nach Tod des Sohnes: Vater entdeckt Botschaft

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Vater und Sohn waren unzertrennlich.
Foto: David Fabus / Facebook

Nach dem Tod: Botschaft des verstorbenen Sohnes

Sein Sohn ist im Alter von acht Jahren gestorben. Fünf Monate nach seinem Tod macht sein Vater eine herzergreifende Entdeckung.

Joey Fabus war einmal ein ganz normaler Junge. Er ging zur Schule, spielte mit seinen Freunden Baseball und träumte davon, einmal Polizist zu werden. Doch plötzlich wird sein Leben im Schnelldurchlauf gespielt. Der Grund dafür ist ein tragischer: Joey bleibt nicht die Zeit, mit seinen Träumen zu warten.

Im April 2014 kommt ihr Sohn mit einem ungewöhnlichen Leiden zu seinen Eltern. Joey sieht alles doppelt. Sofort fahren sie zu einem Augenarzt, doch dieser ist ratlos. Sicherheitshalber schickt er die Familie ins Krankenhaus. Eine Routine-Untersuchung soll ernste Krankheiten ausschließen. Doch leider bleibt das Aufatmen in diesem Fall aus: Bei Joey wird ein diffus intrinsisches Ponsgliom, ein unheilbarer Hirntumor, diagnostiziert.

Die Krankheit, von der die Familie zuvor noch nie gehört hatte, beherrscht von diesem Moment an ihr Leben. In einem Moment schien er noch kerngesund- im nächsten bleiben ihrem Sohn bis zu seinem Tod nur noch wenige Monate zu leben.

Seine Eltern versuchen nach vorn zu blicken . Sie möchten Joeys restliche Zeit so wunderbar wie möglich gestalten und ihm alle seine Träume erfüllen. Dabei stoßen sie auf unglaubliche Unterstützung. Ganz Pittsburgh steht hinter der Familie, auf der Straße wünscht man sich „Bleib Joey-stark!“, der Junge wird als Symbol für Lebenswille.

Als sein sehnlichster Wunsch, Polizist zu werden, bekannt wird, organisiert die Polizei ein besonderes Ereignis: Sie schwören den 8-Jährigen in den Dienst ein. So wird Joeys Traum tatsächlich wahr: Seite an Seite mit einem echten Polizisten darf er auf Streife gehen, Strafzettel schreiben und sogar das Bombenräumkommando besuchen. Ganz Pittsburgh versucht den Jungen vergessen zu lassen, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat.

Doch der Tumor wird immer stärker spürbar. Joey beobachtet mit Furcht, wie sein Körper sich verändert. Er ist machtlos, die Krankheit schränkt ihn immer weiter ein. Sein Vater ist gleichzeitig sein bester Freund- er weicht nicht von der Seite seines todkranken Sohns und versucht ihm Trost zu spenden.

Am 21.Januar 2015 verstirbt Joey im Alter von acht Jahren. So „Joey-stark“ er auch war, der Tumor war stärker. Seine Beerdigung ist ein Zeichen dafür, was für ein geschätzter Junge Joey war: Unzählige Polizisten und Einwohner erscheinen, um ihm eine letzte Ehre zu erweisen.

#Respect

Posted by Bam Margera on Montag, 30. März 2015

Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende. Joey lebt in den Herzen von unzähligen Menschen weiter, besonders in dem seines Vaters, der seit dem Tod seines Sohnes täglich an ihn denkt. Nachdem fünf Monate vergangen sind, entdeckt er etwas Unglaubliches. Er räumt den Garten auf. An einer geheimen Stelle, in der hintersten Ecke des Schuppens liest man den Namen Joey. Es war sein Sohn, der sich vor seinem Tod an dieser Stelle verewigt hat. Sein Vater postet das Bild auf Facebook und kommentiert: "Herzzerbrechende Erinnerungen an meinen Kumpel Joey, wohin ich mich auch wende."

Nach seinem Tod soll Joey ein Symbol für Stärke werden. Seine Eltern haben eine Stiftung namens „Joey Fabus Childhood Cancer Foundation“ gegründet, über die Spenden gesammelt werden. Das Geld geht an Forschungseinrichtungen- vielleicht kann einem anderen Kind eines Tages damit geholfen werden.

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