Nachricht aus dem Jenseits: Junge Frau erhält SMS von ihrer toten Oma

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Foto: iStock/ Symbolbild

Auf einmal bekam sie eine Antwort

Sheri Emersons Großmutter starb bereits 2011. Sie wurde mit ihrem Handy begraben. Eines Tages dann der Schock: Die junge Frau erhält eine SMS von ihrer Oma.

Lesley Emerson war erst 59 Jahre alt, als sie im Juni 2011 aufgrund eines Krebsleidens verstarb. Ihre Familie beerdigte sie zusammen mit ihrem Handy, da Lesley leidenschaftlich gerne SMS geschrieben hatte.

Nach der Beerdigung ihrer geliebten Großmutter und Mutter schrieben ihre Verwandten ihr manchmal weiterhin SMS. Es half ihnen dabei, ihre Trauer zu verarbeiten. Eine Antwort erhielten sie natürlich nie. Das Handy von Lesley Emerson war inzwischen abgemeldet worden.

Letzte Woche versetzte eine SMS Lesleys Enkelin Sheri Emerson einen riesigen Schock: Denn sie erhielt nicht etwa eine Nachricht von einem beliebigen Bekannten, sondern eine Nachricht von ihrer verstorbenen Großmutter: "Ich wache über dich und es wird alles besser werden. Du schaffst das."

Eine Nachricht aus dem Jenseits? Sheri weiß zuerst nicht, wie ihr geschieht. Schließlich hatte niemand aus ihrer Familie je damit gerechnet, eine Antwort auf seine Nachrichten zu bekommen. Doch da war sie auf einmal: eine Antwort, die von einer Telefonnummer gesendet wurde, die nach der Aussage des Mobilfunkanbieters o2 nie wieder verwendet werden sollte.

Die Situation konnte sich jedoch aufklären. Tatsächlich waren keine übernatürlichen Mächte am Werk. Als Sheri sich mit der Person in Verbindung setzt, die die SMS verfasst hat, findet sie heraus, dass o2 die Nummer ihrer Großmutter doch wieder vergeben hat.

Die SMS wurde also nicht etwa aus dem Jenseits verschickt, sondern von einem jungen Mann, der glaubte, mit seiner Antwort einfach nur bei einem kleinen Scherz seiner Freunde mitzuspielen. Er entschuldigte sich bei Sheri.

Die Familie ist nach Angaben der Shields Gazette geradezu fassungslos, dass o2 entgegen der Versicherung, es nicht zu tun, die Telefonnummer ihrer Großmutter neu vergeben hat. Der Mobilfunkanbieter versucht aber nun, die Nummer wieder zurück zu bekommen.

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