Nagellackentferner: Das Schlimmste, was du deinen Nägeln antun kannst

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Nagellackentferner ist schlimmer als alles andere für deine Nägel: Stimmt das?
Foto: Istock

Deine Nägel sind ständig brüchig und du weißt einfach nicht warum? Du lackierst deine Nägel zwar, aber benutzt immer einen pflegenden Unterlack? Warum gehen deine Nägel trotzdem kaputt? Wir wissen es! Es liegt am Nagellackentferner!

Brüchige Fingernägel können viele Ursachen haben. Auch medizinische Gründe können die Nägel austrocknen und brüchig machen. Von Vitaminmangel bis hin zu Gelenkerkrankungen: Extrem brüchige Nägel können ein Warnsignal des Körpers sein. Aber bevor du in Panik verfällst: Nur in seltenen Fällen steckt eine Krankheit hinter den kaputten Nägeln. Der Grund ist oft ganz banal.

Obwohl viele Frauen denken, dass der Nagellack ihnen die Nägel ruiniert, liegt es oft gar nicht an der Farbschicht. Viel schlimmer ist es, wenn man häufig die Farbe wechselt und dazu Nagellackentferner nutzt.

Was macht Nagellackentferner mit den Nägeln?

Nagellackentferner enthält Aceton, Ethyl- und Butylacetat, Isopropanol und Glykol. Hört sich nicht gut und vor allem riecht man es auch ganz deutlich: Dieses Gemisch kann nicht gut für den Nagel sein. Vor allem Aceton sorgt dafür, dass der Nagel und das Nagelbett austrocknen.

Gibt es Alternativen?

Es gibt acetonfreien Nagellack. Dieser wirkt mit Pflegestoffen rückfettend und entzieht dem Nagel nicht so viel Feuchtigkeit. Dennoch: Auch der acetonfreie Entferner ist alles andere als hilfreich bei brüchigen Nägeln.

Deshalb lieber weniger häufig den Nagellack wechseln. Wer gerne Farbe auf den Fingern trägt, sollte auf lang haltende Gelfarben setzen . Dann fällt es leichter, Nagellackentferner zu vermeiden. Wer sich dazu entscheidet eine Weile ganz auf Nagellack zu verzichten, der wird merken, dass sich die Nägel schnell erholen.

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