Narzisse: Frühlingsbote mit leuchtendem Krönchen

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Besonders gut zur Geltung kommen Narzissen in Pflanzgefäßen, die einen starken Kontrast zu der natürlichen Färbung der Pflanze bilden, wie ein schwarzer Topf mit Rautenmuster.
Foto: Pflanzenfreunde.de/ deco&style

Pure Strahlkraft

Der Frühling beginnt mit großer Strahlkraft, denn die Narzisse sprießt aus ihrer Zwiebel und verbreitet ein Gefühl von Frische und Lebendigkeit.

Die Narzisse läutet traditionell den Frühling ein. Wenn sich aus den Zwiebeln glatte Stiele mit schmalen, hellbraunen Knospen entwickeln, ist das warme Frühjahr ganz nah. Die ersten Sonnenstrahlen entlocken der Narzisse, im Volksmund auch Osterglocke genannt, ihre volle Wonne und gefüllte Blüten, unifarben oder gefleckt, große gelbe Trompeten oder kleine weiße Krönchen präsentieren sich alsbald.

88 verschiedene Narzissen-Arten sind heutzutage bekannt und alle stammen von der wilden Narzisse ab, die ihren Ursprung auf der nördlichen Erdhalbkugel findet. Die Narzissen, die in unseren Breiten für Farbglanz im Frühling sorgen, haben sich zumeist über Spanien und Portugal nach Nordeuropa ausgebreitet. Einige dieser Arten versprühen zu ihrem fröhlichen Look auch noch einen zauberhaften Duft.

Pflegetipps

Die Narzisse gedeiht am besten mit reichlich Feuchtigkeit, ihr Topfballen sollte nie austrocknen. Außerdem hat die Wassergabe unmittelbaren Einfluss auf die Größe der Pflanze – je mehr Wasser sie bekommt, desto höher kann sie wachsen und das tut sie sehr schnell. Der Standort sollte hell ausgewählt werden, allerdings nicht zu warm, so hält sich die saisonale Pflanze am längsten.

Ein idealer Platz für Narzissen ist die Fensterbank. Da die Sonne im Frühling noch nicht so stark ist, fühlt sich die Osterglocke zumeist auch in der Mittagssonne wohl. Narzissen suchen immer die Sonne, daher sollten sie im Topf idealerweise regelmäßig gedreht werden, um nicht schief zu wachsen.

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