Neue Freiheit

neue freiheit
Erotische Geschichte über die neue Freiheit
Foto: Thinkstock

Kleine Bettgeschichte

Was mache ich hier nur?! Ich bin doch nicht lesbisch und auch nicht bi, hatte ich bislang jedenfalls angenommen. Mein leidenschaftliches Erlebnis mit einer Kollegin.

Nach über fünf Jahren Beziehung hat mich Tom letzte Woche eiskalt abserviert. Das war hart. Sehr hart. Zu hart. Ich wünschte, ich hätte etwas geahnt und wäre vorbereitet gewesen. Mittlerweile hätte ich eine Reihe schlagkräftiger Antworten für ihn. Tom ist ein selbstgefälliger Arsch, der es nicht verdient, dass ich mich auch nur eine weitere Sekunde lang mit ihm befasse. Keinen weiteren Gedanken werde ich an diesen Idioten verschwenden. Die heutige Nacht gehört mir und meiner neugewonnen Freiheit …

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Ich brauche für heute Abend eine besondere Location und Unterstützung. Da kann mir eigentlich nur Bea weiterhelfen. Bea sitzt im Call Center direkt neben mir und wir haben uns auf Anhieb verstanden. Vom Typ her ist sie das krasse Gegenteil von mir. Kaum ein Montag vergeht, an dem sie mir nicht von einer neuen Eroberung und einem mehr als heißen Wochenende berichtet.

Es gibt wohl kaum eine Sexualpraktik und eine sexuelle Phantasie , die Bea mit ihren 27 Jahren noch nicht ausgelebt hat. Früher war ich immer hin und her gerissen zwischen Ablehnung, Ekel, Faszination und Neugier, wenn Bea wieder einmal sehr detailreich zum Besten gab, was sie erlebt hatte. Heute bin ich dankbar, dass ich sie kenne.

Ein mehr als heißer Snack

Bea und ich haben uns für den frühen Nachmittag in der Stadt verabredet. Wir treffen uns am Hot-Dog-Stand, um nach einem Snack gemeinsam auf die Suche nach einem sexy Outfit für den Abend zu gehen. Während ich genüsslich in meinen Hot Dog beiße, beginnt Bea plötzlich eine Show abzuziehen. Sie streichelt liebevoll über das Brötchen, schlägt lasziv die Augen auf und fährt dann mit der Zunge von unten nach oben am Würstchen entlang. Einige Passanten sind bereits stehengeblieben und deuten tuschelnd in unsere Richtung. Ich laufe knallrot an und würde am liebsten im Erdboden versinken. Aber Bea lässt sich davon nicht beeindrucken.

Sie ist mittlerweile am oberen Ende der Wurst angekommen und hat beschlossen, ihr doppeldeutiges Spielchen noch etwas weiterzutreiben. Langsam schiebt sie sich die Wurst bis zum Anschlag in den Mund, bloß, um sie einen Moment später wieder langsam und vollkommen unversehrt herausziehen. Ihre Zunge streicht über das obere Ende…

„Ich muss Sie bitten zu gehen oder einfach Ihren Hot Dog wie ein normaler Mensch zu essen!“, tönt es mit Nachdruck von hinten. Ein Angestellter des Imbisses schaut uns irritiert bis amüsiert an. Er ist groß, dunkelhaarig und in seinen blauen Augen liegt ein geheimnisvolles Funkeln. Bea lächelt süffisant, wirft ihre langen schwarzen Haare in den Nacken und fixiert ihn wie eine Schlange eine arme Maus, bevor sie sie frisst.

Sie leckt sich über die Lippen: „Und wie isst man einen Hot Dog wie ein normaler Mensch?“ Bea geht jetzt dicht an ihn heran. Seine Antwort ist so leise, dass ich sie nicht verstehen kann. Noch immer werden wir beobachtet. Ich schaue betreten zu Boden. Endlich beenden die beiden ihre Tuschelei, Bea nimmt mich am Arm und zieht mich in Richtung Fußgängerzone.

Widerstand ist Zwecklos

„Was war das denn jetzt?“, frage ich sie und versuche so viel Entrüstung wie möglich in meine Stimme zu legen. Statt einer Antwort hält Bea triumphierend einen Zettel mit einer Telefonnummer hoch. „Er heißt Micha und ist gerne bereit, mir einmal Nachhilfe im gesellschaftsfähigen Hot-Dog-Essen zu geben.“ Ehe ich es mich versehe, hat Bea mich in einen Dessous-Laden gezogen. „Wir wollten ein sexy Outfit kaufen.“, erinnere ich kleinlaut. „Eben!“, antwortet Bea und zieht einen Hauch von Nichts vom ersten Ständer, der ihr in den Weg kommt. „80B?!“ „Nein, 80C, aber ich trage so was nicht.“

„Wenn Du Dein Leben ändern und endlich etwas erleben willst, brauchst Du die richtige Kleidung.“ Ich gebe auf. Widerstand ist bei Bea vollkommen zwecklos und so stehe ich zehn Minuten später in der Umkleidekabine. Während ich mich aus meiner Kleidung pelle, schaue ich mir die Wäsche, die Bea mir in die Hand gedrückt hat, genauer an.

Eine brustfreie Corsage in Rot mit schwarzer Spitze, dazu ein ouvertes Höschen im gleichen Design, ein Seidenbody mit weich fallendem Ausschnitt (ebenfalls mit offenem Schritt) und zwei BH-Sets mit sehr knappen String-Tangas in Schwarz und Rot warten darauf, von mir anprobiert zu werden.

Bislang hatte ich eher zweckmäßige Unterwäsche - vornehmlich aus Baumwolle. Vielleicht langweilig und weniger sexy, aber eben bequem und passend zu mir. Jetzt stehe ich mit der Corsage vor dem Spiegel und erkenne mich nicht wieder. Meine vollen Brüste kommen - Bügeln sei Dank – wunderbar zur Geltung.

Die kühle Luft im Geschäft trägt ihren Teil dazu bei, dass ich eine gewisse Bereitschaft ausstrahle. Meine Nippel sind hart. Ich betrachte mich lange und denke nach. Was ich sehe, gefällt mir, auch wenn ich das Spiegelbild aktuell noch nicht ganz mit mir selbst in Verbindung bringe. „Wie weit bist Du?“, unterbricht Bea meine Gedanken. Schon ist sie hinter den Vorhang zu mir in die Kabine geschlüpft. „Wow!“ Bea steht direkt hinter mir.

In der Umkleide

Ich spüre ihren warmen Atem in meinem Nacken. Im Spiegel kann ich sehen, wie sie meinen Körper von oben bis unten betrachtet. Mir wird heiß. Sehr heiß. Bea löst jetzt mit einem Handgriff meinen Zopf und meine blonde Lockenmähne fällt weich über meine nackten Schultern herab. Einige Haarsträhnen streifen dabei über meine mittlerweile schmerzend steifen Nippel. Ich erschauere. Bea mustert immer noch voller Faszination mein Spiegelbild.

„Du machst mich so was von an!“ Sie umfasst mich von hinten. Ihre rechte Hand wandert meinen Bauch hinab, während ihre linke zielstrebig nach meiner rechten Brust greift. Gleichzeitig presst sie ihren Körper voller Leidenschaft an mich. Sie trägt nur ein dünnes T-Shirt und offenbar keinen BH, denn ihre harten Nippelchen drücken sich in meinen Rücken. Was mache ich hier nur?! Ich bin doch nicht lesbisch und auch nicht bi, hatte ich bislang jedenfalls angenommen.

Aber ich kann mich nicht wehren. Beas Finger zwirbeln geschickt mit genau der richtigen Härte an meiner rechten Brustwarze und ich will nicht, dass sie damit aufhört. Ihre rechte Hand wird gleich das Zentrum meiner Lust erreichen. Ich sollte sie stoppen. Meine Kleidung nehmen und gehen. Aber ich kann und ich will nicht. Ich fühle mich gut. Nehme wahr wie ungekannte Leidenschaft und Begierde Besitz von mir ergreift.

Zwischen meinen Beinen ergießt sich mittlerweile ein regelrechter Fluss. Als ihre Finger zum ersten Mal über meinen Lustknopf streichen, entweicht mir ein leises Stöhnen. Ich schließe die Augen, vertreibe den letzten Flucht- und Widerstandsgedanken und gebe mich hin. Ich lasse es einfach geschehen.

Kompletter Kontrollverlust

Sanft fahren Beas Finger durch meine Schamlippen, streifen ab und an am Kitzler vorbei, sie hält mich hin. Mein Körper zittert. Ich vergehe vor Lust. Will schreien und endlich zum Höhepunkt kommen. Aber sie lässt mich (noch) nicht. Im Gegenteil ihre Hände verlassen meinen Körper. Sie dreht mich zu sich um. Lächelt mich an. Zieht mich zu sich. Ich spüre ihre weichen Lippen auf meinen. Öffne automatisch meinen Mund. Unsere Zungen finden sich und beginnen ein aufregendes Spiel. Unsere Körper reiben aneinander. Ich scheine innerlich schier zu verglühen.

Bea bricht den Kuss jäh ab. Ich öffne die Augen, will etwas sagen. Sie legt mir den Finger auf die Lippen. Ich verstumme. „Du bist so schön. Ich will Dich schmecken…“, haucht sie mir zu. Erneut geht ein Schauer durch meinen Körper. Ich schließe die Augen, spüre ihre streichelnden Hände überall, ihr Mund wandert an meinem Hals herab. Er erreicht meine Brüste. Sanft streicht ihre Zunge erst über meinen rechten, dann über meinen linken Nippel, während ihre Hände mit fester Bestimmtheit die beiden Wonnekugeln nach allen Regeln der Kunst massieren. Ich beiße mir auf die Zunge.

Versuche mich zu besinnen, daran zu erinnern, dass wir uns in der Umkleidekabine eines Dessous-Ladens befinden und die Beherrschung zu behalten. Wie gerne würde ich jetzt meine Lust einfach ungehemmt herausschreien, aber das geht nicht. Ein leises Stöhnen dringt durch meine zusammengepressten Lippen aus meinem Mund. Beas Hände ruhen mittlerweile auf meinen Hüften. Ich öffne die Augen, schaue herab. Sie kniet vor mir. Erwidert meinen Blick. Voller Leidenschaft und Feuer. Meine Lider senken sich wieder, als sie ihre Lippen an meinen (Gott sei Dank gestern Abend) blank rasierten Venushügel drückt.

Der ersehnte Höhepunkt

 

Ihre Hände teilen meine zitternden Schenkel. Warme Finger legen sich auf meine Schamlippen. Spreizen diese auseinander und legen mein triefend nasses und geschwollenes Lustzentrum offen. Ich kann mich kaum noch auf den Beinen halten.

Verliere den Verstand. Beas Mund legt sich auf meinen pulsierenden Kitzler. Ein Zucken zieht sich durch meinen kompletten Körper. Der zunächst sanfte Kuss verändert sich. Bea saugt sich an mir fest. Ich nehme erst einen, dann zwei, dann drei Finger wahr, die fordernd in meine Muschi drängen und dringen.

Während Bea mich gekonnt mit der Hand vögelt, hört sie nicht auf an meinem Lustknöpfchen zu lecken, lutschen und saugen. Ich beiße mir auf die Hand, um nicht zu schreien. Und dann. Dann komme ich endlich mit einer bislang nie gekannten Vehemenz. Mein Körper ist jetzt ein einziges Zittern und Zucken. Leise wimmernd sacke ich auf den Boden. Bea nimmt mich in den Arm. Streichelt mein Haar. Küsst mich auf die Stirn. „Du bist unglaublich.“, flüstert sie mir zu.

Nach diesem unvorhergesehenen Ereignis, habe ich es eilig aus dem Laden zu kommen. Ich schlüpfe aus der Wäsche, zurück in meine eigene Kleidung. Bea geht inzwischen zur Kasse. Wir werden alles mitnehmen, was Bea für mich ausgesucht hat. Den Rest probiere ich allerdings zuhause an. Mehr verkrafte ich hier aktuell nicht.

Eine Lust, die nicht endet

Außerdem ist mir das alles peinlich. Die Verkäuferin hat bestimmt was gemerkt. Deshalb bleibe ich in der Kabine, bis Bea mich abholt. „Na, alles gut bei Dir?!“, Bea schaut mich fragend an. „Ja.“, antworte ich einsilbig und bugsiere sie etwas hektisch aus dem Laden. „Auf Wiedersehen und einen schönen Tag noch!“, die Verkäuferin winkt uns mit einem wissenden Lächeln hinterher.

Wir beschließen den Einkaufstrip an dieser Stelle erst einmal zu beenden und verabreden uns für den Abend in einer netten Bar in der Altstadt. Ich bin froh, als ich endlich allein in meiner Wohnung bin. Was war da eben passiert und was bedeutet das für mich und mein Leben? Grübelnd lasse ich mir Badewasser ein. Dann gehe ich ins Schlafzimmer, um mir ein Outfit zusammenzustellen.

Ich nehme die gekauften Dessous aus der Tüte und werfe das Höschen aus der Umkleide in den Wäschekorb. Es ist immer noch feucht und verströmt meinen Geruch. Der petrolfarbene Seidenbody fühlt sich toll an. Ich steige hinein und stelle mich vor den Spiegel. Sein tiefer Ausschnitt bietet dem Betrachter eine attraktive Ansicht meiner festen Titten, die nur etwa halb vom streichelweichen Stoff bedeckt werden. Schon wieder spüre ich aufkeimende Lust. Schon wieder richten sich meine Nippelchen auf und wölben das dünne Gewebe nach außen.

Die „Bettschuhe“ und das perfekte Outfit

Rasch schlüpfe ich aus dem Body. Ziehe passend dazu noch einen knallengen Jeans-Mini-Rock aus dem Schrank und begebe mich auf die Suche nach passendem Schuhwerk. Ich will heute Abend aufregend und begehrenswert aussehen, da kommen meine üblichen Sneaker und Clogs nicht infrage. Ganz hinten im Schrank entdecke ich ein längst vergessenes Paar. Meine „Bettschuhe“.

Ein Paar schwarze High Heels mit 15 Zentimeter Absatz, die ich vor Urzeiten mal günstig auf einem Flohmarkt geschossen, aber nie wirklich getragen habe. Im Spaß hatte ich damals zu meiner Freundin gesagt, dass ich mit den Schuhen ja nur vom Schrank bis zum Bett kommen müsste, deshalb der Name „Bettschuhe“.

„Soweit ist es allerdings mit Tom auch nie gekommen.“, fährt es mir durch den Kopf. Ich wische die düsteren Erinnerungen weg, setze mich aufs Bett und schlüpfe in die Lack-Sandaletten. Ich fühle mich wohl und sexy. Betrachte mich im Spiegel. Perfekt. Das Outfit für heute Abend steht. Ab in die Badewanne.

Große Schaumberge türmen sich auf. Ich gleite in das wohlig warme Wasser. Flackerndes Kerzenlicht schenkt mir gemütliche Geborgenheit. Ich atme tief ein und wieder aus. Genieße den Augenblick. Auf dem Wannenrand habe ich mir ein Gläschen meines roten Lieblingssektes bereitgestellt. Ich greife danach, nehme einen Schluck und empfinde zum ersten Mal seit langer Zeit absolute Zufriedenheit.

In Gedanken lasse ich die Ereignisse des Tages noch einmal Revue passieren. Als ich dabei in der Umkleidekabine des Dessous-Ladens ankomme, wird mir wieder heiß und heißer. Selbst ein weiterer Schluck Sekt kann mich nicht abkühlen. Zwischen meinen Beinen pulsiert es.

Keine Zurückhaltung

Ich stelle das Glas beiseite. Meine rechte Hand begibt sich wie ferngesteuert auf Wanderschaft. Sie hält sich kurz bei meinen Brüsten auf, setzt dann aber ihren Weg fort und erreicht mit schlafwandlerischer Sicherheit ihr Ziel. Die Ereignisse des Nachmittags haben ihre Spuren hinterlassen. Mein Kitzler ist aufs Ärgste geschwollen und superempfindlich. Dennoch beginnen meine Finger mit dem gewohnten Spiel.

Selbstbefriedigung ist mir trotz meines eher biederen Sexuallebens mit Tom nicht fremd. Wenn ich das nicht drauf gehabt hätte, wäre ich wohl die letzten fünf Jahre nicht einmal auf meine Kosten gekommen. Tom war ein absoluter Egoist. Im normalen wie im Sexleben. Hauptsache, er hatte, was er brauchte.

Meine Fingerspitzen kreisen jetzt heftiger mit viel Druck über meinem Lustknopf. Ich stöhne auf. Hier muss ich mich ja nicht zurückhalten und kann rauslassen, was ich rauslassen muss. Mein Körper verspannt sich ekstatisch. Das warme Wasser schwappt wogend über den Wannenrand. Ich spüre wie der Höhepunkt näher kommt. Immer schneller fahren meine Finger über die gereizte Spalte. Ich schicke die linke Hand zur Hilfestellung hinterher.

Lasse zwei Finger tief in mich eindringen. Ficke mich damit selbst. Denke an Bea. Stöhne. Reibe wie besessen am Kitzler. Dann endlich. Erlösung. Ein letztes Aufbäumen, begleitet von einem kurzen Aufschrei. Ich sinke zurück ins Wasser. Atme durch. Entspanne.

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