Neue Studie: Ältere Eltern sind glücklicher

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Kinder erst ab 34 Jahren

Wann ist bloß der richtige Zeitpunkt für Kinder? Das Ergebnis einer Studie des Max-Planck-Instituts in Rostock lautet: je später, desto besser.

Deutsche Frauen bekommen nicht nur später, sondern auch immer weniger Kinder. Und das aus gutem Grund. Wie die Forscher des Max-Planck-Instituts herausfanden, sind Eltern über 34 Jahren sowohl vor wie auch nach der Geburt deutlich zufriedener als Jüngere - ganz egal ob ihre Kinder erst wenige Monate oder schon viele Jahre alt sind.

Anders bei den Eltern im Alter von 18 bis 22 Jahren: Diese sind nicht nur vor, sondern auch nach der Geburt weniger zufrieden als ältere Mütter und Väter. Gleiches ist auch bei den 23- bis 34-Jährigen zu beobachten. Die Studie basiert auf den Untersuchungsergebnissen von 7000 Tester und Testerinnen.

Zwei Kinder reichen zum großen Glück

Deutsche Frauen bekommen nicht nur später, sondern auch immer weniger Kinder. Vorbei sind die Zeiten der Vier-, Fünf- oder Sechskinderfamilien. Aber auch Dreikinderfamilien sind zu einer Seltenheit geworden. Die Forscher des Max-Planck-Instituts fanden innerhalb ihrer Studie auch noch einen zweiten Glücksunterschied bei Eltern: die Anzahl der Kinder pro Familie. Während die Geburt des erstes und des zweiten Kindes gleichbleibend glücklich macht, habe die Geburt eines dritten Kindes keine positive Auswirkung auf die Zufriedenheit. Im Gegenteil: Das dritte Kind scheine sogar negative Auswirkungen auf den Gemütszustand zu haben - statistisch belegt ist diese Annahme allerdings nicht.

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