Neue Studie: Ängstliche Menschen sind intelligenter

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Besorgt aber klug

Sind Sie ein äängstlicher Mensch? Glückwunsch! Dann haben Sie nicht nur einen höheren IQ, sondern können Ihre Intelligenz auch besser nutzen.

Ihr Leben könnte so schön sein - wenn Sie sich nicht ständig Sorgen um alles und jeden machen würden? Ein Leben in Angst ... ist gar nicht mal so schlimm. Wie eine neue Studie der Lakehead University in Ontario (Kanada) jetzt herausgefunden hat, sind ängstliche Menschen intelligenter.

Die Teilnehmer, die von sich selbst sagten, "sich viele Sorgen zu machen", haben in IQ-Tests besser abgeschnitten, als solche, die völlig sorgenfrei durchs Leben gehen. Woran das liegt? Die Forscher vermuten, dass Menschen, die sich ständig Gedanken machen, sprachlich gewandter seien - also über eine höhere sprachliche Intelligenz verfügen.

Die Forscher Tsachi Ein-Dor und Orgad Tal , vom Interdisciplinary Center Herzliya in Israel, stützen die kanadischen Studienergebnisse. Sie haben innerhalb eines Experiments heraus gefunden, dass ängstliche Menschen ihre Intelligenz besser nutzen können. Getreu dem Motto 'Auch aus steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen' (Erich Kästner) lassen sich sorgende Menschen nur selten von Hindernissen abhalten.

In einer früheren Untersuchung haben die beiden Forscher bereits herausgefunden, dass vorsichtige Menschen Gefahren schneller erkennen können. Der Grund: Menschen, die sich ständig Sorgen machen, haben stärker ausgeprägte Sinnesorgane als solche, die völlig umbekümmert durch das Leben ziehen.

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